HSV-Blog: Polzin bleibt trotz Niederlage zuversichtlich – und gibt Hinweis auf mögliche Transfers
Hamburg – Der Hamburger SV befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Nach dem zweiten Trainingslager in Österreich sind die Rothosen inzwischen wieder zurück in Hamburg.
Der erste richtige Ernstfall für das Team von Trainer Merlin Polzin (35) steht am 24. August im DFB-Pokal gegen den SC Verl an. Bis dahin sind noch mehrere Testspiele geplant.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Neuzugänge und weitere Entwicklungen aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Obwohl der HSV den ersten großen Prüfstein der Vorbereitung gegen den FC Everton mit 1:2 verloren hat, zeigte sich Trainer Polzin dennoch zufrieden mit vielen positiven Ansätzen.
„Es gab viele Dinge, die mir bereits gut gefallen haben“, erklärte Polzin nach der Last-Minute-Niederlage. Zwar gebe es noch einige Baustellen im Team, insgesamt sei das Testspiel aber ein „sehr gelungener Test“, auf dem man aufbauen könne.
Im nächsten Trainingslager im bayerischen Herzogenaurach soll in der kommenden Woche weiter an den Feinheiten gearbeitet werden. Noch offen ist, ob bis dahin ein weiterer Neuzugang vorgestellt wird. Beim Volksparkfestival am Samstag deutete Polzin an, dass sich auf dem Transfermarkt eventuell noch etwas tun könnte.
„Wir schauen mal, wen wir mitnehmen können. Vielleicht passiert ja noch etwas“, antwortete Polzin auf die Frage, welche Spieler ins Trainingslager nach Bayern reisen werden. „Mal sehen, was mein Kollege bei Twitter dazu schreibt!“
Das dritte Testspiel zur Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison ging für den HSV erneut verloren. Im heimischen Volksparkstadion unterlagen die Rothosen dem FC Everton mit 1:2 (0:1).
Unter Führung des neuen Kapitäns Nicolai Remberg und in den neuen blauen Auswärtstrikots erwischten die Gäste aus Liverpool den besseren Start. Ex-Freiburger Merlin Röhl erzielte kurz vor der Pause (40.) das 0:1 für Everton.
Im zweiten Abschnitt kam der HSV gut aus der Kabine und konnte durch Neuzugang und Offensivhoffnung Patson Daka (49.) ausgleichen. Lange Zeit sah es nach einem Unentschieden aus, doch in der Nachspielzeit unterlief den Rothosen ein Fehler im Aufbauspiel, als Jordan Torunarigha in der 94. Minute eine Flanke unglücklich ins eigene Tor abfälschte.
Spielstatistik:
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Lemke (77. Sedlatschek), Capaldo (8. Nandja), Torunarigha, Omari (62. Elfadli), Jatta (77. Sahiti) – Grönbaek (77. Nadir), Remberg (77. Amoako), Sambi Lokonga – Stange (46. Philippe), Poulsen (46. Daka), Adeline (62. Pherai)
FC Everton: Travers – Mykolenko, Tarkowski, Branthwaite, O’Brien – Iroegbunman, Dewsbury-Hall, Hackney – George, Barry, Röhl
Tore: 0:1 Röhl (40.), 1:1 Daka (50.), 1:2 Torunarigha (90.+4/ET)
Schiedsrichter: Harm Osmers
Gelbe Karten: – / Branthwaite
Auch die HSV-Frauen mussten im ersten Spiel auf dem frisch verlegten Rasen im Volksparkstadion eine 0:1-Niederlage gegen den FC Everton hinnehmen. Nach fünf ungeschlagenen Testpartien in der Vorbereitung war dies die erste Pleite für Trainer Rodolfo Cardosos (57) Team.
Evertons Vignola erzielte in der 52. Minute per Distanzschuss das entscheidende Tor für den englischen Erstligisten aus der „Women's Super League“. Trotz weiterer Chancen gelang den Hamburgerinnen vor heimischem Publikum beim Volksparkfestival kein Ausgleich.
Ein Tag ganz im Zeichen der Fans: Am Samstag lädt der HSV zum traditionellen Volksparkfestival ein. Von 9 Uhr bis 14:30 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm.
