Nummer fünf bleibt bei Union Berlin: Danilho Doekhi übergibt sein Trikot an Nachfolger
Berlin – Der ablösefreie Abschied von Danilho Doekhi (27) von Union Berlin steht bereits fest, auch wenn der Verteidiger sich bislang noch nicht für einen neuen Verein entschieden hat.
In einem vereinseigenen Video auf den Social-Media-Kanälen ließ der 27-Jährige nun jedoch symbolisch sein Trikot im Schrank zurück und stellte damit zugleich seinen Nachfolger vor – ein altbekanntes Gesicht in Köpenick.
„Du kannst die Nummer wieder anziehen“, sagt der Niederländer. Doch wer übernimmt nun das Trikot mit der Rückennummer fünf? Es ist der Aufstiegssheld Marvin Friedrich (30), dessen Rückkehr nach viereinhalb Jahren nun offiziell bestätigt wurde.
„Die Rückkehr zu Union fühlt sich für mich an wie ein Nachhausekommen. Hier habe ich mich sowohl sportlich als auch persönlich stark weiterentwickelt und einige der schönsten Augenblicke meiner Karriere erlebt“, betont der Innenverteidiger.
Bereits von 2018 bis 2022 trug der 30-Jährige bei den Eisernen das Trikot mit der Nummer fünf und war ein zentraler Bestandteil des Teams, das am Ende der Saison 2018/19 im Relegationsspiel gegen den VfB Stuttgart den Aufstieg schaffte.
Es ist kein Wunder, dass ihn die Union-Anhänger nach seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach im Winter 2022 bei seinen Besuchen in der Alten Försterei stets als „Fußballgott“ gefeiert haben.
Nun ist der Publikumsliebling selbst wieder Teil von Union. „Der Verein, die Fans und die Stadt hatten für mich stets eine große Bedeutung. Ich spüre, dass hier weiterhin etwas Besonderes entsteht, zu dem ich meinen Beitrag leisten möchte“, unterstreicht Friedrich.
Nachdem mit Doekhi und Diogo Leite (27) zwei wichtige Abwehrspieler den Klub verlassen haben, soll der erfahrene Verteidiger die Defensive gemeinsam mit den Nachwuchstalenten Leopold Querfeld und Zeno Van Den Bosch (beide 22) stärken – der Wechsel des Belgier Van Den Bosch von Royal Antwerpen wurde bereits für den Winter fixiert.
„Marvin kennt den Verein, die Menschen und die Werte von Union sehr gut. Er hat hier schon gezeigt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich eine Führungsrolle übernehmen kann“, erklärt Union-Manager Horst Heldt (56) zur Rückholaktion des Abwehrspielers.
„Mit seiner Erfahrung, seiner Mentalität und seiner Präsenz wird er der Mannschaft sofort mehr Stabilität verleihen“, hofft Heldt. Zudem bringe Friedrich eine starke Identifikation mit dem Hauptstadtclub mit, die für den Verein von großer Bedeutung sei.