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Nach den Ausfällen von Ache und Dallinga: Holt der 1. FC Köln doch noch einen neuen Stürmer?

Köln – Beim 1. FC Köln läuft es derzeit alles andere als rund: Im Testspiel gegen Viktoria Köln verletzten sich mit Ragnar Ache (28) und Thijs Dallinga (26) die beiden besten Mittelstürmer des Kaders. Steht nun womöglich die Verpflichtung eines vertragslosen Angreifers als Ersatz an?

Auf dem Markt befinden sich aktuell einige vereinslose Offensivspieler wie Karim Benzema (38), Mauro Icardi (33) oder Anthony Martial (30), die sportlich eine Verstärkung für die Geißböcke darstellen könnten. Für den finanziell angeschlagenen Klub am Rhein sind solche früheren Weltklasse-Spieler allerdings kaum finanzierbar.

Wie die „BILD“ berichtet, haben sich Sportdirektor Thomas Kessler (40) und Cheftrainer René Wagner (38) daher offensichtlich gegen eine kurzfristige Verpflichtung eines solchen Profis entschieden.

Demnach habe der Traditionsverein intern zwar intensiv über mögliche Ersatzkandidaten diskutiert, den Markt geprüft und verschiedene Szenarien durchgespielt. Einige Berater sollen sogar am Geißbockheim vorstellig geworden sein, um ihre Spieler anzubieten. Letztlich wurde die Idee vorerst aber auf Eis gelegt.

Stattdessen ist Wagner nun gefordert, seine Mannschaft umzubauen und den Engpass mit Spielern wie Marius Bülter (33), Luca Waldschmidt (30) sowie dem zuletzt aussortierten Imad Rondic (27) zu kompensieren. Zudem könnten auch die Nachwuchsspieler Said El Mala (20) und Mikey Moore (19) auf der Stürmerposition aushelfen.

Im Laufe des Novembers wird Ache voraussichtlich nach seiner ausgeheilten Muskelverletzung wieder ins Aufgebot zurückkehren, ehe die Verantwortlichen im Winter eine neue Bewertung der Situation vornehmen wollen.

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der zum Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Verbleib in der Liga kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.