Was Magdeburgs Torwart an der Derby-Pleite gegen Dynamo besonders stört
Dresden – „Es ist wirklich ärgerlich, schon so früh durch einen Elfmeter ins Hintertreffen zu geraten. So gerätst du auswärts in Dresden direkt in Rückstand“, fasste Dominik Reimann (29) nach der 0:2-Niederlage (0:1) im Ost-Derby gegen Dynamo Dresden vergleichsweise gelassen zusammen. Dabei verpassten der 1. FC Magdeburg und sein Schlussmann eine große Chance.
Mit einem Sieg wäre der Sprung auf den Relegationsplatz drei möglich gewesen, stattdessen steht der FCM nach der dritten Pleite der Saison „nur“ auf Rang sechs. Ausschlaggebend war unter anderem der Elfmeter gegen Tobias Müller (32), der nach Videobeweis verhängt wurde.
„Das war nicht spielentscheidend. Nach dem Strafstoß war noch genügend Zeit, um ins Spiel zurückzufinden – das haben wir jedoch nicht geschafft“, erklärte Reimann.
Der Magdeburger Keeper war zwar auf der richtigen Seite, konnte den Schuss von Niklas Hauptmann (30) jedoch nicht abwehren. „Dem Torwart wird heute viel genommen. Du darfst nur noch auf der Linie bleiben, darfst nicht mehr hin- und herspringen, um den Schützen zu verunsichern. Du musst warten, bis er schießt. Wenn du zu früh reagierst, trifft er die andere Ecke“, ärgerte er sich.
Doch das ärgerte ihn nicht allein. Denn bereits zu Beginn hätte der FCM durch Mateusz Zukowski (24, 1. Minute), Emmanuel Iyoha (29, 3.) oder Baris Atik (31, 6.) in Führung gehen können.
„In den vergangenen Wochen haben wir aus nicht allzu vielen klaren Chancen Tore erzielt, diesmal zu Beginn aber nicht. Wir haben es einfach nicht gut gemacht und uns zu selten gefährlich gezeigt“, übt Reimann Kritik.
Der 29-Jährige zeigte sich insgesamt unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Zu wenig Torgefahr war der Hauptkritikpunkt: „Es ist uns nicht gelungen, mit dem Ball unser Spiel aufzubauen und in gefährliche Bereiche vorzudringen. Insgesamt war das kein gutes Spiel von uns. Dresden hat verdient gewonnen.“
Reimann gab zu, dass es einige Tage dauern werde, bis er diese Niederlage verarbeitet habe. „Es ist wirklich bitter, so ein Spiel zu verlieren. Aber wir können uns nicht allzu lange damit beschäftigen, denn bereits am Samstag steht das nächste Spiel an.“
Dann empfängt der erneut formstarke Karlsruher SC den FCM. Nur vier Tage später wartet im Pokal das Highlight beim FC Bayern München.
Reimann: „Es geht Schlag auf Schlag. Heute [Sonntag, Anm. d. Red.] haben wir nicht gut gespielt, aber in den letzten Wochen lief es schon ziemlich gut. Wir sind auf einem guten Weg, man kann eben nicht jedes Spiel gewinnen. Daraus sollten wir lernen!“
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2. Bundesliga – Tabelle und Bedeutung
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Relevanz: Derjenige, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Meister der 2. Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den zweiten Platz. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.