HSV-Blog: Weitere wochenlange Ausfälle bei den Rothosen
Hamburg – Am Sonntag steht für den Hamburger SV im Testspiel gegen den FC Kopenhagen eine anspruchsvolle Aufgabe an.
Patson Daka fällt dabei aufgrund einer langwierigen Verletzung aus. Zudem mussten David Möller Wolfe und Sander Tangvik in der Nations League die zweite Niederlage hintereinander hinnehmen.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und aktuelle Geschehnisse im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Eine schlechte Nachricht für den HSV: Patson Daka (27) wird den Rothosen in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer hat sich während seiner Einsätze für die sambische Nationalmannschaft verletzt.
Wie der Klub am Freitag bekanntgab, zog sich der 27-Jährige einen Faserriss im linken Oberschenkel zu.
Daka wurde beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag bereits zur Halbzeit ausgewechselt und kam danach nicht mehr zum Einsatz.
Erneut eine Pleite: David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mussten mit Norwegen in der Nations League eine weitere Niederlage hinnehmen. Am Donnerstagabend unterlagen die „Löwen“ trotz einer frühen Führung mit 1:2 (1:1) in Wales, zudem spielten sie ab der 46. Minute in Unterzahl.
Während Wolfe nach seinem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark wieder in der Startformation stand und 75 Minuten spielte, blieb Tangvik nur die Bank.
Am Sonntag steht das letzte Spiel dieser Länderspielphase an – Gegner ist Portugal, gegen das das Hinspiel mit 1:2 verloren wurde.
Dem HSV wird bereits seit dem Sommer ein Interesse an Oguz Aydin (25) vom türkischen Klub Fenerbahce Istanbul nachgesagt, welches laut dem türkischen Medium „Aksam“ weiterhin bestehen soll.
Berichten zufolge haben Verantwortliche des HSV den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien genauer unter die Lupe genommen. Sollte die weitere Beobachtung vielversprechend verlaufen, könnten die Rothosen einen Transferversuch wagen.
Aydin, der bisher 14 Einsätze für die Türkei absolvierte, pendelt bei seinem Verein zwischen Startelf und Ersatzbank. In der laufenden Saison stand er sechsmal auf dem Platz und erzielte dabei ein Tor sowie zwei Vorlagen.
Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio! Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalteams Siege in der Qualifikation zum Afrika Cup – auch wenn einer davon nur von der Tribüne aus zuschauen konnte.
El Ouahdi und Marokko sicherten sich im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Beim 2:0 in Lesotho stand der Außenverteidiger 90 Minuten auf dem Platz. Anschließend steht noch ein Testspiel gegen Ghana am 4. Oktober an.
Auch Omari spielte durchgehend und gewann mit den Komoren 1:0 gegen Namibia, wo Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) als Trainer an der Seitenlinie steht. Am 4. Oktober steht für Omari noch ein Duell gegen den Senegal auf dem Programm.
Für Daka lief es dagegen weniger gut: Er war nicht im sambischen Kader für das Spiel gegen Togo, sah aber dennoch einen 2:0-Erfolg seiner Mannschaft. Laut HSV hatte er muskuläre Probleme.
Die Karriere von Jonas David (26) gleicht einer Achterbahnfahrt. Als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli 2023 schrieb er beim HSV Geschichte, konnte sich bei den Rothosen jedoch nie nachhaltig durchsetzen.
Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein. Es folgten Stationen bei der WSG Tirol und dem SSV Ulm. Bei den Spatzen stieg er nicht nur aus der dritten Liga ab, sondern erlitt auch einen Kreuzbandriss, der ihn lange außer Gefecht setzte. Seit diesem Sommer ist er sogar vereinslos.
Doch nun gibt es Hoffnung: Nachdem er sich bei der HSV-U21 fit gehalten hat, absolviert der 26-Jährige aktuell ein Probetraining beim Drittliga-Tabellenführer MSV Duisburg und will dort einen Vertrag erhalten.
Der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 die Mannschaft betreute, steht vor einem neuen Engagement.
Nach Medienberichten soll Gisdol den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte er von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Sollte er die Stelle übernehmen, würde er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Coach Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34) treffen.
