Nach vier Leihstationen: Wagner hat sich bei Dynamo endgültig etabliert!
Dresden – Dynamo-Neuzugang Robert Wagner (22): „Schon angekommen?“ Der 22-Jährige lacht herzlich. „Ja, ganz gut. Alle haben es mir wirklich leicht gemacht“, antwortet er mit einem verschmitzten Lächeln. Er ist zurück – und ganz Dynamoland jubelt. Auch er selbst trägt ständig ein breites Grinsen im Gesicht.
Nach vier Ausleihen – von Freiburg aus führte ihn der Weg zunächst nach Fürth, dann zu St. Pauli, Kiel und schließlich nach Dresden – folgte nun die feste Verpflichtung. Endlich kann er darauf hoffen, länger an einem Ort zu bleiben, ohne in einem Jahr erneut umziehen zu müssen. Deshalb ist Wagner aktuell auf Wohnungssuche, um sich in Dresden endgültig niederzulassen. Momentan lebt er noch im Hotel, doch das soll sich bald ändern: „Mit der Wohnung sieht es sehr vielversprechend aus.“
Zudem erlebte er zum Saisonstart etwas, das er in den Vorjahren so nicht kannte: „Bekannte Gesichter beim Trainingsauftakt zu sehen – das tat richtig gut. Ich musste mich nicht erst vorstellen“, erzählt er lachend. Das ist für ihn ganz neu.
In nur fünf Monaten hat sich Wagner die Herzen der Anhänger erobert. Gemeinsam mit Niklas Hauptmann (30) bildete er das Herzstück der Mannschaft – den Motorraum. Voller Einsatz, Energie, Leidenschaft und Willenskraft prägten seine Spielweise.
Er gehörte zu den entscheidenden Faktoren für den Klassenerhalt. Dass die Fans bei Bekanntwerden seiner Verpflichtung aus dem Häuschen waren, bekam er über seine eigenen und die Social-Media-Kanäle von Dynamo mit.
„Das macht mich stolz und hat mich sehr gefreut. Ich möchte dort weitermachen, wo ich aufgehört habe. Die gesamte Rückrunde, der Staff, die Mannschaft, die Stadt und die Fans waren für mich die Hauptgründe, zurückzukehren. Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt.“
Genau an diesem Erfolgserlebnis will er nun anknüpfen. Er ist sich bewusst, dass die Leistungen aus der Rückrunde Vergangenheit sind – auch wenn sie schön waren. Jetzt gilt es, sich bei Dynamo erneut zu beweisen.
Dass eine Rückkehr möglich sein würde, war ihm übrigens schon recht früh klar. Nicht sofort nach Saisonende, auch nicht während seines Urlaubs in Mexiko, aber kurz darauf.
„Ich stand mit meinem Berater in Kontakt, er hat die Sache vorangetrieben. Als ich zurückkam, nahm alles Gestalt an, und es hat funktioniert. Ich freue mich einfach, wieder hier zu sein.“
Und nicht nur er fühlt sich so – den meisten Anhängern geht es mit dem langjährigen Neuzugang genauso.