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Millionen-Transfer geplatzt: Kein neuer Angreifer-Star für RB Leipzig

Saalfelden – RB Leipzig wird doch nicht durch einen neuen Offensivspieler verstärkt! Ursprünglich sah es so aus, als würde der Klub während des Trainingslagers in Saalfelden Fisnik Asllani (23) von der TSG Hoffenheim verpflichten, doch der Transfer ist offenbar gescheitert.

Dies bestätigten die Hoffenheimer in einer offiziellen Mitteilung. Demnach ist der Wechsel aufgrund medizinischer Bedenken, die von RB Leipzig geäußert wurden, nicht zustande gekommen. Asllani bleibt somit weiterhin bei der TSG.

„Dass der Transfer jetzt nicht zustande kommt, ist aus sportlicher Sicht für uns keine schlechte Nachricht“, erklärte Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. „Wir sind überzeugt, dass Fisnik sowohl körperlich als auch sportlich auf höchstem Niveau agieren kann.“

Welche genauen Vorbehalte die Verantwortlichen der Roten Bullen hatten, wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

Dabei schien zwischen den Vereinen bereits alles geregelt: RB Leipzig wollte die Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro ziehen, und Asllani sollte bis 2031 unterschreiben.

Gerüchte über einen Wechsel des Stürmers, der in der vergangenen Saison zehn Treffer und neun Assists für Hoffenheim erzielte, nach Leipzig gab es bereits länger.

Schon vor einigen Wochen wurde intensiv über den bevorstehenden Transfer spekuliert. Zuvor hatten die Leipziger den spektakulären Deal um Yan Diomande (19) verkündet: Für eine Rekordsumme von 125 Millionen Euro (mit möglichen Steigerungen auf bis zu 140 Millionen Euro) wechselt er von RB zu Real Madrid.

Wäre Asllani verpflichtet worden, hätte das für manche Spieler im Team, wie beispielsweise Conrad Harder (21), Veränderungen bedeutet – ein Wechsel wurde dem Dänen wohl nahegelegt.

Ob dies weiterhin aktuell ist, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Harder gibt im Training wie gewohnt alles, konnte sich bislang jedoch bei den Roten Bullen noch nicht dauerhaft durchsetzen.