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HSV-Blog: Nationalspieler erzielen eher zurückhaltende Ergebnisse

Hamburg – Die Länderspielpause wurde effektiv genutzt! Am Sonntag konnte der HSV den dänischen Spitzenclub FC Kopenhagen im Volksparkstadion vor über 55.000 Zuschauern mit 2:0 besiegen.

Am kommenden Samstag wird es für die Rothosen wieder ernst: Um 15:30 Uhr steht das Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim auf dem Plan.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Ereignisse im Volkspark auf dem Laufenden.

Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, waren vier Spieler des Clubs parallel für ihre Nationalteams aktiv.

Zakaria El Ouahdi (24) kam bei Marokkos 1:1-Unentschieden gegen Mali für zehn Minuten zum Einsatz. Warmed Omari (26) spielte bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal durchgehend.

Ähnlich verhielt es sich bei David Möller Wolfe (24), der bei Norwegens 1:2-Pleite gegen Portugal die gesamte Spielzeit auf dem Platz stand. Sein Landsmann Sander Tangvik (23) saß dagegen vollständig auf der Bank.

Positiv zu berichten ist, dass HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) nach dem Testspiel gegen Kopenhagen Entwarnung gab.

„Ich habe einen Schlag auf die Wade erhalten, die daraufhin zugemacht hat. Das ist ärgerlich, weil ich gerne mehr Spielzeit gehabt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, um eine ernsthafte Verletzung zu vermeiden. Nächste Woche sollte ich wieder einsatzfähig sein“, erklärte der Däne.

Poulsen wurde bereits nach 20 Minuten ausgewechselt.

Schlechte Nachrichten gibt es hingegen von Patson Daka (27), der dem HSV in den kommenden Wochen fehlen wird. Der Angreifer zog sich bei der sambischen Nationalmannschaft eine Verletzung zu.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, erlitt der 27-Jährige einen Faserriss im linken Oberschenkel.

Daka war beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag zur Halbzeit ausgewechselt worden und anschließend nicht mehr berücksichtigt.

Erneut eine Niederlage für David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23): Mit Norwegen kassierten sie eine weitere Pleite in der Nations League. Trotz einer frühen Führung verloren die „Löwen“ am Donnerstagabend mit 1:2 (1:1) gegen Wales und mussten ab der 46. Minute in Unterzahl spielen.

Wolfe war nach seiner Gelb-Roten Karte im ersten Spiel gegen Dänemark zurück in der Startelf und absolvierte 75 Minuten, während Tangvik erneut nur auf der Bank saß.

Am Sonntag steht schließlich das letzte Spiel dieser Länderspielphase an, mit Portugal als Gegner – gegen die Norwegen im Hinspiel mit 1:2 unterlag.

Der HSV wird bereits seit Sommer Interesse an Oguz Aydin (25) vom türkischen Klub Fenerbahce Istanbul nachgesagt. Laut dem türkischen Medium „Aksam“ besteht dieses weiterhin.

Berichten zufolge beobachteten Verantwortliche des HSV den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien. Sollte sich der Eindruck bei weiteren Beobachtungen bestätigen, könnte der Verein einen Transferversuch starten.

Aydin, der bisher 14 Einsätze für die Türkei absolvierte, pendelt bei Fenerbahce zwischen Startelf und Bank. In der laufenden Saison stand er sechs Mal auf dem Feld, erzielte dabei ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor.

Erfolgreich war der Tag für ein HSV-Trio: Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) konnten mit ihren Nationalmannschaften in der Qualifikation zum Afrika-Cup Siege feiern, obwohl einer nur auf der Tribüne saß.

El Ouahdi und Marokko sicherten sich im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Beim 2:0-Erfolg in Lesotho stand der Außenverteidiger die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Am 4. Oktober steht noch ein Testspiel gegen Ghana an.

Auch Omari durfte über die gesamte Spielzeit ran. Der 26-Jährige feierte mit den Komoren einen 1:0-Erfolg gegen Namibia, wo mit Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) ein ehemaliger Spieler an der Seitenlinie steht. Für Omari folgt am 4. Oktober noch eine Partie gegen Senegal.

Dagegen lief es für Daka schlechter: Er stand gegen Togo nicht im Kader Sambias, sah aber dennoch einen 2:0-Sieg. Nach Angaben des HSV litt er an muskulären Problemen.

