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HSV-Blog: Merlin Polzin sorgt sich vor Stuttgart-Spiel um viele Spieler

Hamburg – Der Hamburger SV hat den knappen Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim am Samstag teuer erkauft.

Kapitän Nicolai Remberg erlitt einen Kreuzbandriss und wird voraussichtlich über mehrere Monate ausfallen. Auch weitere Akteure könnten am Samstag gegen den VfB Stuttgart nicht einsatzfähig sein.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle aktuellen Entwicklungen rund um die Mannschaft, Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.

Am Dienstag begann der Hamburger SV mit der Vorbereitung auf die Begegnung gegen den VfB Stuttgart, musste dabei jedoch auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Trainer Merlin Polzin (35) musste einige wichtige Profis ersetzen.

Abgesehen von Kapitän Nicolai Remberg (26), der sich den Kreuzbandriss zuzog, fehlten auch Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aufgrund von Belastungssteuerung. Zudem konnte Bakery Jatta (28) wegen Adduktorenproblemen nicht mitwirken.

Die verletzten Spieler Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten individuell abgestimmte Programme vor dem Training.

Positiv zu vermelden war, dass Bilal Nadir (22) und Zakaria El Ouahdi (24), die jeweils mit Adduktorenbeschwerden bzw. Erkältung zu kämpfen hatten, am Mannschaftstraining teilnahmen, aber nach etwa 30 Minuten getrennt mit Reha-Coach Sebastian Capel (41) weitermachten.

Ein Neuzugang, Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden kam, hatte bislang kaum Einsatzzeit beim HSV. Vor dem letzten Spieltag stand er noch ohne Spielminute da. Im Testspiel während der Länderspielpause konnte er jedoch überzeugen und erzielte einen Treffer gegen den FC Kopenhagen.

Aufgrund seiner Leistungen zeigten bereits einige Clubs Interesse an ihm – laut „Bild“ auch Hannover 96, bei dem Amoako bestens bekannt ist, da er dort zwischen 2016 und 2019 in der Jugend spielte.

Doch das vergangene Wochenende veränderte die Situation. Amoako feierte nicht nur sein HSV-Debüt, sondern wird nun auch dringender benötigt, da Kapitän Nicolai Remberg (26) mit Kreuzbandriss ausfällt. Ein Winterwechsel scheint damit vom Tisch, und vielleicht nutzt der 21-Jährige seine Chance, um beim HSV durchzustarten.

Der Schock war groß: HSV-Kapitän Nicolai Remberg (26) zog sich am Samstag einen Kreuzbandriss zu und fällt monatelang aus. Nun meldete sich der 26-Jährige erstmals selbst zu Wort.

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es fällt schwer, die passenden Worte zu finden“, begann er einen emotionalen Beitrag auf Instagram. „Manchmal entscheidet ein Fehltritt oder eine falsche Bewegung über Erfolg oder Misserfolg. Leider war es diesmal nicht positiv.“

Bisher blieb Remberg von ernsthaften Verletzungen verschont. „Das werde ich niemals als selbstverständlich ansehen“, gestand er. Vor allem, weil er täglich an seine Grenzen gegangen sei und deshalb dorthin gekommen sei, wo er jetzt steht.

„Natürlich wird die kommende Zeit eine Herausforderung, aber niemand muss sich Sorgen machen, dass ich nicht stärker zurückkomme“, versprach der Mittelfeldspieler und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Unsere Athletik- und Reha-Trainer können sich schon mal warm anziehen. 😉“

Er bedankte sich für die Unterstützung und versicherte, dass man sich keine Sorgen um ihn machen müsse. „Ich habe schon andere Hürden gemeistert und kann Euch garantieren, dass dieses Comeback etwas ganz Persönliches wird.“

Yussuf Poulsen wird am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) gegen die TSG Hoffenheim in der Startelf stehen. Zusammen mit Fabio Vieira als halbe Zehn soll der Stürmer für offensive Impulse sorgen.

Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive auf einige Spieler verzichten muss, bezeichnete die Duo-Kombination als „gute Verbindung“, von der das Team profitieren werde. Vor Anpfiff hob Polzin am Sky-Mikrofon die hohe Qualität der beiden Akteure hervor.

Der HSV startete am Dienstag mit dem Training für das Spiel bei Hoffenheim. Nach der Einheit gab Trainer Polzin (35) ein Update zur Personalie. Über die Rückkehrer Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) sagte er: „Sie machen einen guten Eindruck, sind voller Energie und wurden mit Applaus begrüßt.“

Zakaria El Ouahdi (24/Marokko) wird hingegen erst am Mittwoch zurückerwartet, Immanuel Pherai (25/Suriname) sogar erst am Donnerstag.

