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Matthäus bei RB Leipzig wegen Demichelis überzeugt: „Verantwortliche in der Zentrale zeigen sich nervös“

Von Christian Kunz

München – Für den ehemaligen Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (65) bleibt das Trainer-Thema bei RB Leipzig weiterhin aktuell.

„Die Verantwortlichen in der Zentrale in Salzburg sind mittlerweile etwas angespannt. Ich glaube nicht, dass alle mit dem abrupten Trainerwechsel einverstanden waren. Die Trainerfrage ist nach wie vor ein Thema in Leipzig, aber auch in der Zentrale in Salzburg“, erklärte der Weltmeister von 1990 bei einer Diskussionsrunde in München.

Den Zeitpunkt für eine Entscheidung macht Matthäus jedoch nicht vom Champions-League-Spiel an diesem Mittwoch (21 Uhr/DAZN) bei Real Madrid abhängig, sondern vielmehr von den anschließenden Begegnungen.

„Sollte sich nicht bald mehr Konstanz einstellen, insbesondere was die Resultate angeht, wird es schwierig“, erläuterte er.

Der 65-Jährige hatte zuletzt das 6:0 gegen Eintracht Frankfurt live verfolgt, anschließend aber auch das 1:6 beim FC Bayern miterlebt. „Das waren Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten.“

Auswärts fehle dem Team laut Matthäus der Mut. „Die Qualität im Kader ist so hoch, dass ein Platz in der Champions League eigentlich Pflicht sein müsste“, unterstrich er und lobte die Arbeit von Demichelis’ Vorgänger Ole Werner.

Martín Demichelis sei „letztendlich von Jürgen Klopp empfohlen worden“.

„Das Verhältnis zwischen Klopp und Demichelis ist bekannt. Viele in Leipzig sahen das allerdings anders. Das sorgt für Unruhe, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Dann bin ich sicher, dass die Diskussionen nicht ausbleiben“, betonte Matthäus.

Bundesliga-Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende an erster Stelle steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.