HSV-Blog: Polzin-Bruder wird neuer Cheftrainer bei Amateurverein
Hamburg – Setzt der HSV seine Erfolgsserie fort? Am vergangenen Samstag gelang den Rothosen ein 1:0-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart – der dritte Sieg in Folge in dieser Saison.
Am Samstag um 15:30 Uhr wollen die Hamburger auch beim SC Paderborn 07 ihren Lauf fortsetzen und weitere Punkte sammeln.
In unserem HSV-Blog erhaltet Ihr alle aktuellen Infos rund um die Mannschaft, potenzielle Neuzugänge und alle weiteren Entwicklungen aus dem Volksparkstadion.
Das Trainer-Talent scheint in der Familie zu liegen: Robin Polzin (32), der jüngere Bruder von HSV-Coach Merlin Polzin (35), übernimmt die Leitung des Bramfelder SV als Cheftrainer. Dies gab der Hamburger Landesligist am Freitag via Instagram bekannt.
Der langjährige Spieler beim Bramfelder SV tritt die Nachfolge von Carsten Henning an, der nach neun Jahren im Amt zurückgetreten ist. Unterstützt wird Robin Polzin künftig von Co-Trainer Robin Hüttig und Torwarttrainer Dennis Fernando.
Sein Debüt als Chefcoach feiert Robin Polzin bereits heute Abend um 19 Uhr im Heimspiel gegen den SC Wentorf.
Nach dem dritten Erfolg in Serie erwartet den HSV nun der Aufsteiger SC Paderborn. Personell kann Trainer Merlin Polzin (35) etwas aufatmen.
„Bei Sambi mussten wir die Trainingsbelastung in den letzten Tagen etwas anpassen, aber er konnte vollständig trainieren. Für ihn ist das Spiel gegen Paderborn natürlich das klare Ziel“, erklärte der Coach in Bezug auf Albert Sambi Lokonga (26), der am vergangenen Wochenende aufgrund von Adduktorenproblemen fehlte.
Patson Daka (28), Bakery Jatta (28) und Fabio Vieira (26) konnten nur eingeschränkt am Mannschaftstraining teilnehmen. „Fabio meldete gegen Ende des Spiels leichte Krämpfe, weswegen wir ihn ausgewechselt haben. Mittlerweile geht es ihm besser, deshalb konnte er heute fast komplett mittrainieren“, so Polzin.
Jatta und Daka benötigen hingegen noch ein paar Tage zur Regeneration und sind erst für die kommende Woche wieder eine Option. „Bei Pato steigern wir die Belastung langsam. Vor uns liegen drei Spiele, bei denen er sicherlich wieder eine Rolle spielen wird. Er fühlt sich gut und ist heiß, aber wir müssen genau abwägen, welche Spieler in welchem Spiel eingesetzt werden“, erklärte der 35-Jährige.
HSV-Talent Louis Lemke (17), der beim 1:0-Sieg gegen Stuttgart sein Debüt feierte, bezahlte diesen Erfolg allerdings mit einer Verletzung. In der 13. Minute wurde er bei einer Grätsche unglücklich von Stuttgarts Bilal El Khannouss (22) im Gesicht getroffen.
Dabei brach ihm ein Teil eines Schneidezahns ab. Drei Tage später nahm der 17-Jährige die Verletzung mit Humor und teilte ein Vorher-Nachher-Foto mit den Worten: „Ein Zahn halb weg, drei Punkte im Gepäck“. Dies entdeckte auch El Khannouss und kommentierte scherzhaft: „Sorry, mein Freund.“
„Keine Sorge, der Zahn ist wieder da“, erwiderte Lemke, woraufhin der VfB-Spieler mit „Schick die Rechnung“ und einem lachenden Emoji antwortete.
Gemeinsam mit Maik Nöcker (57) analysierte Lena Cassel (32) am Montag den Auftritt des HSV gegen den VfB Stuttgart.
Die Sportmoderatorin lobte einerseits Cheftrainer Merlin Polzin und das Management des Traditionsvereins, übte jedoch auch Kritik an der Mannschaft: „Das war ein glücklicher Sieg für Hamburg. Am Ende entschied erneut ein Sonntagsschuss von Muheim. Das Gesamtbild überzeugt mich noch nicht ganz.“
Ihr Augenmerk lag besonders auf Keeper Daniel Heuer Fernandes, der am Samstag eine starke Leistung zeigte, sowie auf Yussuf Poulsen. „Er hat unheimlich viel gearbeitet. Technisch ist er vielleicht nicht der filigranste Spieler, aber körperlich enorm präsent“, so Cassel. Poulsen sei ihrer Meinung nach ein wesentlicher Grund für die jüngsten drei Erfolge des HSV.