In der „Partner-Area“ warten zahlreiche Mitmach-Angebote – von einer Torwand und einer Schussgeschwindigkeitsmessung über Bastelaktionen, ein Glücksrad und eine Hüpfburg bis hin zu Überraschungen für die ganze Familie. Außerdem gibt es einen „Soccer Court“ und eine eigene „Fan Area“.
Auf der Bühne stehen unter anderem die Präsentationen der Frauenmannschaft (11 Uhr) und der Herren (12:30 Uhr) auf dem Programm. Dazwischen findet um 11:45 Uhr ein Talk mit den Vorständen Kathleen Krüger (41) und Eric Huwer (42) statt.
Ein besonderes Highlight sind die beiden Testspiele gegen den FC Everton im Volksparkstadion: Die Partie der Frauen beginnt um 13:30 Uhr, die der Männer folgt um 17 Uhr.
Auf die HSV-Fans wartet ab dem 15. November ein besonderes Wiedersehen: Mario Vuskovic (24) ist nach seiner vierjährigen Dopingsperre wieder spielberechtigt. Bereits Mitte September darf der Kroate ins Mannschaftstraining zurückkehren.
Laut „SPORT BILD“ steht dann zunächst ein umfassender medizinischer Check an, der Ausdauer- und Leistungsdiagnostiken sowie Muskelkrafttests umfasst.
Obwohl Vuskovic seit Monaten mit einem Privattrainer arbeitet, ist sein Fitnesszustand für den Profibereich noch unklar. Die Testergebnisse sollen daher als Grundlage für seinen weiteren Trainingsplan dienen.
Anfangs wird der Verteidiger voraussichtlich vor allem mit Reha-Trainer Sebastian Capel (40) arbeiten, bevor er wieder ins reguläre Mannschaftstraining einsteigt.
Die Transferverhandlungen um Fábio Vieira (25) sorgen weiterhin für Spannung bei den HSV-Anhängern: Die Rothosen wollen den portugiesischen Spielmacher fest verpflichten, der Spieler selbst zieht Hamburg als Ziel vor.
Das Problem bleibt allerdings die Ablöse: Der FC Arsenal, Vieiras Stammverein, verlangt laut „Sky“ etwa 18 Millionen Euro – eine Summe, die für den HSV kaum zu stemmen sein dürfte.
Obwohl ein Transfer grundsätzlich möglich ist, sind die Verhandlungen noch weit von einem Abschluss entfernt.
Vieira hat bereits die Saisonvorbereitung bei den „Gunners“ aufgenommen, sein Wunschziel bleibt jedoch der HSV.
Zum Abschluss des Trainingslagers gelang dem HSV ein Erfolgserlebnis: Am Samstag wurde der Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim im Testspiel mit 3:1 besiegt. Nun reisen die Rothosen zurück nach Hamburg.
Die Tore für die Hansestädter erzielten Albert Grönbaek (38., Foulelfmeter), Rayan Philippe (49.) und Neuzugang Patson Daka (57.). Für Heidenheim traf Oualid Mhamdi (54.).
Aufstellung HSV: Heuer Fernandes – Lemke (76. Nadir), Omari (46. Bissi Mouelle), Torunarigha (62. Elfadli), Capaldo (46. Nandja), Jatta (62. Ojo) – Remberg (62. Amoako), Sambi Lokonga (46. Pherai) – Grönbaek (62. Sedlatschek), Adeline (46. Philippe) – Poulsen (34. Daka, 62. Sahiti)
Stürmer Patson Daka (27) soll dem HSV in der neuen Saison zum Klassenerhalt verhelfen. Kurz nach seiner Verpflichtung äußerte sich der Angreifer zu seinen ersten Eindrücken beim Verein.
„Der HSV ist der perfekte Club für mich. Ich bin sehr glücklich und gespannt. Die Leute sind sehr freundlich, die Jungs haben mich herzlich aufgenommen. Vom ersten Tag an fühle ich mich wie zuhause“, betonte Daka.
Das Trainingslager helfe ihm, die neuen Mitspieler schnell kennenzulernen. „Die Mannschaft ist großartig! Ich fühle mich sehr wohl bei den Jungs. Wir verbringen viel Zeit miteinander, eigentlich sind wir fast nur zum Schlafen in unseren Zimmern“, erklärte der Stürmer.