Ein herber Rückschlag für den HSV: Albert Grønbæk (25) fällt mehrere Wochen aus, wie der Verein am Samstag bekanntgab.
Der 25-Jährige, einer der bislang auffälligsten Spieler im HSV-Kader, erlitt beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel, bestätigt eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbandes.
Die genaue Ausfallzeit ließ der HSV offen, betonte aber, dass Grønbæk aufgrund seiner aktuellen Leistungen nur schwer zu ersetzen sein wird.
Freuden und Rückschläge bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) begannen am Freitagabend mit ihren Nationalteams die Afrika-Cup-Qualifikation – mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Daka stand in der Startelf Sambias, konnte aber die 1:3-Niederlage gegen Algerien nicht abwenden und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi hingegen feierte mit Marokko einen 2:0-Erfolg über Gabun, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Auch Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der HSV-Nachwuchsspieler in der Anfangsformation.
Der HSV trauert um Vereinslegende und ehemaligen Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der langjährige Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit.
Der Klub veröffentlichte am Freitag eine offizielle Mitteilung: „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Vorbildfigur. Nogly war ein Publikumsliebling und zählt zu den besten Verteidigern, die jemals mit der Raute auf der Brust gespielt haben“, gedenken die Rothosen ihrem ehemaligen Spieler.
Nogly war elf Jahre lang Profi beim HSV, absolvierte insgesamt 634 Spiele für die Liga-Mannschaft, darunter 414 Pflichtspiele, von denen 320 in der Bundesliga stattfanden. Mit dem Traditionsverein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger sowie 1979 die deutsche Meisterschaft.
Die Verantwortlichen des HSV werden das Nations-League-Spiel zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend mit gemischten Gefühlen verfolgt haben. Einerseits die Freude, dass zwei Spieler des Klubs auf dem Platz standen, andererseits die Enttäuschung durch einen kleinen Wermutstropfen.
Der 3:2-Erfolg Norwegens hatte für David Möller Wolfe (24) und Dänemarks Albert Grønbæk (25) nämlich ein ungünstiges Ende. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss wegen eines taktischen Fouls die Gelb-Rote Karte und wird somit am Sonntag gegen Portugal fehlen.
Grønbæk hingegen kam erst in der 82. Minute aufs Feld, verletzte sich jedoch und wird laut Nationaltrainer Brian Riemer (48) vorzeitig nach Hamburg zurückkehren.
Torwart Sander Tangvik (23) saß während des Spiels bei Norwegen auf der Bank und kam nicht zum Einsatz.
Warmed Omari (26) verlor mit den Komoren zwar mit 1:3 gegen Kamerun, konnte jedoch gegen den gleichen Gegner sein erstes Länderspieltor im 13. Einsatz feiern.
Ein Jahr nach dem Bundesliga-Aufstieg erzielt der HSV einen finanziellen Rekord.
Im Geschäftsjahr 2025/26 erreichte der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – 44 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Damit wurde der Rekord aus der Saison 2008/09 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg deutlich von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Traditionsverein am Donnerstag mit.
„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen mit sich. Entscheidend ist, wie man diese verwendet“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Die zusätzlichen Gelder seien nicht einfach ausgegeben worden, sondern gezielt in die Mannschaft, den Nachwuchs und die Infrastruktur geflossen.
„Danke an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und die damit verbundenen Wachstumsschritte möglich machen“, ergänzte Huwer.
Nach dem ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln folgt die ausgedehnte Länderspielpause. Der HSV wird auf insgesamt acht Profis verzichten müssen, wobei drei in direkten Duellen gegeneinander antreten.
Bereits am ersten Gruppenspieltag der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark. Die Partie findet am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo statt. Tangvik und Wolfe haben anschließend noch Spiele gegen Portugal (27. September, 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober). Grønbæk und Dänemark erwarten Begegnungen mit Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September, 4. Oktober).
Drei HSV-Spieler sind in der Qualifikation für den Afrika-Cup im Einsatz: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko treten gegen Gabun (25. September) und Lesotho (29. September) an; zudem steht ein Freundschaftsspiel gegen Ghana (4. Oktober) auf dem Programm. Patson Daka (27) und Sambia spielen gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren messen sich mit Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) und haben ebenfalls ein Testspiel gegen Senegal (4. Oktober) geplant.