Die allgemeine Personalsituation bleibt ungewiss. „Wir werden im Verlauf der Woche sehen, wer einsatzfähig sein wird“, erklärte Polzin. „Für Albert und Pato kommt das Spiel in Hoffenheim noch zu früh.“ Dagegen zeigte sich der 35-Jährige zuversichtlich bezüglich Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27).

Mit zwei gewonnenen Punkten aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 2:13 ist der HSV schleppend in die Saison gestartet. Mehr als die Hälfte der deutschen Fußballfans erwartet daher den Abstieg der Rothosen.

Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1675 Teilnehmer) ergab, dass 53 Prozent dem einstigen Bundesliga-Dino den Klassenerhalt nicht zutrauen.

Die Experten des Sportdatencenters sehen die Lage jedoch entspannter und schätzen die Abstiegschance des HSV aktuell „nur“ auf 30 Prozent ein.

Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, waren vier Spieler parallel für ihre Nationalmannschaften aktiv.

Zakaria El Ouahdi (24) spielte für Marokko beim 1:1 gegen Mali zehn Minuten mit, Warmed Omari (26) bestritt bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal die gesamte Partie.

Dasselbe gilt für David Möller Wolfe (24) beim 1:2 der Norweger gegen Portugal, während sein Landsmann Sander Tangvik (23) 90 Minuten auf der Bank saß.

Gute Nachrichten gibt es von HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32), der nach dem Testspiel gegen Kopenhagen Entwarnung gab.

„Ich bekam einen Schlag auf die Wade, die zugemacht hat. Es ist ärgerlich, weil ich gerne mehr Spielzeit gehabt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, damit nichts Schlimmeres passiert. In der nächsten Woche werde ich wieder spielen können“, erklärte der Däne.

Poulsen wurde bereits nach 20 Minuten ausgewechselt.

Eine schlechte Nachricht: In den kommenden Wochen wird der HSV auf Patson Daka (27) verzichten müssen. Der Stürmer verletzte sich bei der sambischen Nationalmannschaft.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, zog sich der 27-Jährige einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu.

Daka wurde bereits beim 1:3 gegen Algerien am vergangenen Freitag in der Halbzeit ausgewechselt und anschließend nicht mehr eingesetzt.

Erneut eine Niederlage: David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) mussten mit Norwegen in der Nations League eine weitere Pleite hinnehmen. Am Donnerstagabend unterlagen die Löwen trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) in Wales. Dabei spielten sie ab der 46. Minute in Überzahl.

Wolfe, der nach einem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark zurück in die Startelf kehrte und 75 Minuten spielte, blieb Tangvik erneut nur die Bank.

Am Sonntag steht die letzte Partie dieser Länderspielperiode an: Gegner ist Portugal, gegen die Norwegen das Hinspiel mit 1:2 verloren hatte.

Dem HSV wird bereits seit dem Sommer Interesse an Oguz Aydin (25) vom türkischen Klub Fenerbahce Istanbul nachgesagt. Laut dem türkischen Medium Aksam besteht dieses weiterhin.

Berichten zufolge beobachteten Verantwortliche des HSV den türkischen Nationalspieler beim Länderspiel gegen Italien. Sollte die weitere Beobachtung positiv verlaufen, könnte der HSV eine Verpflichtung anstreben.

Aydin, der bislang 14-mal für die Türkei auflief, wechselt beim Verein zwischen Startelf und Ersatzbank. In dieser Saison kam er sechs Mal zum Einsatz, erzielte dabei ein Tor und gab zwei Vorlagen.

Ein erfolgreicher Tag für drei HSV-Profis: Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalteams Siege in der Qualifikation zum Afrika Cup, auch wenn einer nur von der Tribüne aus zusah.

El Ouahdi und Marokko gewannen ihr zweites Spiel mit 2:0 gegen Lesotho, wobei der Außenverteidiger die vollen 90 Minuten ran durfte. Am 4. Oktober steht ein Testspiel gegen Ghana an.

Omari spielte ebenfalls durch und feierte mit den Komoren einen 1:0-Erfolg über Namibia, wo Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) als Trainer an der Seitenlinie steht. Am 4. Oktober wartet ein Duell gegen Senegal.

Für Daka lief es weniger gut: Der Angreifer stand im Kader Sambias gegen Togo nicht im Aufgebot, sah aber einen 2:0-Sieg. Laut HSV hatte er muskuläre Probleme.

