zurück

Niners im EuroCup in Spiellaune: „Am Ende war der Gegner völlig ausgelaugt!“

Chemnitz – Die Niners Chemnitz zeigten einen starken Auftritt und feierten ihren dritten Erfolg in Folge im BKT EuroCup: Über 3200 Zuschauer erlebten am Mittwochabend einen deutlichen 95:67-Sieg (46:40) gegen Slask Wroclaw. „Es hat unglaublich viel Freude bereitet. Ein großes Dankeschön gilt unseren Fans, die wieder für eine fantastische Atmosphäre gesorgt haben“, erklärte Routinier Mateo Seric (27).

Nach sieben Minuten lagen die Schützlinge von Trainer Rodrigo Pastore (54) noch mit 8:19 zurück. Danach startete das Team eine beeindruckende Aufholjagd. Cobe Williams (26) traf zweimal aus der Distanz und brachte die Chemnitzer mit 46:40 in die Pause. Stefan Smith (27) sorgte am Ende des dritten Viertels von der Freiwurflinie erstmals für eine zweistellige Führung (70:60) der Gastgeber.

Im letzten Spielabschnitt zeigte das Team von Pastore eine starke Verteidigungsleistung. In den letzten vier Minuten legten Williams & Co. einen 19:2-Lauf hin und spielten sich in einen richtigen Rausch. Williams (21 Punkte) und Ben Burnham (16) waren dabei die auffälligsten Spieler.

Seric kommentierte: „Energie war ein entscheidender Faktor. Jeder, der eingewechselt wurde, hat gute Akzente gesetzt und viel Intensität gezeigt. Am Ende war der Gegner etwas ausgelaugt. Der polnische Kader war nicht so breit besetzt.“

Mit der Verpflichtung von Ryan Mikesell (29) konnten die Niners ihren Kader verstärken und erweitern. Leider musste gegen Wroclaw Kapitän Darion Atkins (34) auf der Bank Platz nehmen und kam während der gesamten Partie nicht zum Einsatz.

Seric lobte die Leistungssteigerung nach der Halbzeitpause: „Der Coach hat ein bis zwei Anpassungen vorgenommen, die wir gut umgesetzt haben. Unsere Verteidigung war intensiv, wir zwangen den Gegner zu Fehlern und schwierigen Würfen.“

Drei Siege in Folge im EuroCup, dazu ein überzeugender 102:75-Auswärtserfolg im Pokal in Braunschweig – bei den Sachsen läuft es derzeit richtig gut. Diesen Schwung möchten sie auch in die Bundesliga mitnehmen (ein Sieg, vier Niederlagen). Seric & Co. sind erst am Montagabend in Würzburg gefordert.

„Wir machen Woche für Woche Fortschritte und finden immer besser zusammen. So soll es weitergehen“, unterstrich Seric.