Knappes Pokal-Weiterkommen! Niners Chemnitz erst nach der Halbzeit in Gießen richtig im Spiel
Gießen/Chemnitz – Die Niners Chemnitz sichern sich mit viel Mühe den Einzug in die zweite Runde des Pokals! Vor etwa 2500 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Rodrigo Pastore am Samstagabend beim Zweitligisten Gießen 46ers mit 77:70 durch. Zur Halbzeitpause lagen die Gäste mit 48:39 hinten.
Die ersten acht Punkte der Niners in dieser Saison erzielte Stefan Smith. Der US-Amerikaner traf unter anderem zwei Dreier in der Anfangsphase und trug entscheidend dazu bei, dass der Bundesliga-Club nach vier Minuten mit 15:6 vorne lag.
Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und antworteten mit einem 9:0-Lauf. Nach acht Minuten stand es ausgeglichen, und kurz vor Ende des ersten Viertels übernahm Gießen die Führung.
Nach zehn Minuten führte der Zweitligist mit 20:17. Bis zur Halbzeit baute Gießen den Vorsprung zwischenzeitlich auf 14 Punkte (46:32, 18. Minute) aus.
Erst zur Mitte des dritten Viertels schaffte Chemnitz den Ausgleich, als Cobe Williams einen Dreier zum 48:48 versenkte.
Kurz darauf musste der herausragende Scorer der 46ers, Viktor Kovacevic (14 Punkte), verletzungsbedingt vom Feld. Die Niners nutzten diesen Schwung und beendeten das starke dritte Viertel mit einer 60:58-Führung.
Im letzten Abschnitt kehrte Kovacevic zwar noch einmal aufs Spielfeld zurück, konnte aber nicht mehr entscheidend helfen. Die Gastgeber fanden kaum noch zu ihrem Spiel und zeigten auch physisch nachlassende Leistungen.
Den Gästen gelang es allerdings nicht, sich deutlich abzusetzen. Drei Minuten vor Schluss verkürzten die 46ers durch einen erfolgreichen Distanzwurf von Alexander Williams auf 70:71. Das Team von Pastore bewahrte jedoch Ruhe und brachte den knappen Vorsprung in der entscheidenden Phase sicher über die Zeit.
Die besten Punktesammler der „Orange Army“ waren Cobe Williams mit 24 und Stefan Smith mit 22 Zählern.
Am kommenden Freitag starten die Niners in der BBL in die neue Saison 2026/27 – auswärts beim amtierenden Meister Alba Berlin.