St.-Pauli-Blog: Schiedsrichterdebüt am Millerntor
Hamburg – Nach der ausgedehnten Länderspielpause geht es für den FC St. Pauli am Sonntag um 13:30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC weiter.
Bei der Ansetzung des Unparteiischen gab es eine Premiere zu verzeichnen.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Geschehnisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Für Lukas Benen (34) ist es eine Premiere: Am Sonntag wird er erstmals ein Spiel des FC St. Pauli leiten. Bisher war er nur bei der U23 der Kiezkicker als Schiedsrichter im Einsatz gewesen.
Partien des Karlsruher SC hat er dagegen bereits zweimal gepfiffen – und beide Male konnten die Badener gewinnen. Vielleicht ein gutes Omen?
Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre lang zum Trainerstab des FC St. Pauli und entwickelte unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem erstklassigen Torhüter. Nach dem Aufstieg im Jahr 2024 wechselte er zusammen mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, blieb dort allerdings nur eine Saison.
Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest endete seine Zeit dort im Sommer. Nun hat Knoop einen neuen Verein gefunden: Der 48-Jährige unterschrieb bei Trabzonspor in der Türkei, wo er künftig mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren wird.
Die Vorbereitung des FC St. Pauli auf das Heimspiel am Sonntag gegen den KSC hat begonnen. Mit dabei waren unter anderem Tomoya Ando (27), der allerdings gesperrt ist, Branimir Hrgota (33) sowie Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26). Letzterer stieg jedoch nach kurzer Zeit aus und absolvierte nur lockere Runden um den Platz.
Nach etwa einer Stunde verließen er und Marcus Mathisen (30), der ebenfalls einige Runden gedreht hatte, gemeinsam den Trainingsplatz.
Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29), beide Nationalspieler, waren noch nicht auf dem Rasen. Außerdem fehlten Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die sich bereits am Sonntag krankgemeldet hatten. Hinzu kamen Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22/krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).
Mit besonderen Gefühlen kehrt Eric Smith (29) zurück nach Hamburg. Der Profi vom FC St. Pauli wurde erst in der vergangenen Woche nachnominiert und absolvierte nun zwei weitere Einsätze für die schwedische Nationalmannschaft.
Nach einem Einsatz von knapp 60 Minuten am Freitag stand Smith am Montag in der Startelf gegen Rumänien. Dank des Treffers von Ex-Kiezkicker Victor Gyökeres gewann Schweden mit 1:0 und verteidigte die Tabellenführung.
Für Smith war es ein besonderes Erlebnis, denn zum ersten Mal stand er über die volle Spielzeit für sein Land auf dem Platz.
Sam Klein (22) spielte bislang eine eher untergeordnete Rolle beim FC St. Pauli, doch der australische Sommer-Neuzugang zeigte gegen Gladbach, warum man ihn verpflichtet hat.
„Er ist ein Spieler, der uns gut tut“, lobte Trainer Marcel Rapp (47) nach der Partie. „Er ist groß, überbrückt Räume und läuft viel – ein gelungener Transfer.“
Klein selbst bezeichnete das Spiel gegen Gladbach als „guten Test“ und zeigte sich zufrieden, endlich längere Einsatzzeiten bekommen zu haben. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, so der 22-Jährige.
Besonders die Zusammenarbeit mit Joel Chima Fujita (24) lief gut: „Er ist ein starker Spieler, wir harmonieren gut. Unser Zusammenspiel ist vielversprechend, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht schon beim nächsten Spiel gegen den KSC.
Alexander Blessin (53) musste schmunzeln, als er am Samstag zum ersten Mal als Gast an seinem früheren Arbeitsplatz am Millerntor war. Zwei Jahre lang nutzte er die Heimkabine beim FC St. Pauli als Trainer – und prompt passierte ihm eine kleine Panne.
„Ich muss ganz ehrlich sein, aber erzählt es nicht weiter“, begann er seine lustige Geschichte, „in der Halbzeitpause bin ich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er seinen Irrtum. „Ich war total im Tunnel und hoffe, dass es niemand mitbekommen hat.“ Ein oder zwei seiner ehemaligen Spieler hatten es wohl doch gesehen, wie er scherzhaft ergänzte.
