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Dynamo kämpft mit Führungsdefiziten – Zehn Punkte liegen gelassen

Dresden – Nach sieben Spieltagen hat Dynamo Dresden trotz des 1:1-Unentschiedens beim VfL Osnabrück weiterhin mit dem Tabellenkeller der 2. Bundesliga zu kämpfen. Die Gründe dafür sind vielfältig, doch eines wird immer deutlicher: Die SGD zeigt Schwächen in der Führung!

"Statistiken gibt es nach sieben oder auch zwanzig Spielen immer, das ist normal. Trotzdem muss man jedes einzelne Match separat betrachten", erklärte auch Thomas Stamm. In fünf der sieben bisherigen Ligaspiele gelang es seiner Mannschaft, in Führung zu gehen – so auch am Samstag durch Niklas Hauptmann (38.). Doch Robin Fabinski (87.) sorgte noch für den Ausgleich.

Nur einmal, beim 1:0-Heimsieg gegen Darmstadt, konnte Dynamo einen Vorsprung tatsächlich über die Zeit bringen. Gegen Heidenheim (3:5) und Hertha BSC (1:2) gab es trotz Führung keinen Punktgewinn, in Braunschweig (2:2) und Osnabrück immerhin jeweils einen Zähler.

"Jedes Spiel erzählt seine ganz eigene Geschichte", kommentierte Torwart Lennart Grill.

Besonders an der Bremer Brücke am Samstag sah der Schlussmann das Hauptproblem in der zweiten Hälfte in der fehlenden Offensivaktion: "Wir hätten viel entschlossener auf das zweite Tor gehen müssen. Dann wäre die Partie entschieden gewesen. Egal, ob dann noch ein unglückliches Tor fällt oder nicht – das wäre egal gewesen."

Die Räume waren vorhanden, denn Osnabrück agierte nach der Pause offensiver. Dynamo versuchte stattdessen, den knappen Vorsprung einfach ins Ziel zu retten.

"Letztlich geht es darum, ein Spiel gerade in den letzten Minuten mutiger zu gestalten. Man darf nicht mit dem Gefühl antreten, etwas zu verlieren zu haben. Man muss überzeugt sein, dass man das, was man 70 bis 75 Minuten gut gemacht hat, bis zum Abpfiff durchzieht. Es geht um eine klare Linie, wie wir Fußball spielen und unseren Stil umsetzen wollen. Gerade in der Schlussphase hatten wir mit Ball zu wenig Kontrolle", so Trainer Stamm.

Durch die Passivität in Niedersachsen wurden zwei wichtige Punkte verschenkt, dabei hätten insgesamt zehn Zähler mehr möglich sein können. Statt der aktuellen fünf Punkte auf dem Konto, wären es 15 gewesen – das wäre der Relegationsplatz drei gewesen, die Position, auf der viele vor Saisonbeginn die SGD erwartet hatten.

"Ob wir nun zehn Punkte liegen gelassen haben oder nicht, ist jetzt erstmal zweitrangig, denn sie sind weg. Das bringt uns nichts, deshalb müssen wir weitermachen und diesen Punkt mitnehmen. Natürlich wären drei besser gewesen, aber auf einem Punkt kann man aufbauen", sagte Torhüter Grill.

Doch langsam sollten wieder drei Punkte her ...

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Tabelle der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga bestimmt Folgendes: Der Tabellenführer am Saisonende wird Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu entscheiden.