HSV-Blog: Polzin vor Bundesliga-Start ohne neuen Vertrag – was der Rothosen-Coach dazu sagt
Hamburg – Es geht weiter voran! Nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SC Verl steht für den Hamburger SV am kommenden Wochenende der Auftakt in der Bundesliga auf dem Programm.
Zum Saisonbeginn wartet gleich ein echter Prüfstein auf die Rothosen: Am Samstag (18.30 Uhr) treten sie im Spitzenspiel beim Bundesligakonkurrenten Borussia Dortmund an.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über die neuesten Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und sonstige Geschehnisse aus dem Volkspark auf dem Laufenden.
HSV-Trainer Merlin Polzin zeigt sich vor dem Bundesligaauftakt entspannt, obwohl sein Vertrag beim Traditionsklub aus Hamburg noch nicht verlängert wurde.
„Es kommt immer darauf an, wie man Klarheit definiert. Ich denke, wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, genauso wie der Verein weiß, was er an uns hat“, erklärte der 35-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag.
Für ihn sei es vor allem wichtig – und das habe er bereits mehrfach betont – „dass wir uns in offenen, ehrlichen Gesprächen befinden“. Dies sei nach wie vor der Fall. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2027.
Ein sogenannter Deadline-Day sei nicht geplant. Man diskutiert über alle relevanten Themen, „die für beide Seiten von Bedeutung sind“. Polzin betonte: „Es ist auch kein Geheimnis, dass wir voll dabei sind. Aber niemand muss sich Sorgen machen, dass ich oder das Team nervös sind oder der Verein Unruhe verspürt.“
Das „Enfant terrible“ hat einen neuen Club gefunden: Nach Medienberichten steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Der Franzose war Anfang August aus sportlichen Gründen beim HSV aussortiert worden. Maßgeblich für diese Entscheidung waren offenbar auch seine wiederholten Disziplinlosigkeiten.
Dompé war im Sommer 2022 nach Hamburg gekommen und absolvierte insgesamt 113 Pflichtspiele für die Rothosen, in denen er 18 Tore erzielte und 33 Vorlagen gab. Als wichtiger Leistungsträger trug er maßgeblich zum lang ersehnten Aufstieg 2025 bei.
Im ersten Bundesligaspiel der neuen Saison sicherten sich die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg den ersten Punkt.
Erst in der 73. Minute gelang Nikola Karczewska der Ausgleich für die Rothosen. Es war zugleich das erste Pflichtspiel der 26-jährigen Spielerin für Hamburg. Die Begegnung im Volksparkstadion endete mit einem 1:1-Unentschieden.
Für Warmed Omari (26) sind die letzten Tage ereignisreich gewesen: Der HSV-Verteidiger ist zum zweiten Mal Vater geworden, seine Tochter kam am vergangenen Sonntag zur Welt.
Zugleich muss Omari aufgrund einer Schulterverletzung kürzertreten, die nach einem Testspiel gegen OSC Lille mittels MRT diagnostiziert wurde.
Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, soll die Verletzung konservativ behandelt werden, weshalb Omari dem Team zunächst nicht zur Verfügung steht und den Start der Pflichtspiele verpassen wird.
Der erste Pokalgegner der HSV-Frauen steht ebenfalls fest: In der ersten Runde treffen die Bundesligaspielerinnen auf den Zweitligisten SV Meppen.
Die Auslosung fand heute, am Montag, statt. Das Spiel wird zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen, ein genauer Termin steht noch aus.
Offiziell bestätigt wurde am Freitag der Wechsel von Eigengewächs Fabio Baldé zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.
Der 21-Jährige durchlief in sechs Jahren beim HSV sämtliche Nachwuchsstufen bis hin zum Profi. Der Transfer hatte sich über mehrere Wochen angedeutet. Laut Vereinsangaben verlässt Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich einen Schritt weiterzukommen.
Zum Abschied fanden die Verantwortlichen warme Worte für den Flügelspieler und zeigten Verständnis für dessen Entscheidung: „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio war noch einmal persönlich bei mir, bedankte sich für die Freigabe sowie die gemeinsamen Jahre. Das spricht für ihn und war ein emotionaler Moment für uns beide“, so Sportdirektor Claus Costa.