Abgesehen von dieser Anekdote freute sich der 53-Jährige über den herzlichen Empfang durch die St.-Pauli-Fans. „Ich habe mir schon Gedanken gemacht, aber es war wirklich schön und herzlich.“
Das Gleiche galt für die Begegnungen mit seinen ehemaligen Spielern und dem Trainerteam. „Alles war super“, so Blessin, wie er es sich sicherlich auch erhofft hatte.
Der Applaus, den Alexander Blessin (53) beim Betreten des Millerntors erhielt, war herzlich. Dasselbe galt, als die Aufstellung der Gladbacher Gäste verlesen wurde.
Vor dem Spiel stand Blessin, nachdem er sich mit vielen ehemaligen Kollegen ausgetauscht hatte, wie gewohnt mit verschränkten Armen an der Seitenlinie und verfolgte das Aufwärmprogramm seiner Mannschaft.
Erst am Mittwoch wurde Eric Smith (29) nachnominiert; schon am Freitagabend stand er für rund eine Stunde auf dem Platz im Dress der schwedischen Nationalmannschaft.
Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde der St.-Pauli-Profi nach einer halben Stunde für Carl Starfelt (31) eingewechselt. So absolvierte Smith sein drittes Länderspiel für die Tre Kronors. Den Führungstreffer für Schweden erzielte in der 61. Minute der ehemalige Kiezkicker Victor Gyökeres (28).
Durch das Remis behaupteten die Skandinavier die Tabellenführung vor Bosnien, wo der frühere FCSP-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.
Nach ihrer Rückkehr zum FC St. Pauli tun sich Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin schwer. Beide kamen in dieser Saison erst jeweils einmal zum Einsatz, mit insgesamt nur 15 Spielminuten. Eine Änderung dieser Situation ist wohl vorerst nicht in Sicht.
„Grundsätzlich sind sie im Training engagiert und leisten gute Arbeit“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Doch: „Der Konkurrenzkampf ist groß und die anderen zeigen ebenfalls gute Leistungen. Das macht es schwierig.“
Der 47-Jährige machte allerdings deutlich, dass er kein Problem damit hätte, Banks und Ahlstrand Spielzeiten zu geben. Schließlich hätten die Einwechselspieler in dieser Saison bewiesen, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter wird. Nur das Duo konnte sich bislang kaum präsentieren.
Beim Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss der FC St. Pauli auf einige Profis verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fehlen auch drei weitere Spieler.
Branimir Hrgota (33) beteiligte sich am Freitag zwar schon teilweise am Mannschaftstraining, wird jedoch nicht spielen. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, stellte Trainer Marcel Rapp (47) klar. Ebenfalls nicht einsatzbereit ist Marcus Mathisen (30), der Probleme an der Fußsohle hat. Beide sollen in der kommenden Woche wieder voll ins Training einsteigen.
Tomoya Ando (28), der sich am Rücken verletzt hat, drehte immerhin schon seine Runden. „Man hätte gedacht, sein Rücken wäre schlimmer, aber so ist es nicht“, berichtete Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“
Wie sieht es bei den Langzeitverletzten aus? Mathias Pereira Lage (29) beginnt laut Trainer wieder mit dem Laufen. „Es ist aber noch ein weiter Weg“, so Rapp. Besser ist die Lage bei Rony Jansson (22), der zurück ins Training kommen soll.
Anders verhält sich die Situation bei Gisli Thórdarson (22): „Er ist noch weit entfernt vom Comeback. Es wird wahrscheinlich schwer, dass er dieses Jahr noch spielt“, gab Rapp zu. So hatte man sich seine Leihe nicht vorgestellt.
Positive Nachrichten gibt es vom Trainingsplatz! Während Eric Smith (29) mit der schwedischen Nationalmannschaft unterwegs ist, ist Branimir Hrgota (33) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, wenn auch nur teilweise. Der Offensivspieler hatte zuletzt mit Problemen an der Ferse zu kämpfen.
Weiterhin nicht dabei sind Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) und Marcus Mathisen (30), der Fußprobleme hat. Nach seiner Rückkehr von der Nationalmannschaft absolvierte Tomoya Ando (27) aufgrund von Rückenbeschwerden nur lockere Runden.
An dieses Tor wird sich Connor Metcalfe (26) noch lange erinnern. Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag das zwischenzeitliche 2:1 gegen Brasilien (Endstand 2:4). „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, sagte er in einem Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“
Beim Betrachten der Bilder konnte er den Moment kaum noch beschreiben: „Ich habe den Ball mit einem Kontakt mitgenommen und dann voll getroffen. Als ich aufsah, schlug der Ball schon im oberen Eck ein“, schilderte er.