Kommt Verstärkung aus dem Norden? Laut dem Portal „ontheminute“ zeigt der Hamburger SV Interesse an Gianni Stensness (27) vom norwegischen Klub Viking Stavanger.
Der Australier steht seit 2025 bei Viking Stavanger unter Vertrag und glänzte kürzlich beim spektakulären 3:3 gegen Bayern München, als er das erste Tor der Partie erzielte.
Neben dem HSV soll auch Hull City aus der englischen Championship ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen haben. Beide Vereine beobachten den Spieler offenbar weiterhin.
Wegen Verletzungen musste Trainer Merlin Polzin im letzten Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:0) personell reagieren. Nachdem auch Albert Sambi Lokonga aufgrund muskulärer Probleme fehlte, rückte Bilal Nadir (22) in die Startelf – und nutzte seine Chance eindrucksvoll.
„Er hat deutlich gezeigt, warum sich der HSV so intensiv mit ihm beschäftigt. Er kann das Spiel lenken, besitzt technische Qualität und eine Balleroberungsmentalität, die für unser Mittelfeld wertvoll ist“, lobte Polzin den Franzosen.
Auch die Teamkollegen zeigten sich begeistert. Yussuf Poulsen betonte: „Bilal ist ein großartiger Spieler, der am liebsten immer am Ball ist. Seine Einsatzbereitschaft bis zur letzten Minute ist genau das, was wir brauchen.“
Besonders süß war der jüngste Erfolg der U19: Im Stadtderby besiegte die Nachwuchsmannschaft des HSV am Sonntag den FC St. Pauli mit 3:2. Den Siegtreffer erzielte Paul Johansons (17) kurz vor Abpfiff.
Profi-Coach Merlin Polzin ließ es sich nicht nehmen, auch dieses Spiel live im Stadion zu verfolgen, nur einen Tag nach dem Heimspiel gegen Stuttgart.
Beim Duell gegen den VfB Stuttgart kassierte Nachwuchsspieler Louis Lemke einen unglücklichen Tritt im Gesicht, der ihn einen Zahn kostete.
Davon ließ sich der 17-Jährige jedoch nicht entmutigen. „Ich habe morgen einen Zahnarzttermin, dann ist das wieder in Ordnung“, scherzte Lemke nach Abpfiff mit einem halben Schneidezahn und guter Laune. „Schmerzen habe ich keine, das ist alles okay.“
Den Sieg wollte er entspannt zu Hause feiern: „Ich werde noch FIFA spielen, sonst steht nichts Besonderes mehr an“, sagte er lachend.
Der Schiedsrichter der Partie HSV gegen VfB Stuttgart war Robert Hartmann (47). Der erfahrene Unparteiische leitete bereits 15 Spiele mit HSV-Beteiligung, davon seit der Rückkehr des HSV in die Bundesliga erst eines.
An dieses Spiel hat der Verein gute Erinnerungen: Im Oktober 2025 feierten die Rothosen unter seiner Leitung einen 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05.
Insgesamt können die HSV-Bilanz unter Hartmann sich sehen lassen: Von 15 Begegnungen (1. und 2. Bundesliga) gewann der HSV sieben Partien, fünf endeten unentschieden, nur vier gingen verloren. Die Begegnung gegen Stuttgart wird seine 183. Bundesliga-Partie als Schiedsrichter sein.
Erfreuliche Nachrichten gibt es von HSV-Kapitän Nicolai Remberg (26): Nach seinem Kreuzbandriss wurde er erfolgreich operiert, wie der Verein am Samstag mitteilte.
Auf dem sozialen Netzwerk X veröffentlichte der Klub ein Bild von „Rambo“ aus dem Krankenbett. Mit einem Lächeln zeigt der Mittelfeldspieler einen Daumen nach oben. Nun beginnt für ihn die lange Rehabilitationsphase.
Ein echtes Highlight steht am 15. November an: Der HSV bestreitet ein Testspiel gegen Hajduk Split, den kroatischen Erstligisten und ehemaligen Verein von Mario Vuskovic (24). Für den Abwehrspieler ist es das Comeback nach einer vierjährigen Dopingsperre, da er nun wieder spielberechtigt ist.