Die Karriere von Jonas David (26) gleicht einem Auf und Ab. Als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli 2023 schrieb er HSV-Geschichte, konnte sich im Team allerdings nie dauerhaft etablieren.

Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Volkspark und wechselte zur WSG Tirol nach Österreich, gefolgt vom SSV Ulm. Dort stieg er nicht nur aus der dritten Liga ab, sondern zog sich auch einen Kreuzbandriss zu und fiel lange aus. Seit diesem Sommer ist er sogar vereinslos.

Doch nun besteht Hoffnung: Nachdem er sich bei der HSV-U21 fit gehalten hatte, absolviert der 26-Jährige derzeit ein Probetraining beim Drittligaspitzenreiter MSV Duisburg, um sich dort für einen Vertrag zu empfehlen.

Der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 an der Seitenlinie stand, steht vor einer neuen Herausforderung.

Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der 57-Jährige den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia als Cheftrainer übernehmen. Zuletzt war Gisdol von Juli bis Oktober 2025 bei Kayserispor in der türkischen Süper Lig tätig. Sollte er das Amt in Sofia antreten, würde er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Coach Thomas Reis (52) und dem Superstar Mohamed Salah (34) treffen.

Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) fällt mehrere Wochen aus. Das gab der Verein am Samstag bekannt.

Der 25-Jährige, der bislang zu den auffälligsten Spielern im Team gehörte, zog sich im Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Faserriss im rechten Oberschenkel zu, wie eine MRT-Untersuchung des dänischen Verbandes ergab.

Über die genaue Ausfallzeit wurde vom HSV nichts Konkretes mitgeteilt, klar ist jedoch, dass der Mittelfeldspieler aufgrund seiner starken Leistungen schwer zu ersetzen sein wird.

Freud und Leid bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalmannschaften in die Qualifikation zum Afrika-Cup – mit unterschiedlich verlaufenden Spielen.

Daka stand in der Startelf Sambias, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien aber nicht verhindern und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi durfte den 2:0-Sieg Marokkos über Gabun zwar feiern, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Erfolg der deutschen U20 gegen Frankreich stand der HSV-Nachwuchsspieler in der Anfangsformation.

Der HSV trauert um Peter „Eiche“ Nogly, Vereinslegende und ehemaliger Kapitän. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit.

Dies teilte der Klub am Freitag mit. „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und eine wahre Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und zählt zu den besten Verteidigern, die jemals mit dem Raute-Trikot aufliefen“, würdigten die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly war elf Jahre Profi beim HSV und kam auf insgesamt 634 Einsätze, davon 414 Pflichtspiele – 320 davon in der Bundesliga. Mit dem Traditionsverein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.

Die Verantwortlichen des HSV verfolgten die Nations-League-Partie am Donnerstagabend zwischen Norwegen und Dänemark sicherlich mit gemischten Gefühlen. Zwar dürften sie stolz gewesen sein, dass zwei ihrer Profis zum Einsatz kamen, am Ende gab es jedoch auch einen Wermutstropfen.

Der 3:2-Sieg Norwegens hatte für David Möller Wolfe (24) und Dänemarks Albert Grønbæk (25) kein glückliches Ende: Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte und fehlt somit am Sonntag gegen Portugal.

Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld und verletzte sich. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Oberschenkelverletzung und erklärte, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehren werde.

Torwart Sander Tangvik (23) saß während der Begegnung bei Norwegen 90 Minuten auf der Bank.

Warmed Omari (26) verlor zwar mit den Komoren gegen Kamerun mit 1:3, konnte jedoch ein persönliches Highlight verbuchen: Im 13. Länderspiel erzielte er sein erstes Tor.

Ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga vermeldet der HSV einen finanziellen Rekord.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erwirtschaftete der Verein einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – 44 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Damit übertraf man den bisherigen Rekord aus der Saison 2008/2009 (161,2 Mio. Euro). Auch der Gewinn stieg deutlich: Der Jahresüberschuss verdoppelte sich von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro. Dies teilte der Traditionsclub am Donnerstag mit.

„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen mit sich. Entscheidend ist, wie man damit umgeht“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der HSV habe die zusätzlichen Einnahmen nicht einfach verbraucht, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert.

„Danke an alle, die dabei helfen, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und die Entwicklung möglich machen“, ergänzte Huwer.

Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln folgt jetzt die umfangreiche Länderspielpause. Der HSV muss auf insgesamt acht Profis verzichten, unter denen sich drei im direkten Duell gegenüberstehen.

Am ersten Spieltag der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark. Das Spiel findet am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo statt. Danach trifft das norwegische Duo noch zweimal auf Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober). Grønbæk und Dänemark spielen gegen Portugal (1. Oktober) sowie Wales (27. September und 4. Oktober).

Drei HSV-Spieler sind in der Qualifikation zum Afrika Cup gefordert: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko messen sich mit Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), außerdem steht ein Testspiel gegen Ghana am 4. Oktober an. Für Patson Daka (27) und Sambia geht es gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren wollen gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) bestehen, zudem ist ein Testspiel gegen Senegal am 4. Oktober vorgesehen.

Darüber hinaus wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für die U-Nationalmannschaften des DFB nominiert. Stange trifft mit der U20 auf Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).

Yussuf Poulsen wäre beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast zu spät zum Anpfiff gekommen. Trainer Merlin Polzin hatte den Stürmer zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Däne fand seine Schienbeinschoner nicht rechtzeitig.

„Ich bin nochmal schnell zurückgelaufen. Das war etwas hektisch“, scherzte der 32-Jährige nach dem Spiel. Kurz vor dem Wiederanpfiff wollte er noch in der Kabine suchen, konnte aber in der Aufregung nichts finden.

Um pünktlich auf den Mittelkreis zu kommen, lieh er sich letztlich Schienbeinschoner von einem Teamkollegen. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, musste er zugeben.

Nach der dritten Niederlage in Folge, diesmal gegen RB Leipzig am Sonntag (0:5), befindet sich der Hamburger SV mit null Punkten und zwölf Gegentoren auf dem letzten Platz der Bundesliga-Tabelle. Welche Konsequenzen hat das für Trainer Merlin Polzin?

Bisher offenbar keine, wie sich zeigt. Besonders Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte bereits vor dem Spiel am Sonntag und nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass man hinter Polzin stehe und den gemeinsamen Weg fortsetzen wolle. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainer-Trios bis 2029 verlängert werden.

Die Vereinsleitung stärkt dem Aufstiegstrainer trotz des schlechten Starts den Rücken. Die Fans in den sozialen Netzwerken sehen das teilweise anders: Sie danken Polzin zwar für seine Arbeit, wünschen sich jedoch bei manchen einen frischen Impuls auf der Trainerbank.

Diese Niederlage schmerzt doppelt: Die HSV-Frauen verloren ihr Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.

Das entscheidende Tor vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke.

HSV-Anhänger aufgepasst! Am Donnerstag wurden die genauen Termine für die Bundesliga-Spieltage 5 bis 11 bekanntgegeben. Das Nordderby der Rothosen bei Werder Bremen findet an einem Sonntag um 17:30 Uhr statt.

Hier die Übersicht der Spiele:

Positive Nachrichten für alle HSV-Fans: Der Verein erhielt die offizielle Genehmigung zur Erweiterung der Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze.

Die ersten Umbauarbeiten sollen nach Angaben des Klubs bereits im Oktober starten. Die Maßnahmen finden in den Pausen zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaft statt, um den Spielbetrieb störungsfrei zu halten.

Der Ausbau des Stadions wird durch den HSV Supporters Trust finanziert, der die aus der Fan-Beteiligung generierten Mittel bündelt und gezielt für den Erwerb von Anteilen an der HSV Fußball AG & Co. KGaA einsetzt, um die finanziellen Ressourcen bereitzustellen.

Auf diesen Tag fiebern Verein, Spieler und Fans seit Langem hin: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder mit der Mannschaft trainieren.

Fest steht bereits, dass der HSV an diesem Tag um 15 Uhr ein öffentliches Training abhalten wird – die Anhänger wollen das Comeback des Kroaten unbedingt verfolgen.

Unklar ist derzeit noch, wo die Einheit stattfinden soll. Laut übereinstimmender Medienberichte denkt der Klub daran, das Training im Volksparkstadion abzuhalten, um dem erwarteten großen Andrang gerecht zu werden. Die Entscheidung darüber soll in den nächsten Tagen fallen.

1. Bundesliga Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Verbleib in der Liga kämpfen. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.