HSV-Blog: Plant der HSV ein spektakuläres Testspiel zum Comeback von Vuskovic?
Hamburg – Der Hamburger SV hat den knappen Auswärtserfolg bei der TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag teuer erkauft.
Der Kapitän Nicolai Remberg erlitt einen Kreuzbandriss und wird mehrere Monate ausfallen. Auch bei weiteren Spielern besteht Unsicherheit für das kommende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag. Im November könnte Mario Vuskovic sein langersehntes Comeback feiern – und das ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Klub.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten zum Team, potenzielle Transfers und sonstige Entwicklungen im Volkspark auf dem Laufenden.
Ein echtes Highlight steht bevor! Mario Vuskovic (24) darf ab dem 16. November wieder in Pflichtspielen für den HSV auflaufen – sein erster Einsatz könnte das Derby gegen Werder Bremen sein. Bislang hat ihm allerdings die Spielpraxis gefehlt. Das soll sich bald ändern.
Wie die kroatische Zeitung „24 sata“ berichtet, sind Gespräche für ein hochkarätiges Testspiel im Gange. Demnach plant der HSV eine Begegnung mit Hajduk Split, dem Jugendverein von Vuskovic. Das Freundschaftsspiel soll in der Länderspielpause Mitte November stattfinden. Der genaue Spielort ist noch nicht final festgelegt.
Der Innenverteidiger war 2021 zunächst auf Leihbasis vom kroatischen Klub Hajduk Split in den Volkspark gewechselt. Ein Jahr später sicherten sich die Rothosen den jungen Kroaten für 4,2 Millionen Euro fest.
Am Dienstag begann der HSV mit der Vorbereitung auf das Duell gegen den VfB Stuttgart, wobei Cheftrainer Merlin Polzin (35) auf mehrere Spieler verzichten musste.
Abgesehen von Kapitän Nicolai Remberg (26/Kreuzbandriss) fehlten auch Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aus Gründen der Belastungssteuerung. Zudem konnte Bakery Jatta (28) aufgrund von Adduktorenproblemen nicht mittrainieren.
Die verletzten Spieler Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten individuell zugeschnittene Einheiten vor dem Mannschaftstraining.
Positive Nachrichten gab es hingegen von Bilal Nadir (22/Adduktorenbeschwerden) und Zakaria El Ouahdi (24/Erkältung), die zwar mit der Mannschaft ins Training einstiegen, nach etwa 30 Minuten jedoch mit Reha-Coach Sebastian Capel (41) separat weiterarbeiteten.
Neuzugang Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden kam, spielte bislang eine untergeordnete Rolle beim HSV. Bis zum letzten Spieltag stand er noch nicht auf dem Feld. In einem Test während der Länderspielpause konnte er jedoch überzeugen und erzielte ein Tor gegen den FC Kopenhagen.
Aufgrund seiner guten Leistung zeigten erste Vereine Interesse an Amoako, darunter laut „Bild“ auch Hannover 96, wo er bereits von 2016 bis 2019 in der Jugend aktiv war.
Der vergangene Samstag veränderte die Situation jedoch erheblich. Amoako feierte nicht nur sein HSV-Debüt, er wird infolge des Ausfalls von Kapitän Nicolai Remberg (26) auch deutlich mehr gebraucht. Ein Wechsel im Winter ist damit wohl vom Tisch, und vielleicht nutzt der 21-Jährige die Chance, sich beim HSV endgültig zu etablieren.
Der Schock war enorm! HSV-Kapitän Nicolai Remberg (26) erlitt am Samstag einen Kreuzbandriss und wird dem Team langfristig fehlen. Nun meldete sich der Defensivspieler erstmals persönlich zu Wort.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es fällt schwer, die richtigen Worte zu finden“, schrieb er emotional auf Instagram. „Manchmal entscheidet ein falscher Schritt oder eine unglückliche Bewegung über Erfolg oder Misserfolg – leider war es diesmal negativ.“
Bisher blieb Remberg während seiner Karriere von schweren Verletzungen verschont. „Das werde ich niemals als selbstverständlich ansehen“, gestand er, „vor allem, weil ich jeden Tag an meine Grenzen gegangen bin, um dorthin zu kommen, wo ich jetzt stehe.“
„Die kommende Zeit wird eine echte Herausforderung, aber niemand muss sich Sorgen machen, dass ich nicht stärker zurückkehren werde“, versprach der Mittelfeldspieler und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Unsere Athletik- und Rehatrainer können sich schon warm anziehen.“
Nachdem er sich für die Unterstützung bedankte, versicherte Remberg abschließend: „Ich habe schon andere Hürden gemeistert und kann garantieren, dass dieses Comeback etwas ganz Persönliches wird.“
Für das Spiel gegen Hoffenheim am Samstagnachmittag (15:30 Uhr/ Sky) steht Yussuf Poulsen in der Startelf. Gemeinsam mit Fabio Vieira auf der „halben Zehn“ soll der Stürmer Offensivkraft und Tempo ins Spiel bringen.
Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive auf einige Spieler verzichten muss, bezeichnete die Kombination der beiden als „gute Mischung“, von der die Mannschaft profitieren werde. Vor dem Anpfiff lobte Polzin im Sky-Interview die hohe Qualität, die die beiden gemeinsam auf den Platz bringen.
Der HSV begann am Dienstag die Vorbereitung auf das Spiel bei der TSG Hoffenheim. Polzin gab anschließend ein Update zur Personalsituation: Über die Rückkehrer Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) sagte er: „Sie machen einen starken Eindruck, sind voller Energie und wurden von der Mannschaft mit Applaus begrüßt.“
Zakaria El Ouahdi (24/Marokko) wird erst am Mittwoch wieder erwartet, Immanuel Pherai (25/Suriname) sogar erst am Donnerstag.
Die allgemeine Lage bleibt unsicher. „Wir werden im Laufe der Woche sehen, wer einsatzbereit sein wird“, erläuterte Polzin. „Für Albert und Pato kommt das Spiel in Hoffenheim zu früh.“ Positiv gestimmt zeigte sich der Coach hingegen bei Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27).
Mit nur drei Punkten aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 2:13 ist der HSV sehr schwach in die Saison gestartet. Mehr als die Hälfte der deutschen Fußballfans rechnet deshalb mit einem Abstieg der Rothosen.
Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1675 Befragte) ergab, dass 53 Prozent der Befragten dem einstigen Bundesliga-Dino den Klassenerhalt nicht zutrauen.
Sportanalysten des Sportdatencenters bewerten die Lage jedoch entspannter und schätzen die Abstiegswahrscheinlichkeit des HSV aktuell „nur“ auf 30 Prozent.
Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, waren vier Spieler gleichzeitig für ihre Nationalmannschaften aktiv.
Zakaria El Ouahdi (24) kam beim 1:1-Marokko-Spiel gegen Mali zehn Minuten zum Einsatz, während Warmed Omari (26) bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal über die gesamte Spielzeit auf dem Feld stand.
Ähnlich war es bei David Möller Wolfe (24), der bei Norwegens 1:2 gegen Portugal spielte. Sein Landsmann Sander Tangvik (23) saß während der Partie auf der Bank.
Gute Nachrichten gibt es von HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) nach dem Test gegen Kopenhagen. Er signalisierte Entwarnung.
„Es war ein Schlag auf die Wade, die zugemacht hat. Es ist ärgerlich, weil ich gern mehr Spielzeit gehabt hätte. Wir wollten aber kein Risiko eingehen, damit nichts Schlimmeres passiert. Nächste Woche werde ich wieder spielen können“, erklärte der Däne.
Poulsen musste nach 20 Minuten ausgewechselt werden.
Eine schlechte Nachricht gibt es hingegen für Patson Daka (27), der in den kommenden Wochen ausfallen wird. Der Angreifer zog sich bei der sambischen Nationalmannschaft eine Muskelverletzung zu.
Wie der Verein am Freitag mitteilte, handelt es sich um einen Faserriss im linken Oberschenkel.
Daka war beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag zur Halbzeit ausgewechselt worden und wurde danach nicht mehr berücksichtigt.
Erneut musste David Möller Wolfe (24) mit Norwegen in der Nations League eine Niederlage hinnehmen. Am Donnerstagabend verlor das Team trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) in Wales, wobei sie ab der 46. Minute in Unterzahl agierten.
Wolfe war nach seinem Platzverweis im Auftaktspiel gegen Dänemark wieder in die Startelf zurückgekehrt und absolvierte 75 Minuten. Tangvik stand erneut nur auf der Bank.
Am Sonntag steht das letzte Spiel der aktuellen Länderspielphase an – gegen Portugal, gegen das das Hinspiel mit 1:2 verloren wurde.
Im Sommer wurde bereits Interesse des HSV an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul kolportiert, das laut türkischen Medienberichten weiterhin besteht.