Trotz des sehenswerten Treffers verzichtete der 26-Jährige auf eine große Jubelshow: „Ich hatte keine Energie mehr, zur Eckfahne zu laufen oder einen Backflip zu machen.“
Wie Metcalfe verriet, war der Treffer kein Zufall: „Der Trainer sagte vor dem Spiel: Wenn ihr in diese Halbräume kommt, zieht einfach ab.“ Da er keine Anspielstation sah, schoss er mit seinem „passablen linken Fuß“ einfach aufs Tor. „Ich habe es probiert, und es ist lustig, dass es geklappt hat.“
In seinem 42. Länderspiel war es erst sein drittes Tor, doch eines, das er so schnell nicht vergessen wird.
Große Freude bei Eric Smith (29)! Der Defensivspieler des FC St. Pauli wurde vom schwedischen Verband nachnominiert, nachdem mehrere Spieler im Team erkrankt sind.
Für Smith und Schweden stehen in den nächsten Tagen zwei Partien auf dem Programm: Am Freitag um 20:45 Uhr trifft man auf Bosnien-Herzegowina, wo es für den 29-Jährigen auch ein Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30) geben wird. Am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) steht das Duell gegen Rumänien an.
Smith hat bereits zwei Einsätze für die Tre Kronors absolviert, war jedoch trotz Nominierung bei der WM im Sommer ohne Einsatz geblieben.
Mit lediglich 676,2 gelaufenen Kilometern belegt der FC St. Pauli in dieser Statistik den letzten Platz der 2. Bundesliga. Für Louis Oppie (24) kam das überraschend. „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“
Die Statistik könnte jedoch auch anders interpretiert werden: Vielleicht laufen die Kiezkicker zwar weniger, aber dafür mit Köpfchen. „Für mich gibt es Spieler, die nicht 30 Sprints machen, sondern vielleicht nur fünf, die aber extrem gefährlich sind“, erklärte der 24-Jährige, der selbst in den meisten Laufwerten unter den besten 20 zu finden ist – ebenso wie sein Teamkollege Arkadiusz Pyrka (24).
„Das ist unser Spiel: die Linie hoch und runter zu rennen“, betonte Oppie. Für die kommenden Wochen hat sich der Linksfuß seinen ersten Scorerpunkt zum Ziel gesetzt. „Mein Anspruch ist es, aus defensiver Stabilität mehr Gefahr nach vorne zu erzeugen. Vor allem meine Flanken müssen noch präziser werden.“
Abdoulie Ceesay (22) und Gambia haben in der Qualifikation für den Afrika Cup eine kleine Sensation geschafft. In Ghana siegten die Skorpione mit 4:2 und haben mit zwei Siegen aus zwei Spielen gute Chancen auf das Weiterkommen. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß die gesamte Spielzeit auf der Bank.
Auch Dimitar Mitov (29) saß beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland erneut nur auf der Ersatzbank. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) stand dagegen über die komplette Spielzeit auf dem Feld.
Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) so schnell nicht vergessen. Auch wenn der St.-Pauli-Profi mit Australien das zweite Testspiel gegen Brasilien verlor, erzielte er zumindest einen Treffer.
Beim Stand von 1:1 erhielt der 26-Jährige in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und traf sehenswert ins rechte Eck zum 2:1. Trotz der zwischenzeitlichen Führung verloren die Socceroos am Ende mit 2:4 gegen Brasilien. Metcalfe wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Es war sein drittes Tor im 45. Länderspiel.
Mit gemischten Gefühlen wird Metcalfe also nach Hamburg zurückkehren.
Nach einer trainingsfreien Woche ist der FC St. Pauli wieder auf dem Trainingsplatz zurückgekehrt.
Während sich das Team mit lockeren Übungen aufwärmte, lief Branimir Hrgota (33) seine Runden um den Platz. Seine Fersenprobleme sind noch nicht ganz überwunden.
Neben den verletzten Rony Jansson (22) und Gisli Thórdarson (22) fehlt auch Marcus Mathisen (30).
Wie beim FC St. Pauli saß Torwart Dimitar Mitov (29) auch bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Ersatzbank. Dort musste er trotz Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg zum Auftakt der Nations League miterleben.
