Stefan Kutschkes Nachfolge steht fest! Niklas Hauptmann wird neuer Kapitän von Dynamo
Dresden – Die Frage, wer Stefan Kutschke (37) als Kapitän ablösen wird, ist beantwortet. Im Trainingslager in Windischgarsten einigten sich sowohl das Trainerteam als auch die Spieler von Dynamo Dresden darauf, dass Niklas Hauptmann (30) nach dem Karriereende des Stürmers die Binde der SGD übernehmen soll.
Diese Entscheidung überrascht kaum, denn bereits in den vergangenen zwei Spielzeiten hatte der zentrale Mittelfeldspieler diese Führungsrolle nahezu durchgehend inne. Kutschke kam zuletzt nur noch als Ergänzungsspieler zum Einsatz, während Hauptmann als Vize-Kapitän in der 3. und 2. Liga fast alle Spiele als Kapitän auf dem Platz stand.
Für Trainer Thomas Stamm (43) war die Wahl klar, da der 30-Jährige mit seiner Leistung und seinem Einsatz stets als Vorbild vorangeht.
„Ob mit oder ohne Kapitänsbinde – Niklas erfüllt seine Aufgaben auf seine ganz eigene, hervorragende Weise“, lobte der Schweizer seinen Spielführer. „Vielleicht ist er nicht das Sprachrohr, das Stefan war, aber ich kann mir niemanden vorstellen, der seine Rolle besser ausfüllt.“
Als stellvertretender Kapitän wird Hauptmann künftig auf Vincent Vermeij (31) zurückgreifen können, der ebenfalls neu in den Mannschaftsrat einzieht. Diese Entwicklung zeichnete sich bereits ab: Im Testspiel gegen Graz, das über zwei Halbzeiten à 60 Minuten ging, trugen Hauptmann und Vermeij jeweils eine Hälfte lang die Kapitänsbinde.
Durch die Abgänge von Claudio Kammerknecht (27) und Vinko Sapina (31) sowie die langwierige Erkrankung von Lars Bünning (28) mussten zudem drei weitere Plätze im Mannschaftsrat neu besetzt werden.
Hier entschieden sich Trainer und Spieler für die Rückkehrer Robert Wagner (23) und Thomas Keller (26) sowie den Neuzugang Nicolai Rapp (29). Lukas Boeder (29) bleibt weiterhin Mitglied des Mannschaftsrats.
„Wir lassen das Team selbst wählen und treffen anschließend gemeinsam mit dem Trainerstab die finale Auswahl, mit welchen Spielern wir arbeiten möchten“, erklärte Stamm den Ablauf. „Das Erfreuliche ist, dass sich dieses Bild seit meiner Zeit hier nicht verändert hat. Das zeigt, dass alle das gleiche Gespür dafür haben, wer die Mannschaft am besten repräsentieren kann.“
Eine Entscheidung gegen andere Akteure wie beispielsweise Christoph Daferner (28), der ebenfalls als Kandidat infrage gekommen wäre, sah der Coach nicht darin: „Auch solche Spieler wie er leisten einen wichtigen Beitrag für das Team, auch wenn sie nicht im Mannschaftsrat vertreten sind. Wir haben aber nur begrenzt Plätze zur Verfügung“, stellte Stamm klar.