Demnach beobachteten Verantwortliche des HSV den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien. Sollte das weitere Scouting vielversprechend ausfallen, könnte der Verein einen Transfer versuchen.
Aydin, der bereits 14 Länderspiele für die Türkei absolviert hat, schwankt bei seinem Verein zwischen Startelf und Ersatzbank. In der laufenden Saison stand er sechsmal auf dem Feld, erzielte ein Tor und bereitete zwei Treffer vor.
Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalmannschaften Siege in der Qualifikation für den Afrika Cup, auch wenn einer von ihnen nur auf der Bank saß.
El Ouahdi spielte beim 2:0-Erfolg Marokkos in Lesotho die volle Spielzeit. Am 4. Oktober steht noch ein Testspiel gegen Ghana an.
Omari stand ebenfalls 90 Minuten auf dem Feld und gewann mit den Komoren 1:0 gegen Namibia, wo Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) als Trainer tätig ist. Am 4. Oktober wartet noch das Spiel gegen Senegal.
Daka stand gegen Togo nicht im Kader, sah aber den 2:0-Sieg seines Teams. Laut HSV-Grundsätzen lag das an muskulären Problemen.
Die Karriere von Jonas David (26) gleicht einer Achterbahnfahrt. Als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli schrieb er 2023 Geschichte, konnte sich bei den Rothosen jedoch nie dauerhaft durchsetzen.
Nach einer Ausleihe an Hansa Rostock verließ er den Verein. Es folgten Stationen bei WSG Tirol und SSV Ulm, bei denen er nicht nur aus der 3. Liga abstieg, sondern sich auch das Kreuzband riss und lange fehlte. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.
Nun ist jedoch Licht am Horizont: Nachdem er sich bei der HSV-U21 fit hielt, befindet sich der 26-Jährige aktuell im Probetraining beim Drittligaspitzenreiter MSV Duisburg und möchte sich dort empfehlen.
Der ehemalige Trainer des HSV, Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 an der Seitenlinie stand, steht vor einem neuen Engagement.
Mehreren Medienberichten zufolge soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Bei einem Engagement in Sofia würde er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Coach Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34) treffen.
Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird dem Verein wochenlang fehlen, wie der Klub am Samstag mitteilte.
Der Däne, bislang einer der auffälligsten Spieler, zog sich beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel zu, wie ein MRT des dänischen Verbandes ergab.
Die genaue Ausfalldauer ließ der HSV offen, betonte jedoch, dass Grønbæk aufgrund seiner starken bisherigen Form nur schwer zu ersetzen sein werde.
Freude und Leid bei zwei HSV-Profis! Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitag mit ihren Nationalmannschaften in die Afrika-Cup-Qualifikation – mit unterschiedlichem Erfolg.
Daka stand bei Sambia in der Startelf, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi feierte mit Marokko den 2:0-Erfolg über Gabun, kam jedoch nicht zum Einsatz.
HSV-Nachwuchstalent Otto Stange (19) stand bei der 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich in der Startelf.
Der HSV trauert um die Vereinslegende und früheren Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.
Der Klub gab dies am Freitag bekannt: „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein Publikumsliebling und zählt zu den besten Verteidigern, die jemals mit der Raute auf der Brust gespielt haben“, würdigten die Rothosen den Verstorbenen.
Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und absolvierte 634 Einsätze für die Liga-Mannschaft, davon 414 Pflichtspiele und 320 Bundesligaspiele. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.
Die Verantwortlichen des HSV werden das Nations-League-Spiel am Donnerstagabend zwischen Norwegen und Dänemark mit gemischten Gefühlen verfolgt haben. Während sie stolz waren, dass zwei ihrer Spieler am Ball waren, gab es zum Schluss einen Wermutstropfen.
Der 3:2-Erfolg der Norweger endete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) unglücklich. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss Gelb-Rot nach einem taktischen Foul und fehlt somit am Sonntag gegen Portugal.
Grønbæk kam erst in der 82. Minute ins Spiel, musste jedoch verletzt ausgewechselt werden. Dänens Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte anschließend die Oberschenkelverletzung und kündigte die vorzeitige Rückkehr des Spielers nach Hamburg an.
Torwart Sander Tangvik (23) saß bei Norwegen 90 Minuten auf der Bank.
Warmed Omari (26) verlor zwar mit den Komoren am Donnerstag, konnte aber gegen Kamerun einen persönlichen Erfolg feiern. Im 13. Länderspiel erzielte er sein erstes Tor – trotz der 1:3-Niederlage.
