RB Leipzig will Maxime Estève – doch es gibt Hürden
Leipzig – Zahlreiche Clubs halten bei der WM ein genaues Auge auf die Spieler, um bei starken Auftritten frühzeitig Interesse zu signalisieren. Daher sind die großen Transfers noch nicht abgeschlossen. RB Leipzig hat allerdings einen Spieler im Blick, der bei der WM in Amerika gar nicht im Einsatz ist.
Die mögliche nächste Station im Ausland könnte für Maxime Estève (24) bei den Roten Bullen liegen. Der französische Innenverteidiger, der seit Anfang 2024 beim Premier-League-Verein FC Burnley unter Vertrag steht, soll laut "Sky" nun das Interesse von RB Leipzig geweckt haben.
Der 1,93 Meter große Verteidiger stieg mit den "Clarets" zunächst in die Premier League auf, musste aber aufgrund nur 22 Punkten aus 38 Spielen direkt wieder in die Championship absteigen.
Estève wäre jedoch bereits der dritte Linksfuß in der Innenverteidigung bei RB. Seine unmittelbaren Konkurrenten, ebenfalls Franzosen, sind Castello Lukeba (23) und El-Chadaille Bitshiabu (21).
Offenbar plant Leipzig, mindestens einen der beiden Abwehrspieler abzugeben. Besonders Lukeba gilt als potenzieller Verkaufskandidat. Allerdings fehlen bislang konkrete Angebote.
Solange keiner der aktuell auf dieser Position eingesetzten Spieler den Verein verlässt, wird der französische Nachwuchsnationalspieler nicht zum Cottaweg wechseln. Ein weiteres Hindernis ist laut "Sky" die von Burnley geforderte Ablösesumme von 45 Millionen Euro. Die Verantwortlichen sollen jedoch ab etwa 30 Millionen Euro zu Gesprächen bereit sein.
Das Team um Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer (42) signalisiert hingegen, maximal 25 Millionen Euro investieren zu wollen. Für den Absteiger ist das vermutlich zu wenig für einen Spieler, dessen Marktwert laut transfermarkt.de bei 28 Millionen Euro liegt und dessen Vertrag noch bis 2030 läuft.
Die Roten Bullen zeigen also grundsätzlich die Bereitschaft, eine beträchtliche Summe für Estève zu zahlen. Der Spieler selbst hat sich laut "Sky" zwar noch nicht final auf einen Wechsel mit dem Champions-League-Teilnehmer verständigt, aber positive Signale gesendet.