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Monika, Poldis Ehefrau: Deshalb bleibt sie in seiner Doku verborgen

Köln – Am kommenden Donnerstag feiert die neue Netflix-Dokumentation über Lukas Podolski (41) ihre Premiere. In „POLDI“ erhalten die Zuschauer spannende Einblicke in das Leben des Weltmeisters von 2014 – inklusive bislang unbekannter Aspekte.

Eine gewöhnliche Sportler-Doku wollte „Prinz Poldi“ von Anfang an nicht, wie er gleich zu Beginn des 90-minütigen Films deutlich macht.

Zwar kommen auch ehemalige Weggefährten des 41-Jährigen zu Wort – dazu zählen unter anderem Ex-Nationaltrainer Jogi Löw (66), Toni Kroos (36) und Thomas Müller (36) –, doch im Mittelpunkt stehen eindeutig der Privatmensch Podolski und die Perspektiven seiner Oma, Mutter, seines Vaters, seiner Schwester sowie seines Sohnes.

Das wird auch durch die Bildsprache verdeutlicht: Der Angreifer ist häufiger beim Sumo-Ringen in Japan, beim Kölner Rosenmontagszug oder beim gemeinsamen Radfahren mit seiner Familie zu sehen als auf dem Fußballfeld.

„Wir haben einen anderen Weg gewählt und wollten weniger Fußball zeigen, sondern mehr persönliche Momente“, erklärte Podolski bei der Premiere im Kölner RheinEnergie-Stadion vergangene Woche.

Besonders bemerkenswert ist, dass auch Podolskis Ehefrau Monika im Film auftaucht. Normalerweise hält sie sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück, vermeidet es, im Mittelpunkt zu stehen, und war anfangs auch wenig begeistert von der Idee der Doku, berichtete der Fußballstar.

Schließlich konnte sie durch einen Kompromiss überzeugt werden: Monika Podolski ist nicht im Bild zu sehen, sondern lediglich in einem Interview zu hören. Dieses ist durchaus interessant, denn sie erzählt unter anderem vom ersten Treffen mit dem damaligen Talent des 1. FC Köln „an der Tischtennisplatte in der Schule“ sowie von einer Ehekrise nach seiner Rückkehr zu eben jenem Verein im Jahr 2008.

Der bedeutendste Moment in Podolskis langer Karriere wird dagegen erst im Abspann behandelt: die Sekunde in Brasilien, als der in Polen geborene 41-Jährige gemeinsam mit seinen Kollegen den Weltmeistertitel errang.

Dass dieser besondere Augenblick erst ganz zum Schluss thematisiert wird, hat einen bestimmten Grund: „Ich habe mich nie über Pokale definiert. Dafür liebe ich den Fußball zu sehr, denn er bietet viel mehr als nur Trophäen – es sind die Stadien, die Fans und das ganze Drumherum.“