Niners verpflichten neuen Center: Richardson wechselt von Chicago nach Chemnitz
Chemnitz – Die Niners Chemnitz präsentieren mit Alex Richardson (22) ihren vierten Neuzugang: Der 2,06 Meter große und 108 Kilogramm schwere Basketballspieler schließt sich dem sächsischen Bundesliga-Team an.
In der vergangenen Saison war der 22-Jährige für die Loyola University Chicago aktiv. Zuvor sammelte er Erfahrung bei Düsseldorf (ProA) und Frankfurt (ProB). Als kräftiger Rebounder und dank seiner Durchschlagskraft in Korbnähe wird Richardson vor allem die Position des Centers in Chemnitz übernehmen.
Richardson wurde in Glasgow geboren, sein Vater stammt aus Schottland. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er überwiegend in Karlsruhe.
Von dort aus wechselte er über den USC Heidelberg im Jahr 2020 als 16-Jähriger in das renommierte Nachwuchsprogramm der Frankfurt Skyliners.
Bereits vor einem Jahr hätte er den Sprung in die Basketball-Bundesliga schaffen können, entschied sich jedoch für eine Saison an der Loyola University Chicago, wo er in der NCAA Division I, der höchsten US-Collegeliga, spielte.
"Das war eine Chance, die ich unbedingt nutzen wollte. Dort konnte ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln", erzählt Richardson.
In der Joseph-Gentile-Arena, die Platz für 5000 Zuschauer bietet, entdeckte der neue Chemnitzer Spieler auch Bilder von Aher Uguak. Der Kanadier stand von 2018 bis 2022 bei den Ramblers unter Vertrag, bevor er zu den Sachsen wechselte.
In diesem Zusammenhang erscheint es fast wie ein gutes Omen, dass Richardson jetzt ebenfalls von Chicago nach Chemnitz kommt. Er soll den Niners in der Zone mehr Präsenz und körperliche Durchsetzungskraft verleihen und bringt darüber hinaus ein großes Entwicklungspotenzial mit, das er durch die ausgezeichneten Trainingsbedingungen und das erfahrene Trainerteam in Chemnitz gezielt ausbauen möchte.
"Für mich ist es eine großartige Möglichkeit, mich in der BBL zu beweisen", unterstreicht Richardson. Besonders freut er sich auf die Unterstützung der Niners-Fans: "Ich habe die beeindruckende Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren verfolgt. Neben den sportlichen Erfolgen hat mich vor allem die starke Fankultur begeistert."