Polizei zieht Fazit: Wie ruhig verlief das Thüringenderby?
Jena/Erfurt – Am Sonntag reisten etwa 1450 Fußballanhänger per Bahn zum Thüringenderby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt an.
Aufgrund der bekannten Rivalität bereiteten sich die Bundespolizei sowie die Polizei in Jena auf einen umfangreichen Einsatz vor.
Rund 700 Erfurter Fans nutzten die Regionalzüge in Richtung Jena West, während etwa 750 Anhänger des Heimteams ebenfalls mit der Bahn anreisten. An den Bahnhöfen Jena Paradies und Jena West gelang es den Einsatzkräften, die beiden Gruppen voneinander zu separieren. Dort kam es lediglich zu kleineren verbalen Auseinandersetzungen.
Deutlicher spannender wurde es hingegen am Bahnhof Weimar. Zwei Erfurter Fans sollen versucht haben, einer Gruppe aus Jena Fanartikel zu entwenden, was jedoch nicht gelang.
Im Anschluss soll ein 22-jähriger Erfurter eine Flasche in Richtung der Jenaer Anhänger geworfen haben. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen versuchten Raubes sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
In den eingesetzten Sonderzügen wurden keine Beschädigungen festgestellt. Laut Bundespolizei verlief die An- und Abreise der Fans insgesamt ruhig und geordnet. Gegen 19 Uhr hatten fast alle Besucher ihre jeweiligen Zielbahnhöfe erreicht.