Warum RB Leipzig während der Länderspielpause plötzlich eine große Geldsumme erhält
Leipzig – Nach einem eher enttäuschenden Beginn in der Bundesliga- und Champions-League-Saison ist es für RB Leipzig und den neuen Coach Martin Demichelis (45) wahrscheinlich sogar von Vorteil, in der laufenden Länderspielpause neue Energie zu sammeln. So soll am 10. Oktober im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt möglichst wieder ein Sieg eingefahren werden.
Unterstützend wirkt dabei die bislang makellose Heimbilanz mit zwei klaren Erfolgen gegen Gladbach (3:0) und den Hamburger SV (5:0).
Darüber hinaus dürfte den Sachsen eine weitere Nachricht viel Freude bereiten: Der europäische Fußballverband UEFA hat den Roten Bullen nun eine Summe von 353.000 Euro überwiesen.
Der Hintergrund ist simpel: RB Leipzig stellte insgesamt 16 Spieler für Einsätze bei ihren Nationalmannschaften während der Nations-League-Saison 2024/25 ab.
Insgesamt verteilte der Verband stolze 31,5 Millionen Euro an insgesamt 611 Klubs – darunter auch einige Amateurvereine.
Mit dem erhaltenen Betrag kassierte RB Leipzig die höchste Auszahlung aller europäischen Vereine!
Die UEFA würdigt mit ihrem Vereinsförderprogramm die wichtige Rolle aller Klubs bei der Entwicklung von Talenten und deren Freistellung für nationale Auswahlmannschaften.
„Wenn der Fußball gedeiht, profitieren alle Beteiligten“, erklärte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (58) in diesem Zusammenhang.
Auch in dieser Länderspielpause sind wieder zehn Spieler von RB Leipzig im Einsatz bei der Nations League. Das bedeutet, dass der Verein in Zukunft erneut mit einer großzügigen Auszahlung rechnen kann.
Insgesamt verlief die Länderspielreise für die Leipziger Profis bisher eher durchwachsen. So feierte beispielsweise Nicolas Seiwald (25) mit Österreich einen Sieg gegen Kosovo, während Orjan Nyland (36) und Antonio Nusa (21) mit Norwegen eine Niederlage gegen Portugal hinnehmen mussten. Die beiden deutschen Nationalspieler David Raum (28) und Ridle Baku (28) könnten bei den kommenden Partien zum Einsatz kommen.