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Kein Sommerwetter – kein Problem: Monarchs sichern sich mit Sieg gegen Düsseldorf die Play-offs

Dresden – Bei 20 Grad und leichtem Nieselregen war das Klima nicht gerade ideal für die angekündigte Sommerparty. Dennoch konnten die Dresden Monarchs gegen die Düsseldorf Panther jubeln: Mit einem 30:20 (14:0, 3:14, 7:6, 6:0)-Erfolg feierten sie nicht nur ihren neunten Sieg in dieser Saison, sondern sicherten sich damit auch den Einzug in die Play-offs.

"Die Gegner haben uns das Leben schwer gemacht und nicht alles lief nach Plan", zog Rocky Lombardi nach dem Spiel Bilanz. "Trotzdem bin ich zufrieden, wir haben ein starkes Team besiegt."

Bis dahin war es allerdings eine harte und vor allem nasse Herausforderung.

Monarchs-Trainer Greg Seamon kommentierte zum Dauerregen: „Der Untergrund ist rutschig, aber das Hauptproblem ist, dass der Ball nass wird und es dadurch schwieriger ist, ihn zu fangen.“

Davon war zu Beginn wenig zu sehen: Im ersten Angriff fand Lombardi Tigo Moss, der nach dem Pass noch 60 Yards in die Endzone lief (2. Minute). Den zweiten Touchdown erzielte der Quarterback selbst (10. Minute).

Erst nach zwölf Minuten gelang den Düsseldorfern ihr erstes First Down, doch dann erzielten sie zwei Touchdowns und mit einer erfolgreichen Two-Point-Conversion glichen sie auf 14:14 aus. Besonders ärgerlich: David Moore III ließ kurz vor der Endzone einen eigentlich sicheren Touchdown fallen.

Zur Halbzeit brachte Kicker Florian Finke mit seinem sicheren Fuß sowohl das Field Goal als auch die zwei Extrapunkte zum 17:14.

Nach dem ersten Rückstand (14:20) folgte umgehend der nächste Schock: Ein Pass von Lombardi wurde abgefangen. Da die freie Bahn zur Endzone war, musste der 28-Jährige seit Donnerstag selbst zum Tackling ansetzen.

Das missfiel seinem Coach sichtlich: „Die Interception war ärgerlich, aber noch mehr, dass er selbst tackeln musste.“

Doch glücklicherweise blieb Lombardis Schulter unversehrt. Das bewies er direkt im nächsten Angriff: Beim vierten Versuch und sechs Yards gelang erneut die erfolgreiche Verbindung zwischen Lombardi und Moss, die den Sachsen die Führung zurückbrachte (24:20, 33. Minute).

Den Sieg sicherte schließlich die Defensive. Logan Mobelini erzwang ein Fumble, das Sterling May aufnehmen konnte (44. Minute). Mit seinen Punkten von 69 bis 99 brachte Finke den Endstand unter Dach und Fach.