Millionen-Poker mit unbeugsamen Saudis: Scheitert die Rückkehr von Moussa Diaby zu Bayer?
Leverkusen/Dschidda – Das seit Wochen andauernde Transferdrama um Bayer 04 und seinen Wunschspieler Moussa Diaby (27) zieht sich weiterhin zäh hin. Kommt der Deal letztlich an der Sturheit der Saudis zum Erliegen?
Die Fakten sind seit geraumer Zeit bekannt: Bayer Leverkusen möchte seinen ehemaligen Flügelspieler um jeden Preis zurückholen und ist bereit, etwa 25 Millionen Euro zu investieren – mit dem Spieler selbst gibt es bereits eine Einigung.
Allein Diabys aktueller Klub Al Ittihad – momentan Tabellenführer in der mit Scheich-Geldern aufgepumpten Saudi Professional League – bremst aufgrund fehlender Alternativen den Transfer und verweigert die Freigabe.
Für Bayer läuft die Uhr! Am kommenden Dienstag (1. September) um 18 Uhr schließt das Transferfenster, dann müssen alle Vereine mit ihrem Kader auskommen.
Wie der "Kicker" berichtet, setzen die Leverkusener alles daran, den Franzosen zurückzuholen, um auf der rechten Außenbahn mehr Offensivdruck zu erzeugen und die Stürmer um Patrik Schick (30) mit präzisen Flanken zu versorgen.
Außerdem könnte sich auf der Sechser-Position noch etwas tun: Neben dem ehemaligen Kapitän Robert Andrich (31) steht auch Exequiel Palacios (27) als möglicher Abgang im Fokus – der Argentinier könnte für mehr als 30 Millionen Euro zu Ipswich Town wechseln.
Die Einnahmen sollen unmittelbar in die Verpflichtung von Diaby sowie des Rechtsverteidigers Guela Doue (23) vom Racing Straßburg reinvestiert werden. Für Letzteren verlangt der französische Klub jedoch 40 Millionen Euro – ob Bayer neben Diaby auch bei ihm zuschlagen wird, bleibt abzuwarten.