Sein Ziel für die Saison ist klar: „Ich liebe es, Tore zu schießen und dem Team in jeder Hinsicht zu helfen“ – eine Botschaft, die bei den Fans gut ankommen dürfte.
Beim HSV geht es zurzeit Schlag auf Schlag: Nach der Verpflichtung von Patson Daka steht offenbar bereits der nächste Neuzugang kurz vor dem Abschluss.
Nach übereinstimmenden Medienberichten wird Mittelfeldspieler Bilal Nadir (22) am Mittwoch seinen Medizincheck im Volkspark absolvieren und anschließend einen Vertrag bei den Rothosen unterschreiben.
Der junge Marokkaner spielte in den vergangenen fünf Jahren bei Olympique Marseille und ist nach Ablauf seines Vertrags ablösefrei zu haben – trotz eines beachtlichen Marktwerts von rund acht Millionen Euro.
Es ist gut möglich, dass der 22-Jährige noch ins Trainingslager in Österreich nachreist.
Patson Daka soll die dringend benötigte Verstärkung im Angriff sein: Medien berichten übereinstimmend, dass der HSV kurz vor einer Verpflichtung des 27-jährigen Stürmers steht.
Der Angreifer war in den vergangenen fünf Jahren bei Leicester City unter Vertrag, stieg mit dem Premier-League-Meister von 2016 jedoch in den letzten zwei Spielzeiten von der ersten in die dritte Liga ab. Nun wäre er ablösefrei zu haben.
Seine Torjäger-Qualitäten bewies Daka vor allem zwischen 2017 und 2021 bei Red Bull Salzburg, für das er in 125 Spielen 68 Treffer erzielte.
Berichten zufolge soll Daka bereits am Montag oder Dienstag seinen Medizincheck in Hamburg absolvieren und anschließend ins Trainingslager nach Österreich reisen.
Touchdown Oberlängenfeld! Die Rothosen sind für das zweite Trainingslager der Saisonvorbereitung in der gleichnamigen österreichischen Gemeinde eingetroffen.
Der Trainingslager-Kader umfasst 30 Spieler, darunter zahlreiche Talente aus dem Nachwuchs. Im Verlauf der Woche soll zudem Otto Stange (19) nach dessen Einsatz bei der U19-EM noch dazustoßen.
Zum Auftakt der Testspielphase kassierte der HSV eine Niederlage: Bei Rapid Wien verlor das Team am Samstagabend mit 2:3 – alle Tore fielen in der ersten Halbzeit.
Nach drei Minuten gingen die Gastgeber durch Ercan Kara in Führung. Die Rothosen drehten durch Treffer von Yussuf Poulsen (17.) und Albert Grönbaek (24.) das Spiel. Rapid glich allerdings durch Kara (35.) aus, ehe Youngster Louis Lemke ein Eigentor (37.) unterlief.
Die beiden Neuzugänge Kofi Amoako und Martin Adeline gaben ihr Debüt für den HSV, beide standen 45 Minuten auf dem Feld.
Das erste Testspiel der Saisonvorbereitung wurde um 19 Uhr angepfiffen. Die Rothosen traten bei Rapid Wien an.
Die Begegnung konnte unter anderem live auf dem YouTube-Kanal des Vereins verfolgt werden.
Ein spannendes Thema für die Transfergerüchte: Der belgische Experte Sacha Tavolieri brachte eine mögliche Rückkehr von Ludovit Reis (26) zum HSV ins Gespräch.
Demnach wäre Club Brügge bereit, dem Niederländer keine Steine in den Weg zu legen, falls ein passendes Angebot eingehe. Reis habe die Erwartungen in der vergangenen Saison nicht erfüllt und spielt bei Brügge keine bedeutende Rolle mehr, so der Journalist.
Als potenzieller Abnehmer wird der HSV genannt, wo Reis einst zum Leistungsträger und Aufstiegshelden wurde, bevor er nach Brügge wechselte. Konkrete Verhandlungen sind bisher jedoch nicht bekannt.