Baldé selbst äußerte sich ebenfalls und zeigte sich dankbar gegenüber seinem „Heimatverein“: „Als Hamburger Junge träumt man davon, irgendwann im Volksparkstadion und für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte und möchte mich bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ich blicke auf eine prägende und schöne Zeit zurück und werde Hamburg und den HSV immer verbunden bleiben.“
Bereits zuvor hatte es sich abgezeichnet: Laut übereinstimmenden Medienberichten steht Baldés Wechsel zu Racing Straßburg kurz bevor.
Die Rothosen sollen für ihr Eigengewächs eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro plus Boni erhalten – ein stattlicher Betrag für einen Ergänzungsspieler.
Vor einigen Tagen löschte Baldé bereits alle HSV-Fotos auf Instagram, was als klares Indiz für einen nahenden Abschied galt.
In etwa einem Monat soll Mario Vuskovic, der wegen Dopings gesperrt ist, wieder ins Training der Rothosen zurückkehren. Vorab hat der Verein dem 24-Jährigen eine Überraschung zukommen lassen.
„Wir haben ihm ein Trikot mit einer persönlichen Botschaft des Trainerteams, des Staffs und der Mannschaft in Form eines Videos geschickt. Das hat ihn sehr bewegt und soll ihm zeigen, dass er Teil der Mannschaft ist“, erklärte Chefcoach Merlin Polzin.
Bis zu seiner Rückkehr in den Volkspark steht der Klub außerdem im regelmäßigen Kontakt mit Vuskovics Personal Trainer. „Wir hatten Ende der Woche einen ausführlichen Videocall, um seinen aktuellen Stand zu besprechen“, so Polzin weiter. „Dabei geht es um die Anforderungen für seine Position als zentraler oder halber Innenverteidiger, damit er in den nächsten vier Wochen gezielt daran arbeiten kann.“
Der Bruder von Abwehrchef Luca Vuskovic (19, Brighton and Hove Albion) war 2022 wegen Epo-Dopings für vier Jahre gesperrt worden. Seither beteuert er seine Unschuld.
Fabio Baldé steht laut „BILD“-Informationen kurz vor einem Wechsel in die französische Ligue 1. Offenbar laufen derzeit Gespräche mit einem Verein aus der ersten französischen Liga.
Eigentlich besitzt Baldé beim HSV noch einen Vertrag bis 2029, kam aufgrund verschiedener Verletzungen jedoch nie wirklich zum Zug und fiel immer wieder aus – auch diesen Sommer stand er wegen Knieproblemen bislang nicht auf dem Platz.
Der 21-Jährige löschte nun auf Instagram sämtliche Posts zum HSV. Als Abschiedspost dient ein Bild mit der Unterschrift: „The Last Dance. Danke für den unfassbaren Support.“
Obwohl der Beitrag bereits nach dem letzten Heimspiel der Vorsaison gegen Freiburg (3:2), bei dem Baldé 25 Minuten spielte und sein einziges Bundesliga-Tor erzielte, veröffentlicht wurde, bekommt das Ganze eine etwas bittersüße Note.
Im XXL-Testspiel gegen den französischen Champions-League-Teilnehmer OSC Lille zeigte der HSV am Samstag eine starke Leistung. Nach drei Dritteln zu je 45 Minuten endete die Partie mit 2:2.
Die Tore für Hamburg erzielten Rayan Philippe (97. Minute per direktem Freistoß) und Otto Stange (114. Minute per Elfmeter).
Besorgniserregend ist die Verletzung von Albert Grönbaek (25). Der Mittelfeldspieler zog sich eine Knieverletzung am linken Bein zu und musste humpelnd und von Betreuern unterstützt vom Platz gebracht werden.
20.204 Zuschauer verfolgten das Testspiel im Volksparkstadion.
Während die HSV-Anhänger sehnsüchtig auf die nächste Transfermeldung warten, ranken sich hinter den Kulissen bereits neue Gerüchte um die Mannschaft.
Nach Angaben von „Sky Sports“ hat der HSV offenbar Interesse an Stürmer Daniel Jebbison (22) vom Premier-League-Club AFC Bournemouth.
Der kanadische Nationalspieler war zuletzt auf Leihbasis beim englischen Zweitligisten Preston North End aktiv. Neben Hamburg wird auch der italienische Verein FC Genua aus der Serie A als Interessent genannt.
