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Olympische Spiele in Leipzig? „Die Pläne nehmen immer konkretere Gestalt an!“

Von Lutz Brose

Leipzig – Der Countdown für die deutsche Bewerbung um die Olympischen Spiele läuft auf Hochtouren. Am 26. September 2026 fällt die Entscheidung, welche deutsche Stadt als Kandidat ins Rennen geht. Leipzig hat dabei die Möglichkeit, im Rahmen des BERLIN+-Konzepts sowohl Olympische als auch Paralympische Spiele auszurichten – eine große Chance für die Messestadt.

„Was für viele noch wie ein ferner Traum erscheint, wird für unseren Verein ‚GOLD for Leipzig e.V.‘ zunehmend greifbar“, erklärt Stephanie Riedel, Leiterin der Geschäftsstelle.

Die Vereinsgründung versteht sich als Antwort auf die offizielle Bewerbung Deutschlands für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. „Unser Ziel ist es, nicht einfach nur stille Beobachter der Entscheidungsprozesse zu bleiben“, betont Riedel.

Man setze dabei auf „Optimismus und das Vertrauen darauf, dass wir im Osten Deutschlands den Mut und die Kraft besitzen, Großes zu verwirklichen“, so Riedel weiter.

Der Verein dient als Bindeglied zwischen der Stadt Leipzig, dem offiziellen BERLIN+-Bewerbungskonzept und den Bürgerinnen und Bürgern. „Es geht darum, die Olympische Idee als Chance für die gesamte Region zu vermitteln und eine Plattform für den Dialog zu schaffen. Wir möchten den olympischen Gedanken wieder in den Köpfen und Herzen der Menschen in Leipzig und Mitteldeutschland verankern.“

Leipzig bringt mit der QUARTERBACK Immobilien Arena, der Red Bull Arena, der Leipziger Messe sowie dem Kanupark Markkleeberg bereits eine hervorragende Infrastruktur mit. Zudem hat die Stadt bei Großveranstaltungen wie der Fußball-WM 2006 und der EM 2024 bewiesen, dass sie solche Events souverän ausrichten kann.

Diese Vision findet bereits breite Unterstützung – und die Zahl der Befürworter wächst stetig. Auch Robert Dorn, Geschäftsführer der „Sachsenring Event GmbH“, sieht es als selbstverständlich an, die Kampagne „Leipzig bewegt“ zu fördern.

„Wir Sachsen wissen, wie man große Sportereignisse organisiert. Wir stehen hinter BERLIN+ und möchten mit unserem Know-how dazu beitragen, möglichst viele Menschen zu motivieren, die Kampagne zu unterstützen. Motorsport spielt dabei eine wichtige Rolle – völlig egal, welche Herkunft oder Sportart man bevorzugt. Alle sollten zusammenstehen“, erklärt Dorn.

Dem schließt sich Jens Lehmann an, zweifacher Olympiasieger im Radsport und Vorstandsmitglied von GOLD4L: „Für Leipzig, Berlin und die gesamte Region ist es enorm bedeutsam, den Zuschlag zu erhalten. Jeder muss daran glauben und wir werden bis zum Ende kämpfen.“

Um dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die breite Rückendeckung aus der Bevölkerung zu beweisen, hat sich GOLD4L das Ziel gesetzt, bis zum 26. September mindestens 10.000 Unterstützerstimmen zu sammeln. Wer sich anschließen möchte, kann auf der Homepage von TAG24 abstimmen. Dort gibt es auch weitere Informationen und Berichte über prominente Unterstützer.

„Leipzig bewegt“ ist die offizielle Kampagne der Stadt Leipzig im Rahmen der Bewerbung „BERLIN+“ für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2040. TAG24 begleitet das Projekt als Medienpartner von GOLD4L.