Darüber hinaus wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für die Nachwuchsnationalmannschaften des DFB berufen. Stange spielt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke ist mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober) im Einsatz.
Yussuf Poulsen hätte beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast den Anpfiff verpasst. Trainer Merlin Polzin brachte ihn zur zweiten Halbzeit, doch Poulsen konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.
„Ich bin nochmal zurückgerannt, das war etwas hektisch“, erzählte der 32-Jährige nach dem Spiel lachend. Kurz vor Wiederanpfiff wollte er noch einmal in der Kabine suchen, wurde aber in der Aufregung nicht fündig.
Um pünktlich am Mittelkreis zu sein, lieh er sich schließlich Schoner von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, gab er zu.
Nach der dritten Niederlage in Folge gegen RB Leipzig am Sonntag (0:5) steht der HSV mit null Punkten und zwölf Gegentoren auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?
Offenbar nichts, wie bisher deutlich wurde. Besonders Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte bereits vor dem Sonntagsspiel und nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05 die Unterstützung für Polzin und den gemeinsamen Weg. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainergespanns bis 2029 verlängert werden.
Die Klubführung scheint dem Aufstiegstrainer trotz des schlechten Starts den Rücken zu stärken. Einige Fans in den sozialen Medien sehen das jedoch anders: Sie danken Polzin zwar für seine Arbeit, wünschen sich aber frischen Wind auf der Trainerbank.
Diese Niederlage schmerzt doppelt: Die HSV-Frauen verloren ihr Nordderby am Freitag mit 0:1 bei Werder Bremen.
Das entscheidende Tor vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke.
Wichtige Information für HSV-Anhänger: Am Donnerstag wurden die genauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 festgelegt. Das Nordderby bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.
Hier die Übersicht der Termine:
Gute Nachrichten für alle Fans: Der HSV hat die Genehmigung erhalten, die Kapazität des Stadions auf über 60.000 Plätze zu erweitern.
Die ersten Umbauarbeiten sollen laut Klub bereits im Oktober beginnen. Die Baumaßnahmen finden zwischen den Heimspielen der Herren- und Damenmannschaften statt, um den Spielbetrieb nicht zu beeinträchtigen.
Der Ausbau wird durch den HSV Supporters Trust finanziert. Dieser bündelt die Mittel, die durch das Engagement der Fans generiert werden, und setzt sie vor allem für den Erwerb von Anteilen an der HSV Fußball AG & Co. KGaA ein, wodurch die Finanzierung gesichert ist.
Ein besonderer Tag steht bevor: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder mit dem Team trainieren.
Fest steht auch, dass an diesem Tag eine öffentliche Einheit um 15 Uhr stattfinden wird – viele Anhänger wollen das Comeback des Kroaten auf dem Trainingsplatz live miterleben.
Unklar ist noch, wo genau das Training abgehalten wird. Medienberichten zufolge erwägt der Klub, das Training im Volksparkstadion durchzuführen, um dem erwarteten Zuschauerandrang gerecht zu werden. Eine Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.
Er darf internationale Erfahrung sammeln: Daniel Elfadli (29) wird bis Saisonende auf Leihbasis zum amtierenden österreichischen Meister Linzer ASK wechseln. Dort wird der vielseitige Defensivspieler in der Champions League unter anderem auf Real Madrid und den FC Liverpool treffen.
„Aufgrund der starken Konkurrenz im Kader hatte er zuletzt weniger Einsatzmöglichkeiten. Die Leihe zum LASK bietet ihm eine tolle Chance, die wir ihm nicht vorenthalten wollten. Wir sind überzeugt, dass Fadli mit seiner Vielseitigkeit und Persönlichkeit auch dem neuen Team gut tun wird“, sagte Sportdirektor Claus Costa (42).
Elfadli war im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg zum HSV gekommen und hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg. In der Bundesliga verlor er jedoch seinen Stammplatz, weshalb der Verein ihm eine Veränderung nahelegte.
Das Personalkarussell dreht sich weiter: Emir Sahiti (27) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten Hannover 96. Dies gaben beide Klubs am letzten Tag der Transferperiode bekannt.
