Monarchs-Receiver Moss verfolgt ein klares Ziel: Touchdowns!
Dresden – Montigo Moss (24) hat eine klare Mission: Touchdowns erzielen! Für den Receiver der Dresden Monarchs scheint es inzwischen nicht mehr nur darum zu gehen, Pässe zu fangen und in die Endzone zu sprinten. Mittlerweile verteilt er auch selbst Pässe an seine Mitspieler.
Beim deutlichen 52:21-Sieg (der zwölfte Erfolg im zwölften Spiel) gegen Ravensburg setzten die Königlichen einen Trickspielzug ein, bei dem Moss als Quarterback fungierte und den Ball zu Michael Breuler (30) warf.
„Wir haben diesen Spielzug schon vor Wochen vorbereitet und nur auf den passenden Moment gewartet. Jetzt war er endlich da“, erklärte der US-Amerikaner, der dabei deutlich sicherer wirkte, als es sein 41-Yard-Pass vermuten ließ.
„Ich habe ihn ein wenig wegen des nicht perfekten Wurfs aufgezogen. Er meinte nur, dass das gar nicht wichtig sei, Hauptsache wir haben Punkte gemacht“, scherzte Greg Seamon (71), der natürlich genau weiß, was er an seinem Top-Scorer mit 114 Punkten hat. Moss zählt zu den entscheidenden Faktoren auf dem Weg zu einem zweiten GFL-Titel.
„Man startet ins Jahr mit dem Ziel, das erste Spiel zu gewinnen. Dann verfolgt man dieses Ziel Woche für Woche. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Ambitionen: Zuerst den Norden gewinnen, um die Play-offs auf eigenem Feld austragen zu können, und natürlich am Ende die Meisterschaft zu holen“, beschreibt der Headcoach. „Das erste Ziel haben wir bereits erreicht, zwei weitere sind noch offen!“
Moss, Sohn der NFL-Legende Randy Moss (49), soll mit seinen Touchdowns den Weg zum Titel ebnen. Bisher stehen 19 gefangene Touchdowns auf seinem Konto.
Sein Vorgänger Tyler Hudson (25) kam in der vergangenen Saison auf 27 Touchdowns und insgesamt 170 Punkte. „Ich wusste schon bei meinem Wechsel, dass ich eine wichtige Rolle spielen und Verantwortung übernehmen muss. Ich bleibe konzentriert, spiele mein Spiel und gehe Schritt für Schritt voran.“
Der nächste Schritt ist das Viertelfinale am 12. September gegen die Munich Cowboys.
Vor knapp einem Monat gab es gegen diese Gegner einen 48:10-Kantersieg, bei dem Moss dreimal in die Endzone gelangen konnte. Doch der Receiver macht deutlich: „Man darf nie zurückblicken, jedes Spiel stellt eine mentale Herausforderung dar. Wichtig ist, sich auf den Moment und das Hier und Jetzt zu konzentrieren!“