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Hauptmann trifft früh vom Punkt: Diese Szene war der „Türöffner“ für Dynamos Sieg gegen Magdeburg

Dresden – Ein Elfmeter als Schlüsselmoment. Nicht nur Niklas Hauptmann (30) betrachtete den Foulelfmeter in der 9. Minute, den er souverän verwandelte, als den entscheidenden Impuls. Der Treffer zum 1:0 beim 2:0-Erfolg im Ost-Duell gegen den 1. FC Magdeburg ebnete Dynamo Dresden den Weg zum zweiten Saisonsieg – und war zudem zweifelsfrei verdient.

Einziger Unmut kam von Tobias Müller, der bereits in der 6. Minute klar gegen Dresdens Nicolai Rapp gefoult hatte und mit der Entscheidung von Schiedsrichter Dr. Robin Braun nicht einverstanden war.

Der Unparteiische ließ zunächst weiterspielen, bevor er sich die Situation am Monitor ansah und danach zur Freude der meisten 30.651 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion auf Strafstoß entschied.

Magdeburgs Innenverteidiger erklärte, es sei keine eindeutige Fehlentscheidung gewesen, die einen VAR-Einsatz gerechtfertigt hätte. Sein Trainer Petrik Sander sah das jedoch anders: „Der Eingriff war berechtigt. Der Schiedsrichter konnte vorher nicht unterbrechen, daher hat sich die Szene verzögert. Betrachtet man die Bilder genau, ist die Entscheidung klar: Es gab einen deutlichen Kontakt, der Pfiff war folgerichtig.“

Dynamos Kapitän stimmte sich kurz mit Vincent Vermeij ab, schnappte sich den Ball und stellte mit dem Elfmeter die frühe Führung sicher – obwohl der FCM durch Mateusz Zukowski (1.) und Emmanuel Iyoha (3.) bereits Chancen zum Führungstreffer gehabt hatte.

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„Für uns war das der perfekte Türöffner, um ins Spiel zu kommen“, gab Hauptmann zu: „Am besten weißt du vorher schon, wo du den Ball platzieren willst. Dominik Reimann kennt mich noch aus meiner Zeit in Kiel, was die Situation nicht unbedingt einfacher macht. Aber in diesem Fall musst du einfach wissen, wohin du schießen möchtest. Der Schuss war nicht hart, zum Glück aber relativ präzise.“

Es war der erste Elfmeter von „Haupe“ in seiner Profilaufbahn – abgesehen von Elfmeterschießen – und von großer Bedeutung.

„In den Anfangsminuten war die Anspannung deutlich spürbar, wir waren noch nicht richtig im Spiel. Uns war klar, dass Magdeburg spielerisch stark ist. Wir hatten Phasen, in denen wir bewusst tief standen und defensiv kompakt gespielt haben. Das haben wir gut umgesetzt und viel Durchhaltevermögen gezeigt.“

Nach dem 2:0 durch Simon Straudi in der 50. Minute war klar, dass der gewählte Weg an diesem Sonntag zum Erfolg führen würde – auch wenn Vincent Vermeij noch zwei gute Chancen hatte: Allein vor Reimann (68.) und dann beim von Müller abgeblockten Schuss (70.) hätte er das Ergebnis weiter verbessern können beziehungsweise müssen.

2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga erklärt sich folgendermaßen: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf. Das gilt ebenso für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte hingegen muss in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.