„Nach seiner Rückkehr aus Israel führten wir offene Gespräche, in denen wir gemeinsam feststellten, dass seine Chancen auf regelmäßige Einsätze bei uns begrenzt sind“, erläuterte Sportdirektor Claus Costa (42) die Gründe für den Wechsel.
Sahiti sagte: „Ich hatte eine tolle Zeit beim HSV. Es war eine große Ehre für mich, für diesen traditionsreichen Verein zu spielen. Ich bin froh, dass wir gemeinsam den Aufstieg geschafft haben und ich Teil der Mannschaft war.“
Der Kosovare absolvierte seit Sommer 2024 insgesamt 26 Pflichtspiele für die Rothosen und erzielte drei Tore sowie zwei Assists. In der vergangenen Saison war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.
Wie erwartet, verleiht der HSV Offensivspieler Rayan Philippe (25) für eine Saison an den Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07.
„Durch Veränderungen im Kader hat sich seine Situation kurzfristig verschlechtert. Somit hat er den Wunsch nach mehr Einsatzzeit geäußert. Der Wechsel zu Paderborn ist eine Option, die für alle Beteiligten passt“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (42).
Der Franzose war im vergangenen Sommer aus Braunschweig nach Hamburg gekommen und erzielte in 33 Pflichtspielen fünf Treffer. Bereits am 7. Spieltag trifft Philippe mit seinem neuen Klub auf den HSV.
Darauf haben viele Fans gewartet: Fábio Vieira (26) steht kurz vor seiner Rückkehr zum HSV! Der Portugiese soll bereits in Hamburg sein und noch am heutigen Sonntag den Medizincheck absolvieren, bevor er einen langfristigen Vertrag unterschreibt.
Nach monatelangen Verhandlungen wurde kürzlich ein Durchbruch erzielt. Mehrere Medien berichten, dass die Rothosen rund neun Millionen Euro Ablöse an den FC Arsenal zahlen. Die „Gunners“ hatten zu Beginn deutlich mehr gefordert.
Vieira überzeugte in der vergangenen Saison als Leihspieler mit herausragenden Leistungen und hatte anschließend deutlich gemacht, langfristig zum HSV wechseln zu wollen. Nun erfüllt sich der Wunsch des technisch versierten Spielmachers und vieler Fans.
Neben Vieira arbeiten die Rothosen auch an weiteren Transfers. Laut Medienberichten sind sie sich mit gleich zwei Rechtsverteidigern einig.
Favorit ist Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk. Der Marokkaner möchte offenbar unbedingt nach Hamburg wechseln und soll sich bereits mit dem Klub geeinigt haben. Das Problem liegt aktuell noch in den Verhandlungen zwischen den Vereinen.
Als Alternative hat der HSV demnach Arthur (23) von Bayer 04 Leverkusen ins Visier genommen. Auch mit dem Brasilianer gibt es eine Einigung, offiziell bestätigt ist dies aber noch nicht.
Die Hoffnung bleibt: Bis Dienstag hat der HSV Zeit, den Transfer von Fábio Vieira abzuschließen. Sportdirektor Claus Costa (42) reiste unter der Woche eigens nach London, um den Portugiesen persönlich zu treffen.
Trainer Merlin Polzin (35) bezeichnete den Besuch am Dienstag in der Pressekonferenz als „riesiges Zeichen der Wertschätzung“. Es sei die Verpflichtung des Klubs, alles zu geben, um den Transfer trotz der hohen Ablöseforderung des FC Arsenal zu realisieren.
„Fábio hat in der vergangenen Saison viele großartige Momente für uns geschaffen. Er ist ein herausragender Spieler und zudem ein Typ, der perfekt ins Team passt und etwas ganz Besonderes mitbringt“, betonte der Trainer.
HSV-Coach Merlin Polzin zeigt sich gelassen, obwohl vor Saisonbeginn noch keine Klarheit über eine Vertragsverlängerung besteht.
„Es kommt immer darauf an, wie man Klarheit definiert. Ich denke, wir als Trainerteam wissen genau, was wir am Verein haben, und der Verein weiß auch, was er an uns hat“, sagte der 35-Jährige vor dem Auftaktspiel bei Borussia Dortmund.