Jonas David (26) erlebt in seiner Karriere viele Höhen und Tiefen. Beim HSV schrieb er 2023 mit seinem Derby-Tor gegen den FC St. Pauli Vereinsgeschichte, konnte sich bei den Rothosen aber nie dauerhaft durchsetzen.

Nach einer Ausleihe zu Hansa Rostock verließ er den Klub, wechselte dann nach Österreich zu WSG Tirol und anschließend zum SSV Ulm. Dort stieg er nicht nur mit den Spatzen aus der dritten Liga ab, sondern erlitt auch einen Kreuzbandriss, der ihn lange außer Gefecht setzte. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.

Doch nun zeichnet sich eine neue Perspektive ab: Nachdem er sich bei der HSV-U21 fit hielt, absolviert der 26-Jährige aktuell ein Probetraining beim Drittliga-Tabellenführer MSV Duisburg, um sich dort für einen Vertrag zu empfehlen.

Der ehemalige HSV-Coach Markus Gisdol (57), der von September 2016 bis Januar 2018 an der Seitenlinie stand, steht offenbar vor einer neuen Aufgabe.

Mehreren Medienberichten zufolge soll er den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte Gisdol von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Übernimmt der deutsche Trainer das Amt, würde er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit Trainer Thomas Reis (52) und Superstar Mohamed Salah (34) treffen.

Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25) wird dem Team wochenlang fehlen. Dies gab der Verein am Samstag bekannt.

Der 25-Jährige, einer der auffälligsten Akteure im Team, zog sich beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu, wie ein MRT des dänischen Verbandes zeigte.

Wie lange Grønbæk ausfällt, ließ der HSV offen. Klar ist jedoch, dass er aufgrund seiner starken Form kaum zu ersetzen sein wird.

Freud und Leid bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationen in die Afrika-Cup-Qualifikation – mit unterschiedlichem Erfolg.

Daka stand in der Startelf Sambias, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien jedoch nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi durfte sich zwar über einen 2:0-Erfolg Marokkos gegen Gabun freuen, kam aber nicht zum Einsatz.

Auch Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Sieg der deutschen U20 gegen Frankreich stand das HSV-Talent in der Anfangsformation.

Der HSV trauert um Vereinslegende und Ex-Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Verteidiger verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.

Das teilte der Klub am Freitag mit. „Die HSV-Familie verliert eine herausragende Persönlichkeit und Leitfigur. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die jemals das Raute-Trikot getragen haben“, würdigten die Rothosen den Verstorbenen.

Nogly war elf Jahre lang Profi beim HSV und absolvierte insgesamt 634 Einsätze für die Profimannschaft, davon 414 Pflichtspiele – darunter 320 Bundesliga-Partien. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.

Die HSV-Verantwortlichen verfolgten die Nations-League-Partie am Donnerstagabend zwischen Norwegen und Dänemark mit gemischten Gefühlen. Während die Freude groß war, dass zwei Profis auf dem Platz standen, gab es am Ende auch einen Wermutstropfen.

Der 3:2-Erfolg Norwegens endete für David Möller Wolfe (24) und Dänemarks Albert Grønbæk (25) enttäuschend. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt gegen Ende nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte und fehlt somit am Sonntag gegen Portugal.

Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld und verletzte sich. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Oberschenkelverletzung und teilte mit, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehren werde.

Torhüter Sander Tangvik (23) saß bei Norwegen 90 Minuten auf der Bank.

Obwohl Warmed Omari (26) mit den Komoren am Donnerstag verlor, feierte der HSV-Profi gegen Kamerun ein persönliches Highlight: Er erzielte im 13. Länderspiel sein erstes Tor bei der 1:3-Niederlage.

Ein Jahr nach der Rückkehr in die Bundesliga vermeldet der Hamburger SV einen finanziellen Rekord.

Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Klub einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – 44 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor. Damit wurde der Rekord aus der Saison 2008/09 (161,2 Mio. Euro) übertroffen. Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro, teilte der Verein am Donnerstag mit.

„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen. Entscheidend ist, wie man damit umgeht“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Verein investierte die zusätzlichen Gelder gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur und konsumierte sie nicht einfach.

„Danke an alle, die daran mitwirken, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und die Entwicklung ermöglichen“, fügte Huwer hinzu.

Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die lange Länderspielpause an. Der HSV muss dabei auf insgesamt acht Profis verzichten, von denen drei im direkten Duell aufeinandertreffen.