Nicht nur für Mario ist dieses Spiel etwas Besonderes, auch seine Familie freut sich: Neben ihm schnürten auch sein Bruder Luka (19) sowie sein Urgroßvater, Großvater und Vater Daniel bereits die Schuhe für Hajduk.
Für Daniel Elfadli (29) war der Mittwochabend ein unvergesslicher Moment: Der HSV-Leihspieler feierte sein Debüt in der Champions League. Mit dem Linzer ASK traf er auf den FC Liverpool, verlor jedoch trotz eines spannenden Spiels mit 3:6 (0:3).
„Ich kann es kaum fassen, es fühlt sich besonders und surreal an“, sagte Elfadli gegenüber hsv.de. „Das ist pure Freude, davon träumt man als Kind. Ich habe es mir oft gewünscht, und jetzt ist es Wirklichkeit geworden.“
Diese besonderen Momente konnte er mit seiner Mutter, Tante und Freunden teilen. „Ich widme dieses Spiel vor allem meiner Mutter und meinem Bruder, die mich stets unterstützt haben.“ Vor viereinhalb Jahren kickte Elfadli noch in der Regionalliga.
Mario Vuskovic darf ab dem 16. November wieder Pflichtspiele für den HSV bestreiten – sein erstes wäre das Derby gegen Werder Bremen. Allerdings fehlt ihm aktuell noch die Spielpraxis.
Wie die kroatische Zeitung „24 sata“ berichtet, plant der HSV ein spektakuläres Testspiel gegen Hajduk Split während der Länderspielpause Mitte November. Der Austragungsort ist noch nicht bekannt.
Vuskovic wechselte 2021 zunächst auf Leihbasis von Hajduk zum HSV, bevor der Klub ihn ein Jahr später für 4,2 Millionen Euro fest verpflichtete.
Der Hamburger SV startete am Dienstag mit der Vorbereitung auf die Partie gegen den VfB Stuttgart. Trainer Merlin Polzin (35) musste dabei auf mehrere Profis verzichten.
Neben dem verletzten Kapitän Nicolai Remberg (26) fielen auch Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aus, um die Belastung zu steuern. Zudem fehlte Bakery Jatta (28) wegen Adduktorenproblemen.
Die Rekonvaleszenten Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten individuelle Trainingsprogramme vor der Einheit.
Positive Nachrichten gab es von Bilal Nadir (22) und Zakaria El Ouahdi (24), die zwar mit der Mannschaft trainierten, aber nach etwa 30 Minuten mit Reha-Coach Sebastian Capel (41) separat weiterarbeiteten.
Neuzugang Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden kam, spielte bislang kaum eine Rolle beim HSV. Bis zum letzten Spieltag stand er noch nicht auf dem Platz. Im Testspiel während der Länderspielpause konnte er jedoch mit einem Treffer gegen den FC Kopenhagen auf sich aufmerksam machen.
Aufgrund seiner Leistung signalisierten erste Vereine Interesse – laut „Bild“ auch Hannover 96, wo Amoako bereits von 2016 bis 2019 in der Jugend spielte.
Der vergangene Samstag veränderte jedoch die Situation: Amoako feierte nicht nur sein HSV-Debüt, er wird nun auch aufgrund des Ausfalls von Kapitän Nicolai Remberg durch Kreuzbandriss mehr gebraucht. Ein Wechsel im Winter scheint damit unwahrscheinlich, und vielleicht nutzt der 21-Jährige nun seine Chance beim HSV.
Ein Schock für den HSV: Kapitän Nicolai Remberg (26) erlitt am Samstag einen Kreuzbandriss und fällt mehrere Monate aus. Nun hat sich der Spieler erstmals zu Wort gemeldet.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es fällt schwer, die richtigen Worte zu finden“, schrieb er emotional auf Instagram. „Manchmal entscheidet ein falscher Schritt über Erfolg oder Misserfolg – dieses Mal leider negativ.“
Remberg war bislang verletzungsfrei geblieben. „Ich werde das nie als selbstverständlich ansehen“, betonte er. Er habe stets alles gegeben und sei deshalb da, wo er jetzt sei.
