Der achte Neuzugang beim FCM: Südkoreanisches Talent verstärkt den Angriff
Magdeburg – Der 1. FC Magdeburg hat einen weiteren Neuzugang in seiner diesjährigen Transfersaison zu vermelden: Chunghyun Lee (18) wird ab der kommenden Spielzeit für die Mannschaft aus der Elbestadt auflaufen, teilte der Verein offiziell mit.
Der junge Südkoreaner wechselt zunächst auf Leihbasis vom Bucheon FC zu den Magdeburgern, die jedoch eine Option auf einen späteren Kauf besitzen. In der vergangenen Saison war Lee vor allem in der U18 aktiv und erzielte dort in 13 Einsätzen fünf Tore.
Sportdirektor Peer Jaekel (44) zeigt sich von den Fähigkeiten des Neuzugangs beeindruckt: „Chunghyun verfügt über eine exzellente technische Ausbildung, ein ausgeprägtes Spielverständnis und großes Entwicklungspotenzial. Besonders seine Ballführung, seine Übersicht in engen Situationen sowie seine Vielseitigkeit haben uns überzeugt.“
Wie Jaekel erläutert, ist Lee nicht ausschließlich als offensiver Spieler eingeplant: „Er kann verschiedene Positionen im Angriff besetzen, wir sehen ihn perspektivisch auch als Außenverteidiger.“
Gleichzeitig macht sich Jaekel bewusst, dass ein Wechsel für einen so jungen Spieler mehrere Herausforderungen mit sich bringt:
„Wir müssen berücksichtigen, dass er erst 18 Jahre alt ist und der Wechsel nach Deutschland sportlich und kulturell eine große Umstellung bedeutet. Daher möchten wir ihm ausreichend Zeit geben, sich an sein neues Umfeld zu gewöhnen und ihm den Einstieg beim FCM so angenehm wie möglich gestalten“, erklärt der Sportdirektor.
Lee selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich bin neugierig auf das neue Land, die Sprache und die Kultur. Es ist natürlich ein großer Vorteil, dass mit Doyoung Yoon bereits ein Landsmann in der Mannschaft ist, das erleichtert den Start sicherlich. Über Social Media habe ich gesehen, wie großartig die Atmosphäre im Stadion ist – darauf freue ich mich sehr.“
Für den 1. FC Magdeburg stellt dieser Wechsel bereits den achten Neuzugang in dieser Sommersaison dar. Es ist jetzt schon absehbar, dass insbesondere im Offensivbereich ein intensiver Konkurrenzkampf entstehen wird.