Warum Christopher Nkunku von RB Leipzig möglicherweise noch nicht gegen Gladbach spielen wird
Leipzig – Nach einem individuellen Training am Dienstag konnte RB Leipzigs Rückkehrer Christopher Nkunku (28) am Mittwoch erstmals wieder gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Spielfeld trainieren. Ein Einsatz beim Bundesliga-Start am kommenden Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/Sky) scheint daher durchaus im Bereich des Möglichen zu liegen. Allerdings steht noch eine wichtige Angelegenheit aus.
Der Franzose besitzt derzeit noch keine feste Rückennummer. Sowohl bei RB Leipzig als auch bei seinen vorherigen Stationen in Chelsea und Mailand trug Nkunku stets die Nummer 18, die er vermutlich auch wieder gern anlegen würde.
Derzeit ist diese Nummer jedoch von Suleman Sani (19) vergeben. Dass RB dem Neuzugang bei seiner Vorstellung ein Trikot ohne Nummer oder Namenszug überreichte, dürfte kein Zufall sein.
Sani zählt zu den Spielern, die den Verein im laufenden Transferfenster bis zum 1. September noch verlassen könnten. Dabei ist eine Ausleihe wahrscheinlich, da der Klub langfristig auf die Fähigkeiten des Nigerianers setzt.
Kommt es noch zu einem entsprechenden Transfer, dürfte "Christo" seine bisherige Nummer 18 problemlos zurückerhalten. Selbst ohne einen solchen Deal gilt es als wahrscheinlich, dass Sani die Rückennummer abgeben muss. In diesem Sommer gab es bei den Sachsen ohnehin bereits einige Nummernwechsel.
So wechselte Conrad Harder (21) von der Nummer 9, die er von Johan Bakayoko (23) übernahm, welcher nun die Nummer 11 trägt. Andrija Maksimović (19) wechselte dagegen einfach von der Nummer 33 auf die 30.
Auch bei der Heimspielkulisse wird es am Samstag in der Red Bull Arena Veränderungen geben: Ab dieser Saison gehören zusätzlich zu Sektor B auch die angrenzenden Blöcke 124 und 125 im A-Oberrang sowie 131 und 132 im C-Oberrang zu den Bereichen für Heimfans. Außerdem werden die Plätze 32.2 im C-Unterrang und 24.1 im A-Unterrang hinzugenommen. „Damit erweitern wir die Heimfanbereiche rund um Sektor B um weitere Sitzplatzblöcke“, so der Verein.
Zudem steigen einige Preise leicht an. So kostet die Bratwurst künftig 4,40 statt 4,20 Euro, und die Pommes werden von 4,50 auf 4,70 Euro teurer.