Wichtig sei vor allem, „dass wir uns weiterhin in offenen und klaren Gesprächen befinden“. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2027.
Eine feste Frist für Verhandlungen werde es nicht geben. Es werde alles besprochen, „was für beide Seiten wichtig ist“. Er versicherte, niemand müsse sich Sorgen machen, dass er oder der Klub nervös seien.
Das „Enfant terrible“ hat einen neuen Klub gefunden: Medienberichten zufolge steht Jean-Luc Dompé (30) kurz vor einem Wechsel zum türkischen Erstligisten Konyaspor.
Dompé war Anfang August beim HSV aus sportlichen Gründen aussortiert worden. Entscheidenden Einfluss auf die Entscheidung hatten wohl auch wiederholte Disziplinlosigkeiten des Flügelspielers.
Der Franzose war im Sommer 2022 nach Hamburg gekommen und absolvierte 113 Pflichtspiele für die Rothosen (18 Tore, 33 Assists). Er war maßgeblich am lang ersehnten Aufstieg 2025 beteiligt.
Im ersten Ligaspiel der Saison sicherten sich die HSV-Frauen gegen den SC Freiburg ihren ersten Punkt.
Erst in der 73. Minute glich Nikola Karczewska für die Rothosen aus – es war ihr erstes Pflichtspieltor für den HSV. Das Duell im Volksparkstadion endete 1:1.
Viel erlebt in letzter Zeit: Warmed Omari (26) ist zum zweiten Mal Vater geworden. Am vergangenen Sonntag wurde seine Tochter geboren.
Gleichzeitig muss der HSV-Verteidiger aufgrund einer Schulterverletzung kürzertreten, die nach dem Testspiel gegen OSC Lille durch eine MRT-Untersuchung festgestellt wurde.
Der Verein teilte am Mittwoch mit, dass Omari konservativ behandelt wird und deshalb vorerst nicht zur Verfügung steht und den Pflichtspielstart verpassen wird.
Erster Pokalgegner der HSV-Frauen steht fest: In der 1. Runde trifft das Team auf den Zweitligisten SV Meppen.
Die Auslosung fand am Montag statt. Die Partie wird zwischen dem 27. und 28. September ausgetragen; ein genaues Datum steht noch aus.
Der HSV verkündete am Freitag offiziell den Wechsel von Eigengewächs Fabio Baldé zum französischen Erstligisten Racing Straßburg.
In sechs Jahren beim HSV entwickelte sich der 21-Jährige vom Nachwuchsspieler zum Profi. Der Transfer zeichnete sich über Wochen ab. Laut Klub verließ Baldé die Rothosen auf eigenen Wunsch, um sportlich den nächsten Schritt zu gehen.
Die Verantwortlichen zeigten Verständnis und verabschiedeten den Flügelspieler mit herzlichen Worten: „Diese Chance wollten wir ihm nicht verwehren. Fabio bedankte sich persönlich bei mir für die Freigabe und die gemeinsamen Jahre. Das war ein sehr emotionaler Moment“, so Sportdirektor Claus Costa.
Baldé selbst zeigte sich dem Verein gegenüber dankbar: „Als Hamburger Junge träumt man davon, irgendwann im Volksparkstadion für den HSV zu spielen. Ich bin stolz, dass ich mir diesen Traum erfüllen konnte und danke allen, die mich auf meinem Weg unterstützt haben. Ich blicke auf eine prägende und schöne Zeit zurück und werde dem HSV immer verbunden bleiben.“
Der Wechsel von Fabio Baldé nach Frankreich ist laut Medienberichten kurz vor dem Abschluss. Der gebürtige Hamburger steht demnach vor einem Wechsel zu Racing Straßburg.
Die Rothosen sollen eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro zuzüglich Boni erhalten – ein beachtlicher Betrag für einen Ergänzungsspieler.
Vor einigen Tagen hatte Baldé bereits sämtliche HSV-Fotos auf Instagram entfernt, was das Ende seines Kapitels beim Klub ankündigte.
Bundesligatabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der Relegation um den Klassenerhalt teil. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.