Nach dem erzwungenen Abstieg: Ex-Löwe Schröter trainiert beim FSV mit
Zwickau – Was treibt eigentlich Aufstiegsheld Morris Schröter (30) derzeit beim FSV Zwickau? Könnten die Fans der Schwäne womöglich heimlich darauf hoffen, dass der 30-Jährige zurückkehrt, nachdem sein Vertrag bei 1860 München zum 30. Juni ausgelaufen ist und er seit Mittwoch am Standort Eckersbach mittrainiert?
„Morris hatte verschiedene Optionen geprüft. Ich habe ihn daraufhin kontaktiert und ihm angeboten, sich bei uns fit zu halten“, erklärt Sportdirektor Robin Lenk (42).
Ein festes Engagement bei seinem ehemaligen Verein, für den der rechte Mittelfeldspieler von 2015 bis 2021 auflief, 2016 den Aufstieg in die 3. Liga feierte und insgesamt 185 Einsätze (20 Tore/28 Assists) sammelte, steht nach aktuellen Informationen allerdings nicht zur Debatte.
Wie TAG24 aus verlässlichen Quellen erfuhr, befindet sich Schröter im Austausch mit anderen Drittligaklubs.
Und falls sich keine konkrete Möglichkeit ergeben sollte? Gelingt es Lenk und seinem Team, Schröter an die Stadionallee zurückzuholen, wäre dies ein echter Coup und erneut ein Beleg für die erfolgreiche Arbeit, die sowohl die Geschäftsstelle unter der Leitung von Geschäftsführer André Beuchold, dem Verantwortlichen für die Finanzen, als auch sportlich Lenk und Cheftrainer Rico Schmitt (57) leisten.
Aktuell hat Zwickau 22 Feldspieler sowie zwei Torhüter unter Vertrag. Auch ein möglicher Neuzugang ist Ayman Ed-Daoudi (zuletzt FV Engers/Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar). Der Marokkaner absolvierte kürzlich ein Probetraining und bleibt weiter interessant, nachdem eine wichtige Voraussetzung geklärt wurde.
Obwohl der 22-Jährige kein EU-Bürger ist, fällt er unter die „U23“-Regel, ein Aspekt, den die Schwäne berücksichtigen möchten. Zudem überzeugte der bei Marrakesch ausgebildete Offensivspieler die sportliche Leitung mit seiner Schnelligkeit sowie seiner stattlichen Körpergröße von 1,87 Metern.