Viele Fans haben darauf gewartet: Am Freitag präsentierte der HSV das neue Heimtrikot für die kommende Spielzeit. Unter dem Motto „An der Elbe werden Träume wahr“ gestaltet, zeigt das Trikot eine abstrakte Darstellung der lichtdurchfluteten Stadionmembran des Volksparkstadions in hellblau.
Erstmals in der Vereinsgeschichte sind die drei Streifen des Ausrüsters adidas nicht nur in einer, sondern in zwei Farben – Blau und Schwarz – gehalten.
Die Streifen wurden von den Parkplatzmarkierungen vor dem Stadion inspiriert und symbolisieren den Weg ins „Wohnzimmer“, wo die Fans emotionale Momente teilen. Im Nackenbereich sind zudem die Koordinaten des Anstoßpunkts des Stadions eingearbeitet.
Wie erwartet veröffentlichte die DFL am Mittwoch die exakten Termine der ersten vier Bundesliga-Spieltage. Das Auftaktspiel des HSV bei Borussia Dortmund findet am 29. August um 18:30 Uhr als Topspiel statt.
In den folgenden drei Partien müssen die Rothosen jeweils um 15:30 Uhr ran – zweimal sonntags und einmal samstags.
Die Spielansetzungen im Überblick:
Was sich bereits abzeichnete, ist nun offiziell: Luka Vuskovic (19) wechselt von Tottenham Hotspur zu Brighton & Hove Albion. Die Ablösesumme beträgt rund 54 Millionen Euro – damit ist er der teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte der „Seagulls“.
„Luka hat einen großartigen Start in seine Karriere hingelegt, den wir aufmerksam verfolgt haben. In der vergangenen Saison hat er gezeigt, dass er auf sehr hohem Niveau spielen kann. Wir möchten ihm helfen, sich bei uns weiterzuentwickeln“, erklärte Brighton-Trainer Fabian Hürzeler (33).
Vuskovic hatte während seiner Leihe beim HSV mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Die Hoffnungen der Rothosen-Fans auf eine Rückkehr des beliebten Spielers waren jedoch nie wirklich realistisch.
Traurige Nachricht bei Stefan Kuntz (63): Der ehemalige HSV-Sportvorstand verlor seinen Vater Günter im Alter von 87 Jahren. Dies teilte der Ex-Profi auf Instagram mit.
Unter ein Schwarz-Weiß-Foto schrieb Kuntz: „In der Stille der Nacht hast du für immer deine Augen geschlossen. Du fehlst uns unendlich, doch in unseren Herzen lebst du weiter. Ruhe in Frieden, Papa.“
Günter Kuntz spielte wie sein Sohn in der Bundesliga. Für Borussia Neunkirchen absolvierte er 80 Erstliga-Partien und erzielte dabei 21 Tore.
Unglück für HSV-Talent Otto Stange (19): Er verlor das Finale der U19-Europameisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft. Gegen den Topfavoriten Spanien war das DFB-Team chancenlos und unterlag mit 0:2.
Der Angreifer vergab in der ersten Halbzeit zwei gute Gelegenheiten zum Führungstreffer. Die Spanier machten es besser und entschieden das Spiel durch Tore von Hugo Lopez (44.) und Mario Rivas (48.).
Immerhin sicherte sich Stange mit vier Treffern zusammen mit Spaniens Jose Antonio Morante (19) die Torjägerkanone des Turniers.
Der HSV bereitet sich für die kommende Saison vor: Medienberichten zufolge haben die Rothosen ein Angebot für Martin Adeline (22) vom französischen Erstliga-Aufsteiger ESTAC Troyes abgegeben.
Demnach sind die Hamburger bereit, vier Millionen Euro Ablöse plus mögliche Bonuszahlungen für den offensivstarken Mittelfeldspieler zu zahlen.
Adeline spielte eine herausragende Saison mit zehn Toren und elf Vorlagen und war maßgeblich am Aufstieg seines Klubs beteiligt. Sein Marktwert stieg binnen eines Jahres von 700.000 auf zehn Millionen Euro.
Zwischen HSV und Spielerseite soll bereits Einigkeit bestehen, es gilt nun, die Vereine zu einer Übereinkunft zu bringen.
