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Neues Team des Zweitligisten steht erstmals vor Herausforderung: Können die Niners die Pokalhürde in Gießen überwinden?

Chemnitz – Am Samstag um 18.30 Uhr treffen die Niners Chemnitz bei den Gießen 46ers an, wenn es darum geht, die nächste Runde im Pokal zu erreichen. Die Rollen sind dabei eindeutig verteilt: Zweitligist gegen EuroCup-Vertreter.

Für beide Mannschaften stellt dieses Duell den Saisonauftakt in einem Pflichtspiel dar. Bereits zum Trainingsstart Anfang August betonte Niners-Präsident Steffen Herhold, dass die Sachsen in dieser Spielzeit nicht erneut frühzeitig aus dem Pokal ausscheiden wollen.

Der Gastgeber aus Gießen, als Außenseiter gehandelt, hofft auf eine Überraschung. Teamkapitän Robin Benzing (37) erklärt: „Wir wollen gegen Chemnitz unser bestmögliches Basketballspiel zeigen. Die Niners werden in der Bundesliga sicher wieder eine wichtige Rolle spielen, doch im Pokal kann alles passieren. Für uns ist es eine Bühne, um uns zu präsentieren und unseren positiven Trend fortzusetzen.“

Im Team der 46ers spielen mit Luis König Figge (29) und Chris Carter (34) zwei ehemalige Spieler der Niners, die 2019/20 am Ende der wegen Corona abgebrochenen Saison den Aufstieg in die Bundesliga schafften.

Carter, der ursprünglich aus Jena stammt, unterhält bis heute eine Verbindung zu Headcoach Rodrigo Pastore (53), der mit einer komplett neu formierten Mannschaft in seine elfte Saison bei den Niners startet.

Die Generalprobe der „Orange Army“ ging vor einer Woche mit 68:74 gegen Warschau verloren. „Im Angriff hatten wir zum ersten Mal einige Schwierigkeiten, dafür war unsere Verteidigung positiv zu bewerten. Das waren wichtige Erkenntnisse, auf denen wir im Training aufbauen“, erklärte Pastore.