Mit Baby-Tipps von den Teamkameraden: Papa Fröling startet frisch bei Dynamo durch
Dresden – Extra-Trainingseinheiten oder zusätzliche Schichten für mehr Spielzeit bei Dynamo Dresden? Nils Fröling (26) machte am Mittwoch schnell deutlich, dass es im Leben auch wichtigere Dinge als Fußball gibt. Auf die Frage, wie er sich im Sommer weiterentwickelt hat, antwortete der Offensivspieler: „Ich bin Vater geworden.“
Der US-amerikanisch-schwedische Spieler und seine Ehefrau Hanna freuten sich im Juni über die Geburt ihres Sohnes Floke. Stolz präsentierten sie ihren kleinen Schatz damals auch auf Instagram. Noch immer leuchten Frölings Augen, wenn er von seinem Nachwuchs spricht.
„Ich genieße es sehr, zu Hause zu sein – mit meiner Frau und jetzt auch mit unserem Kind. Das ist eine ganz neue Erfahrung und einfach großartig“, schwärmte Fröling.
Unterstützung bekommt der Angreifer der SGD auch von seinen Mitspielern: „Ich sitze in der Kabine direkt neben Alex (Rossipal, Anm. d. Red.) und frage ihn fast jeden Tag um Rat – ebenso die anderen Jungs.“ Der Linksverteidiger wurde bereits im vergangenen Jahr Vater.
Darüber hinaus kann sich der frischgebackene Papa wertvolle Tipps von einem künftigen Gegner holen. Sein guter Freund Sigurd Haugen (29) spielt seit diesem Sommer für den 1. FC Nürnberg, der erste Gegner der Sportgemeinschaft in der 2. Bundesliga. Allerdings tauschen die beiden sich darüber kaum aus.
„Er hat inzwischen auch zwei Kinder und gibt mir Ratschläge, zum Beispiel welche Windeln am besten sind“, lachte Fröling.
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Mit dem Rückhalt seiner Familie möchte der Skandinavier nun auch auf dem Spielfeld wieder angreifen. Nach seinem Wechsel vor einem Jahr vom FC Hansa an die Elbe gehörte er in der unbeständigen Hinrunde der Schwarz-Gelben oft zur Stammelf, wurde im starken Saisonendspurt jedoch kaum noch eingesetzt.
„Der Konkurrenzdruck war einfach größer“, erläuterte er die Situation. Obwohl sich das nach einem ereignisreichen Transfersommer nicht grundlegend geändert hat, blickt Fröling zuversichtlich nach vorne: „Für mich ist es so etwas wie ein Neuanfang. Ich fühle mich fit und hoffe, dass ich mehr Spielzeit bekomme.“
Seine Vielseitigkeit dürfte ihm dabei helfen. Ob links, zentral oder rechts – Fröling „kann offensiv auf allen Positionen eingesetzt werden“, wie er selbst betonte.
Am liebsten würde er jedoch Ben Bobzien (23) Konkurrenz auf dem linken Flügel machen. „Dort habe ich sowohl als Jugendspieler als auch als Profi am längsten gespielt“, erklärte der sechsmalige schwedische U21-Nationalspieler.