Der Hamburger SV verleiht Aboubaka Soumahoro für die kommende Saison nach Spanien. Der 21 Jahre alte Verteidiger wird beim Erstliga-Absteiger RCD Mallorca auflaufen. Bereits in der vergangenen Saison war Soumahoro an den französischen Klub AS Saint-Étienne ausgeliehen.
„Damit er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen kann, braucht er regelmäßige Spielpraxis. Deshalb haben wir uns für eine weitere Ausleihe entschieden“, erläuterte HSV-Sportdirektor Claus Costa. „Mit RCD Mallorca haben wir eine passende Lösung gefunden, bei der die Chancen auf Einsatzzeit höher sind als bei uns. Wir behalten ihn fest im Blick.“
Mit dem Einzug ins Finale der U19-Europameisterschaft in Wales kämpft das deutsche Team erstmals seit 2014 wieder um den Titel. HSV-Stürmer Otto Stange trug mit seinem Treffer wesentlich zum Erfolg bei.
Der 19-Jährige erzielte kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich gegen die Ukraine, nachdem die Gäste in der 18. Minute durch Vitaliy Hlyut in Führung gegangen waren – ein überraschender Treffer, da die DFB-Junioren das Spiel überwiegend dominierten.
Am Ende gewann Deutschland mit 2:1, das Siegtor erzielte Francis Onyeka (19), der aktuell für SV Elversberg spielt, kurz vor Schluss.
Klare Ansage von HSV-Coach Merlin Polzin (35) nach der ersten Trainingseinheit im Trainingslager in Dänemark.
„In der Saisonanalyse haben uns mehrere Punkte nicht gefallen, beispielsweise bestimmte Intensitätswerte. Deshalb fordere ich generell mehr Einsatz und Tempo“, sagte der gebürtige Hamburger.
Das zeige sich schon in kleinen Dingen, etwa bei Passübungen im Training. „Ob ich einen schlechten Pass direkt anspreche oder es einfach ignoriere – wir müssen im Training voll fokussiert sein und diese Einstellung auch einfordern. Der Anspruch, den wir an uns selbst stellen, ist nicht verhandelbar“, betonte Polzin.
Die Vorbereitung entscheide darüber, wie die Mannschaft in die Saison starte. „Wir wollen uns jeden Tag verbessern, auf jedes Detail achten und jeden einzelnen Tag gewinnen. Das ist unser Motto und daran orientieren wir uns“, so der 35-Jährige.
Aktuell läuft die erste von insgesamt vier Einheiten beim Trainingslager in Helsingør/Dänemark. Insgesamt gehören 27 Spieler zur Mannschaft, darunter erstmals auch Nachwuchstalente wie Louis Lemke (16), Jason Bissi-Mouelle (18), Thierry Sedlatschek (17), Jannes von Diczelski (17), Elias Lahti (17) und Colin Poppelbaum (19).
Nationalspieler Nicolas Capaldo (27) wird nach seiner Länderspielreise mit Argentinien am Donnerstag zur Mannschaft stoßen.
Der Kader für das Trainingslager im Überblick:
Tor: Daniel Heuer Fernandes, Fernando Dickes, Colin Poppelbaum, Elias Lahti, Bennet Schmidt
Abwehr: Daniel Elfadli, Warmed Omari, Jordan Torunarigha, Nicolas Capaldo, Joel Agyekum, Shafiq Nandja, Louis Lemke, Jason Bissi-Mouelle
Mittelfeld: Albert Sambi Lokonga, Immanuel Pherai, Albert Grönbaek, Nicolai Remberg, Kofi Amoako, Thierry Sedlatschek, Jannes von Diczelski
Angriff: Jean-Luc Dompe, Rayan Philippe, Yussuf Poulsen, Bakery Jatta, Emir Sahiti, Alexander Rössing-Lelesiit, Fabio Balde
Beim Aufbruch zum Trainingslager nach Dänemark am Mittwoch wird ein Spieler nicht mit dabei sein: Wie der Verein am Morgen mitteilte, wurde Aboubaka Soumahoro (21) für Gespräche über seine Zukunft freigestellt.