Fast täglich tauchen neue Transfergerüchte rund um den HSV auf: Medienberichten zufolge stehen gleich zwei Spieler im Fokus der Rothosen – Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw (27) und Angreifer Terem Moffi (27).
Der ehemalige Kölner und Wolfsburger Bornauw, der 140 Bundesliga-Spiele absolviert hat, ist aktuell bei Leeds United unter Vertrag. In Hamburg könnte der belgische Nationalspieler die Nachfolge von Supertalent Luka Vuskovic (19) als Innenverteidiger antreten.
Moffi gehört dem französischen Erstligisten OGC Nizza, wurde aber in den letzten sechs Monaten an den FC Porto ausgeliehen. Vor drei Jahren zahlte Nizza noch 22,5 Millionen Euro Ablöse für den Angreifer an Lorient.
Während der HSV im Trainingslager in Herzogenaurach hart arbeitet, brodelt die Gerüchteküche weiter. Laut dem italienischen Transferexperten Matteo Moretto sind die Rothosen an Oğuz Aydın (25) interessiert.
Der türkische Nationalspieler, der bei der Weltmeisterschaft eingesetzt wurde, steht derzeit bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Sein Marktwert wird auf sieben Millionen Euro geschätzt.
Allerdings sollen neben Hamburg auch weitere Klubs wie Feyenoord Rotterdam, Espanyol Barcelona und die Glasgow Rangers Interesse zeigen, so Moretto.
Das dritte Trainingslager der Saison steht bevor: Am Montag reist der HSV nach Herzogenaurach.
Bis Freitag trainieren die Rothosen erneut im „adidas Homeground“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um die letzten Details für die neue Spielzeit zu perfektionieren.
Am Samstag (15 Uhr) steht dann ein Testspiel gegen den OSC Lille im Volksparkstadion auf dem Programm.
Den ersten Härtetest der Vorbereitung verlor der HSV zwar mit 1:2 gegen den FC Everton, Trainer Merlin Polzin zeigte sich dennoch zuversichtlich.
„Es gab viele positive Ansätze, die mir gefallen haben“, sagte Polzin nach der knappen Niederlage. Zwar gebe es noch Baustellen, insgesamt sei es aber ein „sehr gelungener Test“, auf dem man aufbauen könne.
Im Trainingslager in Bayern soll in der nächsten Woche weiter am Feinschliff gearbeitet werden. Ob bis dahin noch ein weiterer Neuzugang präsentiert wird, ist offen. Polzin deutete beim Volksparkfestival an, dass sich auf dem Transfermarkt womöglich noch etwas tut.
„Wir schauen mal, wie viele Spieler wir mitnehmen können. Vielleicht passiert ja auch noch etwas“, antwortete Polzin auf die Frage, wer alles zum Trainingslager nach Bayern reisen werde. „Mal sehen, was der Kollege bei Twitter schreibt!“
Das dritte Testspiel im Rahmen der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison ging für den HSV mit 1:2 im heimischen Volksparkstadion gegen den FC Everton verloren.
Unter Führung des neuen Kapitäns Nicolai Remberg und im neuen blauen Auswärtstrikot erwischten die Gäste aus Liverpool einen besseren Start. Merlin Röhl, einst Freiburger, brachte Everton kurz vor der Halbzeit (40.) in Führung.
Im zweiten Durchgang startete der HSV stark: Neuzugang und Stürmerhoffnung Patson Daka erzielte den Ausgleich (49.). Lange sah es nach einem Unentschieden aus, ehe in der vierten Minute der Nachspielzeit ein Fehler im Aufbauspiel der Rothosen zum unglücklichen Eigentor von Jordan Torunarigha führte.
Spielstatistik:
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Lemke (77. Sedlatschek), Capaldo (8. Nandja), Torunarigha, Omari (62. Elfadli), Jatta (77. Sahiti) – Grönbaek (77. Nadir), Remberg (77. Amoako), Sambi Lokonga – Stange (46. Philippe), Poulsen (46. Daka), Adeline (62. Pherai)
FC Everton: Travers – Mykolenko, Tarkowski, Branthwaite, O’Brien – Iroegbunman, Dewsbury-Hall, Hackney – George, Barry, Röhl
Tore: 0:1 Röhl (40.), 1:1 Daka (50.), 1:2 Torunarigha (90.+4 Eigentor)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Gelbe Karten: – / Branthwaite
Die HSV-Frauen verloren ihr erstes Spiel auf dem frisch verlegten Rasen im Volksparkstadion knapp mit 0:1 gegen den FC Everton. Nach fünf ungeschlagenen Vorbereitungsspielen kassierten die Spielerinnen von Trainer Rodolfo Cardoso (57) damit ihre erste Niederlage.