„Die kommende Zeit wird eine Herausforderung, aber ich werde stärker zurückkommen“, versprach Remberg. „Unsere Athletik- und Reha-Trainer können sich schon warm anziehen.“
Er bedankte sich für die Unterstützung und versicherte: „Macht euch keine Sorgen, ich habe schon andere Hürden gemeistert. Dieses Comeback wird persönlich.“
Yussuf Poulsen steht am Samstag gegen die TSG Hoffenheim (15:30 Uhr, Sky) in der Startelf. Zusammen mit Fabio Vieira als halbe Zehn soll er für Offensivdruck sorgen.
Trainer Merlin Polzin bezeichnete die beiden vor dem Spiel als „gute Kombination“, von der das Team profitieren werde. Ihre Qualität auf dem Platz sei hoch, erklärte Polzin im Sky-Interview.
Der HSV begann am Dienstag mit der Vorbereitung auf das Spiel bei Hoffenheim. Trainer Polzin gab ein Update zum Personalstand: Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) machten einen guten Eindruck, seien voller Energie und wurden vom Team Applaus empfangen.
Zakaria El Ouahdi (24) wird erst am Mittwoch zurückerwartet, Immanuel Pherai (25) sogar erst am Donnerstag.
Ansonsten bleibe die Personalsituation unklar. „Wir werden im Laufe der Woche sehen, wer einsatzfähig ist“, so Polzin. „Für Albert und Pato ist das Spiel in Hoffenheim zu früh.“ Zuversichtlich zeigte sich der Coach hingegen bei Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27).
Der HSV ist mit drei Punkten aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 2:13 sehr schwach in die Saison gestartet. Über die Hälfte der deutschen Fußballfans rechnet deshalb mit einem Abstieg der Rothosen.
In einer repräsentativen Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1.675 Befragte) glauben 53 Prozent nicht daran, dass der ehemalige Bundesliga-Dino die Klasse halten wird.
Die Analysten des Sportdatencenters sehen die Lage jedoch entspannter und schätzen das Risiko eines Abstiegs aktuell nur auf 30 Prozent.
Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, standen vier HSV-Spieler parallel für ihre Nationalmannschaften auf dem Platz.
Zakaria El Ouahdi (24) kam für Marokko beim 1:1 gegen Mali zehn Minuten zum Einsatz, Warmed Omari (26) spielte bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal durchgehend.
David Möller Wolfe (24) lief bei der 1:2-Pleite Norwegens gegen Portugal 90 Minuten auf. Sander Tangvik (23) saß dort die gesamte Spielzeit auf der Bank.
Gute Nachrichten gab es von HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) nach dem Testspiel gegen Kopenhagen.
„Es war ein Schlag auf die Wade, die zugemacht hat. Schade, denn ich hätte gern mehr Spielzeit bekommen. Wir wollten kein Risiko eingehen, damit nichts Schlimmeres passiert. Nächste Woche werde ich wieder spielen können“, berichtete der Däne.
Poulsen wurde bereits nach 20 Minuten ausgewechselt.
Eine schlechte Nachricht musste der HSV am Freitag verkraften: Patson Daka (27) fällt für mehrere Wochen aus. Der Stürmer verletzte sich bei der sambischen Nationalmannschaft.
Der Verein gab bekannt, dass sich Daka einen Faserriss im linken Oberschenkel zugezogen hat.
Beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag wurde er zur Halbzeit ausgewechselt und danach nicht mehr berücksichtigt.
Erneute Niederlage für David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mit Norwegen in der Nations League: Am Donnerstagabend unterlagen sie trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) in Wales und spielten ab der 46. Minute in Unterzahl.
Wolfe war nach seinem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark zurück in der Startelf und spielte 75 Minuten, Tangvik blieb auf der Bank.
Am Sonntag steht das letzte Spiel der Länderspielperiode gegen Portugal an, nachdem das Hinspiel mit 1:2 verloren wurde.
Dem HSV wird weiterhin Interesse an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul nachgesagt, wie das türkische Medium Aksam berichtet.
Den Verantwortlichen zufolge beobachteten die Rothosen den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien. Sollte das weitere Scouting positiv ausfallen, könnte der HSV eine Verpflichtung anstreben.
Aydin, der bislang 14-mal für die Türkei spielte, pendelt bei Fenerbahce zwischen Startelf und Bank. In dieser Saison stand er sechsmal auf dem Platz, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere vor.
Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalmannschaften in der Afrika-Cup-Qualifikation Siege, auch wenn einer nur auf der Bank saß.
El Ouahdi und Marokko erreichten im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Beim 2:0 in Lesotho spielte der Außenverteidiger durchgehend. Nächster Gegner ist Ghana (4. Oktober).