Ein Jahr nach dem Wiederaufstieg fährt der HSV finanziell Rekorde ein.
Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – 44 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Damit wurde der bisherige Rekord aus 2008/2009 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn erhöhte sich von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro. Dies teilte der Klub am Donnerstag mit.
HSV-Vorstand Eric Huwer betonte: „Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen. Wichtig ist, was man daraus macht.“ Die zusätzlichen Gelder wurden gezielt in die Mannschaft, den Nachwuchs und die Infrastruktur investiert.
„Danke an alle, die daran arbeiten, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und diese Wachstumsschritte ermöglichen“, ergänzte Huwer.
Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die XXL-Länderspielpause an. Der HSV muss auf acht Profis verzichten, darunter drei, die in direkten Duellen aufeinandertreffen.
Am ersten Spieltag der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark – gespielt wird am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo. Tangvik und Möller Wolfe haben danach noch Begegnungen gegen Portugal (27. September, 4. Oktober) und Wales (1. Oktober). Grønbæk und Dänemark spielen gegen Portugal (1. Oktober) sowie gegen Wales (27. September, 4. Oktober).
Drei HSV-Spieler sind in der Qualifikation zum Afrika Cup gefordert: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko treffen auf Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), dazu steht ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober) an. Patson Daka (27) und Sambia spielen gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren wollen gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) bestehen, zudem folgt ein Freundschaftsspiel gegen Senegal am 4. Oktober.
Außerdem wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für den DFB-Nachwuchs nominiert. Stange tritt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober) an. Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).
Yussuf Poulsen wäre beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast zu spät zum Anpfiff gekommen. Trainer Merlin Polzin hatte ihn erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne fand seine Schienbeinschoner nicht rechtzeitig.
„Ich bin nochmal zurück gerannt, das war ein bisschen stressig“, berichtete der 32-Jährige lachend nach dem Spiel. Er wollte kurz vor der zweiten Halbzeit in der Kabine suchen, fand aber in der Eile nichts.
Um dennoch pünktlich zum Anstoß auf dem Feld zu stehen, lieh er sich kurzerhand Schienbeinschoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er zu.
Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig am Sonntag (0:5) steht der HSV mit null Punkten und zwölf Gegentoren derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?
Offenbar wenig, wie sich bislang zeigt. Besonders Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte bereits vor dem Spiel am Sonntag sowie nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man trotz der schlechten Ergebnisse an Polzin festhalten und den gemeinsamen Weg weitergehen werde. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainer-Teams sogar bis 2029 verlängert werden.
Die Klubführung stärkt dem Aufstiegstrainer trotz des schwierigen Saisonstarts den Rücken. Fans in den sozialen Netzwerken sehen das hingegen teils kritisch. Einige danken Polzin für seine Arbeit, andere wünschen sich frischen Wind auf der Trainerbank.
Diese Niederlage schmerzt besonders: Die HSV-Frauen verloren das Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.
Das entscheidende Tor erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion.
Achtung, HSV-Anhänger! Am Donnerstag wurden die Spieltage 5 bis 11 der Bundesliga mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht. Das Nordderby bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.
Hier eine Übersicht der Termine:
Gute Nachrichten für alle HSV-Fans: Der Klub hat die Genehmigung erhalten, die Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze zu erweitern.
Die ersten Umbauarbeiten sollen laut Vereinsmitteilung bereits im Oktober starten. Die Arbeiten werden zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauen-Bundesligateams durchgeführt, um den Spielbetrieb nicht zu stören.
Finanziert wird der Ausbau durch den HSV Supporters Trust, der die Mittel aus der Beteiligung der Fans bündelt und sie vor allem für den Erwerb neuer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA einsetzt.
Ein besonderer Tag für Verein, Spieler und Fans steht bevor: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder mit der Mannschaft trainieren.
Es steht bereits fest, dass der HSV an diesem Tag eine öffentliche Einheit um 15 Uhr abhalten wird – die Fans wollen das Comeback des Kroaten unbedingt live miterleben.
Der genaue Ort des Trainings ist noch offen. Medienberichten zufolge denkt der Klub darüber nach, die Einheit im Volksparkstadion abzuhalten, um dem erwarteten großen Zuschauerandrang gerecht zu werden. Die Entscheidung darüber fällt in den kommenden Tagen.
1. Bundesliga – Tabellenübersicht
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.