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Generalprobe der Niners missglückt – Chemnitz fehlt in den Schlussminuten die Kraft

Chemnitz – Im fünften und finalen Testspiel mussten die Niners die zweite Niederlage hinnehmen: Vor 2043 Zuschauern unterlag das Team aus Chemnitz am Sonntag in der heimischen Messe gegen Legia Warschau mit 68:74 (41:39). Topscorer waren Cobe Williams mit 17 Punkten und Mateo Seric mit 13 Zählern.

Trainer Rodrigo Pastore wird vor allem mit dem Auftaktviertel zufrieden gewesen sein. Dort präsentierten sich die Chemnitzer offensiv äußerst effektiv und zeigten eine starke Verteidigungsleistung.

Die „Orange Army“ setzte sich schnell ab und erspielte sich nach neun Minuten einen komfortablen Vorsprung von 17 Punkten: 28:11.

Im weiteren Verlauf bewies der polnische Meister, dass er im zweiten Duell innerhalb von 48 Stunden nicht kampflos aufgeben würde. Innerhalb von nur fünf Minuten im zweiten Abschnitt kämpfte sich Legia auf 28:32 heran, sodass wieder alles offen war.

Nach der Halbzeitpause erzielte Markus Ilver von der Freiwurflinie die erste Führung für die Gäste (48:47, 26. Minute).

Eine größere Distanz konnten sie jedoch nicht herausspielen. Chemnitz, angeführt vom starken Williams, erhöhte das Tempo erneut. Nach dem dritten Viertel stand es 55:53 zugunsten der Sachsen. Auch in den letzten zehn Minuten lagen die Gastgeber lange vorne, doch in der entscheidenden Phase drehte Warschau das Spiel und sicherte sich den Sieg. „Uns fehlte am Ende die Energie. Die Wochen zuvor waren sehr anstrengend“, erklärte Seric nach dem Spiel.

Das erste Aufeinandertreffen hatten die Niners am Freitagabend mit 92:87 (47:51) gewonnen. Bester Werfer war Phlandrous Fleming mit 22 Punkten.

Die Niners-Anhänger, die am Sonntag erstmals in dieser Saisonvorbereitung live dabei sein konnten, müssen sich nun erneut gedulden. Das erste Pflichtspiel des neu formierten Pastore-Teams in der Messe Chemnitz findet am 27. September gegen den Aufsteiger Hagen statt.

Vorher sind die Niners noch am 12. September in Gießen (Pokal), am 18. September bei Alba Berlin und eine Woche später in Hamburg im Einsatz.