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Ramadan nach Joker-Tor gegen Schalke begeistert von Aue: „Was für eine enorme Energie hier steckt“

Aue – „Die Fans haben uns richtig mitgerissen. Die Atmosphäre war fantastisch, und bei den Toren von 'Cello' und mir hat man deutlich gespürt, welche enorme Kraft hinter den Zuschauern steckt“, schwärmte Chadi Ramadan (23) vom FC Erzgebirge Aue im Gespräch mit TAG24 von der Kulisse während der Generalprobe gegen Schalke 04. Der 23-jährige Neuzugang vom BFC Preussen scheint definitiv Feuer gefangen zu haben!

Sein Vertrag ist noch frisch unterschrieben: Ende Juni setzte Ramadan, der zuvor bei einem Probetraining seine Fähigkeiten unter Beweis stellte, beim Verein im Erzgebirge seinen Namen unter den Vertrag.

Bevor jedoch die Ablöseformalitäten geklärt und die offizielle Präsentation erfolgten, vergingen noch rund zwei Wochen. Der flinke Flügelspieler ist der jüngste unter den 16 Neuzugängen und fühlt sich trotz der kurzen Zeit im Team bereits mehr als wohl.

„Ich habe mich schnell eingelebt. Einige Spieler kannte ich schon aus der vergangenen Saison, damals standen wir uns zwar als Gegner gegenüber, aber das Verhältnis war immer gut. Hier hat sich sofort eine Verbindung aufgebaut“, berichtete Ramadan von seinem raschen Anschluss.

Sein Eingliedern erfolgte nicht nur ins Teamgefüge, sondern auch nahtlos in das Spielsystem von Trainer Khvicha Shubitidze (51) am vergangenen Sonntag.

Auf den Außenpositionen hat der Coach der Veilchen die Qual der Wahl: Linus Queißer (22), Christoph Pauling (26), Aurel Loubongo (25) oder eben Ramadan stehen zur Verfügung.

Der gebürtige Berliner überzeugte im letzten Jahr in der Regionalliga Nordost mit neun Treffern und zwei Assists – und das gleich in seiner ersten Saison. Kein Wunder also, dass auch Vereine wie Halle und Zwickau an ihm interessiert waren.

Offen und mit viel Elan kam auch sein Einsatz als Joker gegen Königsblau daher, den er mit dem 2:4-Endstand krönte. Das macht Lust auf mehr – vor allem auf den Saisonstart gegen die VSG Altglienicke am Samstag.

Ramadan: „Die Vorfreude ist riesig. Ich kann es kaum erwarten, dass die Liga wieder losgeht. Wie alle anderen freue ich mich darauf, wieder vor heimischem Publikum im Stadion zu stehen, und dann werden wir sehen, was gegen Altglienicke möglich ist.“