Evertons Spielerin Vignola erzielte in der 52. Minute per Distanzschuss das entscheidende Tor für den englischen Erstligisten aus der „Women’s Super League“. Trotz weiterer Chancen gelang den Hamburgerinnen vor heimischem Publikum beim Volksparkfestival kein Ausgleich.
Ein Tag ganz im Zeichen der Fans: Am Samstag lädt der HSV erneut zum traditionellen Volksparkfestival ein. Von 9 Uhr bis 14:30 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm.
In der „Partner-Area“ gibt es zahlreiche Mitmachaktionen – von Torwandschießen und Schussgeschwindigkeitsmessung über Bastelangebote, Glücksrad und Hüpfburg bis hin zu weiteren Überraschungen für die ganze Familie. Außerdem stehen ein „Soccer Court“ und eine „Fan Area“ bereit.
Auf der Bühne sind unter anderem die Teamvorstellungen der Frauen (11 Uhr) und Männer (12:30 Uhr) geplant. Dazwischen (11:45 Uhr) findet ein Talk mit den Vorständen Kathleen Krüger (41) und Eric Huwer (42) statt.
Die Highlights des Tages sind die beiden Testspiele gegen den FC Everton im Volksparkstadion: Die Frauen spielen um 13:30 Uhr, die Männer um 17 Uhr.
Ein besonderer Tag naht: Ab dem 15. November ist Mario Vuskovic (24) nach seiner vierjährigen Dopingsperre wieder spielberechtigt. Bereits Mitte September soll der Kroate wieder ins Training beim HSV einsteigen dürfen.
Wie die „SPORT BILD“ berichtet, steht vor allem ein umfassender medizinischer Check auf dem Programm, einschließlich Ausdauer- und Leistungstests sowie Muskelkraftmessungen.
Obwohl Vuskovic seit Monaten mit einem Personal Trainer arbeitet, ist noch unklar, wie fit er für den Profifußball bereits ist. Die Testergebnisse sollen als Grundlage für den weiteren Trainingsplan dienen.
Zunächst wird der Abwehrspieler wahrscheinlich vorwiegend mit Reha-Trainer Sebastian Capel (40) arbeiten, bevor er wieder ins reguläre Mannschaftstraining integriert wird.
Die Causa Fábio Vieira (25) hält die HSV-Fans weiterhin in Atem: Die Rothosen streben eine feste Verpflichtung des Portugiesen an, der Offensivspieler wiederum möchte unbedingt nach Hamburg wechseln.
Das große Hindernis bleibt die Ablösesumme. Laut „Sky“ verlangt der FC Arsenal, Vieiras aktueller Klub, etwa 18 Millionen Euro – ein Betrag, den der HSV wohl kaum stemmen kann.
Ein Transfer ist zwar grundsätzlich möglich, doch ein Durchbruch in den Verhandlungen steht weiterhin aus.
Vieira hat mittlerweile die Saisonvorbereitung bei den „Gunners“ aufgenommen, sein Ziel bleibt jedoch der HSV.
Zum Abschluss des Trainingslagers feierte der HSV einen Erfolg: Im Testspiel gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim gewannen die Rothosen am Samstag mit 3:1. Danach ging es zurück nach Hamburg.
Die Tore für Hamburg erzielten Albert Grönbaek (38. Minute per Foulelfmeter), Rayan Philippe (49.) und Neuzugang Patson Daka (57.). Für Heidenheim traf Oualid Mhamdi (54.).
Folgende Aufstellung brachte der HSV aufs Feld: Heuer Fernandes – Lemke (76. Nadir), Omari (46. Bissi Mouelle), Torunarigha (62. Elfadli), Capaldo (46. Nandja), Jatta (62. Ojo) – Remberg (62. Amoako), Sambi Lokonga (46. Pherai) – Grönbaek (62. Sedlatschek), Adeline (46. Philippe) – Poulsen (34. Daka, 62. Sahiti)
Bundesliga-Tabelle
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Der Gegner dort ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.