„Dort lauert Gefahr“: FCM-Trainer warnt vor Leichtsinn in der ersten Pokalrunde
Magdeburg – Pokalstimmung beim 1. FC Magdeburg! Die Elbestädter treffen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Bahlinger SC aus Baden-Württemberg, der aktuell in der Oberliga spielt. Obwohl sich die Magdeburger ihrer Favoritenrolle bewusst sind, soll die Begegnung keinesfalls unterschätzt werden. FCM-Trainer Petrik Sander erläutert auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, worauf es ankommen wird.
Nach dem ersten Saisonsieg gegen den VfL Osnabrück am vergangenen Wochenende möchte das Team den Schwung mit in den Pokal nehmen. Sander betont, dass man „sehr gut informiert“ sei und sich gewissenhaft auf den Gegner vorbereitet habe.
Obwohl ein Klassenunterschied besteht, warnt Sander eindringlich davor, den Gegner leichtfertig zu unterschätzen: „Dort ist Vorsicht geboten. Die Mannschaft hat Spieler in ihren Reihen, die bereits auf höherem Niveau gespielt haben. Es gilt, dominant aufzutreten und Konter zu vermeiden.“
Kontermöglichkeiten, die beim Spiel gegen Osnabrück erfolgreich abgewehrt wurden. Genau auf diese defensive Aufmerksamkeit wird es auch diesmal ankommen, um im entscheidenden Moment effektiv zu reagieren. Für den Trainer ist das Erreichen der zweiten Runde das klare Ziel.
Neben den finanziellen Vorteilen, die ein Weiterkommen im Pokal mit sich bringt, hat die besondere Atmosphäre auf sportlicher Ebene einen hohen Stellenwert. Sander kennt dieses Gefühl aus eigener Erfahrung: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie großartig es ist, im Pokal weit zu kommen.“
Wie schon in den letzten beiden Liga-Partien gibt es auch diesmal einige personelle Unklarheiten. Laut Sander waren am Freitag jedoch „alle auf dem Platz“, darunter auch Torben Müsel und Moritz-Broni Kwarteng, die in der Vorwoche noch pausieren mussten.
Eine große Rotation, die in Pokalspielen oft üblich ist, wird Sander diesmal aber nicht vornehmen. Er machte deutlich: „Dieser Wettbewerb ist mir zu wichtig. Wir wollen unseren Rhythmus finden und nicht experimentieren, um die zweite Runde souverän zu erreichen.“
Auch Neuzugang Roko Šimić wird voraussichtlich mit nach Baden-Württemberg reisen. Er trainierte bereits unter der Woche mit seinen neuen Kollegen, sodass ein Einsatz auf der Bank möglich ist.