„Erleichtert, dass die Operation erfolgreich war“: Turnerin Pauline Schäfer-Betz hat zweite Hüftoperation hinter sich
Chemnitz/Ulm – Plötzlich ging alles sehr schnell: Die 29-jährige Kunstturnerin Pauline Schäfer-Betz hat ihre zweite Operation an der Hüfte erfolgreich überstanden. Dies teilte die 2017er Weltmeisterin auf ihrem neuen YouTube-Kanal mit.
Erst am vergangenen Donnerstag erhielt sie die Nachricht, dass der Eingriff bereits am Montag, den 19. Oktober, stattfinden soll. So hieß es am Sonntag noch schnell Koffer packen und die Reise nach Süddeutschland antreten.
Für die Turnerin war es bereits die zweite Hüftoperation innerhalb weniger Monate. Im Jahr 2025 wurde ihre linke Hüfte in Berlin behandelt, dieses Mal fand die OP im Universitätsklinikum Ulm statt.
„In Berlin hätte ich noch drei Wochen auf einen Termin warten müssen“, erläutert Schäfer-Betz in ihrem neuesten Video.
Noch am Sonntagabend stand ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt an. Nach einer Übernachtung im Hotel musste sie am nächsten Morgen früh im Krankenhaus sein, wo die Operation um 9 Uhr begann.
Die ersten Anzeichen der Probleme bemerkte die Athletin des KTV Chemnitz bereits bei der EM in Zagreb. Die Beschwerden unterschieden sich von gewöhnlichen Schmerzen, und auch nach einem Urlaub nach der Europameisterschaft verschlechterte sich ihr Zustand nicht.
Schließlich folgte die ernüchternde Diagnose: Wie bereits 2025 leidet die gebürtige Saarländerin an einer Labrumläsion – ein Riss der Gelenklippe im rechten Hüftgelenk.
Aufgrund dessen musste sie die Teilnahme an der bevorstehenden Weltmeisterschaft absagen. Die Operation war die notwendige Folge.
Erleichtert nach dem Eingriff erklärte die 29-Jährige: „Ich bin sehr froh, dass die OP hinter mir liegt.“ Unter den gegebenen Umständen fühle sie sich relativ fit.
Wenn alles planmäßig verläuft, beginnt bald die Physiotherapie, gefolgt von einer Rückkehr ins Training. Ihr großes Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, bei denen sie wieder antreten möchte.