Mehreren Medienberichten zufolge steht eine Ausleihe an den spanischen Zweitligisten RCD Mallorca kurz bevor. Ein Wechsel gilt als nahezu sicher.
Die Transfergerüchte beim HSV nehmen kein Ende: Laut dem Experten Rudy Galetti haben die Rothosen offenbar Interesse am Flügelspieler Yanis Cimignani (24) vom schweizerischen FC Lugano.
Allerdings sind die Hamburger nicht die einzigen Bewerber: Neben dem FC Venezia, AEK Athen und mehreren englischen Zweitligisten hat auch der FC Schalke 04 sein Interesse am Franzosen bekundet.
In der vergangenen Saison stand Cimignani 35-mal für Lugano auf dem Platz und erzielte dabei vier Scorerpunkte.
Nach dem Urlaub sind die Profis auf das Trainingsgelände zurückgekehrt. Am Montag und Dienstag stehen zunächst die Leistungstests im Athleticum auf dem Programm.
Nach 51 Tagen Sommerpause sind die Spieler somit wieder zurück. Zu Beginn der Woche stehen die obligatorischen Leistungsdiagnostiken für das Team von Trainer Merlin Polzin (35) an. Am Mittwoch bricht die Mannschaft dann zum ersten Trainingslager nach Dänemark auf.
Zum Team zurückgekehrt: Ex-HSV-Kapitän Sebastian Schonlau (31) hat einen neuen Verein gefunden und unterschrieb bei Holstein Kiel. Dort trifft der Innenverteidiger auf seinen früheren Trainer Tim Walter (50) sowie den defensiven Mittelfeldspieler Jonas Meffert (31), mit denen er in Hamburg schon eng zusammenarbeitete.
„Bascho war in Hamburg mein Kapitän und einer meiner wichtigsten Ansprechpartner im Team. Wir gewinnen mit ihm eine absolute Führungspersönlichkeit und einen sehr erfahrenen Innenverteidiger, der unsere Spielphilosophie verinnerlicht hat und sich zu einhundert Prozent mit seiner neuen Aufgabe hier identifiziert“, freute sich Walter.
Schonlau unterzeichnete einen Vertrag mit leistungsbezogenen Klauseln. „Als die Anfrage kam, musste ich nicht lange überlegen. Ich will sofort loslegen, die Jungs kennenlernen und Vollgas geben“, erklärte der 31-Jährige.
Die Bundesliga startet erst Ende August, doch der HSV beginnt früh mit einem vielfältigen Programm für seine Fans – egal ob groß oder klein.
Am 1. August lädt der Klub zum Volksparkfestival ein. Neben einem Testspiel-Doppel gegen den englischen Traditionsverein FC Everton wird es laut Verein ein buntes Rahmenprogramm geben.
Das erste Spiel gegen die Engländer wird um 13 Uhr (HSV-Frauen) angepfiffen, das der Männer folgt um 17 Uhr. Zwischen 9 und 14:30 Uhr sind rund um das Stadion zahlreiche Mitmachaktionen geplant, darunter verschiedene sportliche Angebote für Kinder und Erwachsene.
Außerdem gibt es ein Bühnenprogramm mit einem Talk der HSV-Vorstände Kathleen Krüger und Eric Huwer. Ein weiteres Highlight sind die Präsentationen der Frauen- und Herrenmannschaften.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) veröffentlichte am Donnerstag den Spielplan für die kommende Bundesliga-Saison. Die Rothosen beginnen am Wochenende des 29. und 30. August auswärts bei Borussia Dortmund.
„Natürlich hätten wir die Saison gerne mit einem Heimspiel eröffnet. Trotzdem freuen wir uns sehr auf dieses Duell. Dortmund ist ein Topgegner mit einem besonderen Stadion“, sagte HSV-Coach Merlin Polzin (35) über den Auftakt.
Das erste Heimspiel findet am zweiten Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05 statt. Die weiteren Begegnungen lauten:
Zum Abschluss der Hinrunde empfängt der HSV am 17. Spieltag (15. bis 17. Januar 2027) den FC Augsburg in Hamburg. Die Rückrunde beginnt danach mit dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein auf Platz 1 am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der Relegation teil, um den Klassenerhalt zu sichern. Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.