Omari spielte ebenfalls die volle Distanz und feierte mit den Komoren einen 1:0-Erfolg über Namibia, betreut von Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) an der Seitenlinie. Am 4. Oktober steht für Omari noch das Spiel gegen Senegal an.
Daka hingegen fehlte beim 2:0-Sieg Sambias gegen Togo aufgrund muskulärer Probleme, saß aber nicht im Kader.
Jonas David (26) erlebte als Derby-Torschütze gegen St. Pauli 2023 einen Höhepunkt, konnte sich beim HSV aber nie dauerhaft durchsetzen.
Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein, spielte anschließend in Österreich für WSG Tirol und wechselte dann zum SSV Ulm. Dort stieg er aus der dritten Liga ab und erlitt einen Kreuzbandriss, der eine lange Pause bedeutete. Zurzeit ist er vereinslos.
Nach Training bei der HSV-U21 absolviert David derzeit ein Probetraining beim Drittligisten MSV Duisburg, um sich dort für einen Vertrag zu empfehlen.
Ex-HSV-Trainer Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 an der Seitenlinie stand, steht vor einer neuen Aufgabe.
Nach übereinstimmenden Medienberichten soll er den bulgarischen Meister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte er von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Mit ZSKA würde Gisdol in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Trainer Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34) treffen.
Schlechte Nachrichten für den HSV: Albert Grønbæk (25) fällt wochenlang aus. Der Verein gab am Samstag bekannt, dass sich der offensive Mittelfeldspieler beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) einen Faserriss im rechten Oberschenkel zuzog.
Das ergab eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbandes. Wie lange Grønbæk ausfällt, ließ der HSV offen. Klar ist nur, dass sein Fehlen aufgrund seiner starken Form schwer zu kompensieren sein wird.
Freude und Enttäuschung bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalmannschaften in die Afrika-Cup-Qualifikation – mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Daka spielte in der Startelf für Sambia, konnte eine 1:3-Niederlage gegen Algerien aber nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi feierte mit Marokko einen 2:0-Sieg gegen Gabun, kam aber nicht zum Einsatz.
Auch Otto Stange (19) stand im Fokus: Der HSV-Youngster startete in der U20-Nationalmannschaft beim 1:0-Erfolg gegen Frankreich.
Der HSV trauert um Vereinslegende und früheren Kapitän Peter „Eiche“ Nogly, der am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.
Der Klub teilte die Nachricht am Freitag mit: „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Führungspersönlichkeit. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Trikot mit der Raute getragen haben“, hieß es.
Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und bestritt 634 Spiele für die Bundesligamannschaft, davon 414 Pflichtspiele, darunter 320 Bundesligaspiele. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.
Die HSV-Verantwortlichen verfolgten die Nations-League-Begegnung zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend mit gemischten Gefühlen. Stolz darüber, dass zwei Spieler aus den eigenen Reihen auf dem Platz standen, mischte sich ein Wermutstropfen.
Der 3:2-Sieg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) nicht erfreulich. Wolfe wurde in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss nach einem taktischen Foul Gelb-Rot und fehlt somit im kommenden Spiel gegen Portugal.
Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld und verletzte sich. Nationaltrainer Brian Riemer bestätigte die Oberschenkelverletzung und erklärte, dass der Spieler vorzeitig zurück nach Hamburg reisen wird.
Torwart Sander Tangvik (23) saß bei den Norwegern die gesamten 90 Minuten auf der Bank.
Trotz der Niederlage gegen Kamerun konnte Warmed Omari (26) einen persönlichen Erfolg feiern: Im 13. Länderspiel erzielte der HSV-Profi sein erstes Tor.
Nach der Rückkehr in die Bundesliga vermeldet der HSV einen finanziellen Rekord.
Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Klub einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – 44 Prozent mehr als im Vorjahr und die höchste Summe in der Vereinsgeschichte. Damit wurde der Rekord aus der Saison 2008/2009 (161,2 Millionen Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro. Dies gab der Verein am Donnerstag bekannt.
„Jeder Aufstieg bedeutet mehr Einnahmen. Entscheidend ist, wie man diese nutzt“, sagte HSV-Vorstand Eric Huwer. Die zusätzlichen Gelder seien nicht nur ausgegeben, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert worden.
„Danke an alle, die daran arbeiten, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und Wachstum zu ermöglichen“, ergänzte Huwer.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) bestreitet die Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga, um den Verbleib in der Liga zu sichern.