Bereits am ersten Tag der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark. Gespielt wird am 24. September um 20.45 Uhr in Oslo. Danach spielen Tangvik und Möller Wolfe noch gegen Portugal (27. September, 4. Oktober) sowie Wales (1. Oktober). Grønbæk und Dänemark treffen auf Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September, 4. Oktober).

Drei HSV-Spieler sind in der Afrika-Cup-Qualifikation gefordert: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko treffen auf Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), dazu kommt ein Testspiel gegen Ghana (4. Oktober). Patson Daka (27) und Sambia spielen gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September). Warmed Omari (26) und die Komoren messen sich mit Kamerun (24. September) und Namibia (29. September), plus ein Testspiel gegen Senegal (4. Oktober).

Außerdem wurden Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) für den DFB-Nachwuchs nominiert. Stange bestreitet mit der U20 Spiele gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke spielt mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).

Yussuf Poulsen wäre beim Spiel gegen den 1. FC Köln (2:1) fast zu spät zum Anpfiff gekommen. Trainer Merlin Polzin hatte ihn zwar zur zweiten Halbzeit gebracht, doch der Däne konnte seine Schienbeinschoner zunächst nicht finden.

„Ich bin nochmal zurück in die Kabine gerannt – das war etwas stressig“, erzählte der 32-Jährige nach dem Spiel lachend. In der Hektik konnte er seine Schoner nicht finden und lieh sie sich kurzerhand von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber tatsächlich in der Kabine“, musste er zugeben.

Nach der dritten Niederlage in Folge, diesmal 0:5 gegen RB Leipzig am Sonntag, steht der Hamburger SV mit null Punkten und zwölf Gegentoren aktuell am Tabellenende der Bundesliga. Was bedeutet das für Trainer Merlin Polzin?

Offenbar wenig, wie sich bisher zeigt. Sportvorständin Kathleen Krüger (41) betonte bereits vor dem Spiel und nach der 0:5-Pleite gegen Mainz 05, dass der Klub an Polzin festhalte und den Weg gemeinsam weitergehen werde. Laut „Bild“ sollen die Verträge des Trainerteams sogar bis 2029 verlängert werden.

Die Führung setzt dem Aufstiegstrainer trotz des desaströsen Saisonstarts demonstrativ den Rücken frei. In den sozialen Netzwerken zeigen sich die Fans jedoch geteilter Meinung. Viele bedanken sich bei Polzin für seine Arbeit, wünschen sich aber dennoch frischen Wind auf der Trainerbank.

Diese Niederlage schmerzt doppelt: Die HSV-Frauen verloren ihr Nordderby bei Werder Bremen am Freitag mit 0:1.

Das entscheidende Tor erzielte Isabella Jaron (24) in der 49. Minute per Kopf nach einer Ecke vor 26.814 Zuschauern im Weserstadion.

Achtung, HSV-Fans! Am Donnerstag wurden die Bundesligaspieltage 5 bis 11 zeitgenau festgelegt. Das Nordderby der Rothosen bei Werder Bremen ist für einen Sonntag um 17.30 Uhr angesetzt.

Die Spiele im Überblick:

Positive Nachrichten für alle HSV-Anhänger: Der Verein erhielt die Genehmigung, die Stadionkapazität auf über 60.000 Plätze zu erhöhen.

Die ersten Umbauarbeiten sollen laut Vereinsmitteilung bereits im Oktober starten. Die Arbeiten werden so terminiert, dass sie zwischen den Heimspielen der Männer- und Frauenmannschaft stattfinden und den Spielbetrieb nicht beeinträchtigen.

Die Finanzierung des Stadionausbaus übernimmt der HSV Supporters Trust. Dieser bündelt die Mittel, die durch die Beteiligung der Fans generiert werden, und setzt sie vorrangig für den Erwerb weiterer Anteile an der HSV Fußball AG & Co. KGaA ein, wodurch die nötigen finanziellen Ressourcen bereitgestellt werden.

Auf diesen Tag haben Verein, Spieler und Fans lange hingefiebert: Am 15. September darf Mario Vuskovic (24) nach seiner Dopingsperre endlich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Fest steht bereits, dass der HSV an diesem Tag um 15 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit abhält – die Fans wollen das Comeback des Kroaten unbedingt live miterleben.

Unklar ist noch, wo das Training stattfinden wird. Medienberichten zufolge erwägt der Klub, die Einheit im Volksparkstadion abzuhalten, um dem erwarteten großen Zuschauerandrang gerecht zu werden. Eine endgültige Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.

1. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.