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Wird die Reform kommen? Entscheidung fällt am 29. Juni!

Chemnitz – Am 29. Juni steht fest, ob im Streit um den Aufstieg zwischen Regionalliga und 3. Liga eine Neugestaltung eingeführt wird. NOFV-Präsident Winkler zeigt sich zuversichtlich, dass das Prinzip „Meister steigen auf“ bald umgesetzt wird.

In allen fünf deutschen Regionalverbänden werden die Vereine aus der dritten bis fünften Liga befragt: Soll das derzeitige Modell für den Aufstieg beibehalten werden oder eine der beiden neuen Varianten - das Kompass- oder das Regionenmodell - eingeführt werden?

„Wenn in allen fünf Verbänden eine Mehrheit für denselben Vorschlag gefunden wird, gilt dieser als angenommen“, erläutert NOFV-Präsident Hermann (63) Winkler im Gespräch mit dem MDR.

„Das ist eine heikle Situation, da wir uns eigentlich auf eine einmütige bzw. einstimmige Entscheidung geeinigt hatten. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass die Mehrheiten mittlerweile so deutlich sind, dass das Kompassmodell durchgesetzt werden kann.“ Dieses sieht vor, dass vier Regionalligen nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet werden und jeweils der Meister jeder Staffel aufsteigt.

Das Regionenmodell hingegen würde die bestehende Regionalliga Nordost vollständig auflösen und die neuen Bundesländer auf die Nordstaffel sowie die Regionalliga Bayern verteilen.

Laut Winkler wird dieser Vorschlag wahrscheinlich nicht abgelehnt, da alle Regionalverbände einstimmig zustimmen müssen.

„Wir laufen Gefahr, wenn die anderen vier Verbände sagen, das Regionenmodell passt ihnen besser. Das wäre natürlich ein äußerst ungünstiges Ergebnis für uns. Deshalb haben wir uns auf eine einstimmige Entscheidung verständigt. Ich bin jedoch überzeugt, dass die Mehrheit inzwischen durch gute Argumente für die Vorteile gewonnen wurde und wir am 30. Juni ein positives Ergebnis präsentieren können, um dann mit voller Kraft weiterzumachen.“

Für Winkler wäre das Kompassmodell die optimale Lösung.

Die neue Struktur der Regionalliga würde, falls beschlossen, ab der Saison 2028/29 eingeführt. Zuvor ist für den Sommer 2027 eine Übergangssaison geplant. Wird keine Reform beschlossen, bleibt alles beim Alten.