Auf der Gegenseite stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste aber verletzungsbedingt bereits zur Halbzeit ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) erklärte nach dem Spiel, dass Sinani für die kommenden Begegnungen nicht zur Verfügung stehen wird. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Abdoulie Ceesay (22) ist derzeit einer von vier St.-Pauli-Profis, die für ihre Nationalmannschaften aktiv sind. Für den 22-Jährigen begann am Freitagabend die Qualifikation zum Afrika Cup.
Ceesay stand im Auftaktspiel gegen Somalia in der Startelf, wurde aber nach 77 Minuten beim Spielstand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf konnten er und seine Mannschaft jubeln, denn das Spiel endete mit einem 2:1-Sieg. Am Dienstag steht das zweite Gruppenspiel gegen Ghana auf dem Programm.
Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit der australischen Nationalmannschaft lange an einem Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.
Der Kiezkicker begann gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause aberkannt wurde. Im zweiten Durchgang sorgten die Socceroos mit einem Traumfreistoßtor von Nestory Irankunda (20), einem ehemaligen Bayern-Spieler, in der 68. Minute für die Führung.
Diese hielt bis in die Nachspielzeit, bevor Rayan (20) in der 90.+5 Minute für den Ausgleich sorgte. Metcalfe war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt (84. Minute). Am Dienstag treffen beide Teams erneut aufeinander.
Tomoya Ando (27) kam beim 3:1-Sieg Japans gegen Uruguay am Donnerstag nicht zum Einsatz.
Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei wurden auch Fragen zu seiner Zeit beim FC St. Pauli gestellt.
„Ihr werdet nie erleben, dass ich schlecht über Vergangenes spreche“, erklärte der 53-Jährige, der insgesamt positiv auf seine Zeit am Millerntor zurückblickt. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite nicht ganz so. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei gute und zwei schlechte Phasen – letztere waren zu lang und führten letztlich zum Abstieg.“
Trotz des enttäuschenden Endes hat er viel Positives aus seiner Zeit bei St. Pauli mitgenommen. „Es hat mich als Trainer weitergebracht. Man hört nie auf zu lernen, und ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Genau gegen diesen Verein trifft er am 3. Oktober im Rahmen eines Testspiels wieder.
Seit Dienstag steht fest: Der ehemalige St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (53) wird neuer Chefcoach bei Borussia Mönchengladbach.
Medienberichten zufolge unterschrieb der Stuttgarter einen Vertrag über zwei Jahre bei den Fohlen. Mit St. Pauli war Blessin in der vergangenen Saison abgestiegen und verließ danach den Verein.
Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profi-Club Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit möchte der Verein die Arbeit der UEC unterstützen, die sich für mehr sportliches Gleichgewicht, finanzielle Nachhaltigkeit und bessere Governance im europäischen Fußball einsetzt, teilte der Klub am Montagnachmittag mit.
Für den FC St. Pauli stellt der Beitritt einen weiteren Schritt dar, um sich für gerechtere Rahmenbedingungen im europäischen Fußball starkzumachen. Aus Sicht des Vereins gehören dazu neben einem ausgeglicheneren Wettbewerb und nachhaltigen wirtschaftlichen Strukturen auch transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine verschiedenster Größen und Ligen. Ziel ist es, auch den Clubs eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu geben, die bisher nur wenig in Entscheidungsprozesse eingebunden sind.
Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten beim FC St. Pauli räumen. Doch eine Rückkehr ans Millerntor könnte schon bald bevorstehen.
Medienberichten zufolge gilt der 53-Jährige als Top-Kandidat für die vakante Trainerposition beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Genau gegen diesen Gegner bestreiten die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause ein Testspiel.
Es wird spannend sein zu sehen, wie die Fans auf eine mögliche Rückkehr Blessins reagieren würden.
Der FC St. Pauli nutzt die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Freundschaftsspiel. Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfängt der Klub den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am Millerntor.
Das Spiel soll regulär über zwei Halbzeiten von je 45 Minuten ausgetragen werden. Informationen zu den Tickets werden die Hamburger zeitnah bekanntgeben.
St.-Pauli-Anhänger aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Zweitliga-Spieltage 7 bis 13 mit genauen Anstoßzeiten terminiert. Die Kiezkicker bestreiten unter anderem drei Partien am Abend.
Hier ein Überblick über die Spiele:
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga bedeutet Folgendes: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, ist Meister der Zweiten Liga und steigt in die 1. Bundesliga auf. Das gilt zudem für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte tritt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga an, um den Verbleib oder Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse zu entscheiden.