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Warum Bayern-Boss Max Eberl bei einer WhatsApp-Nachricht von Olise zunächst zögerte

München – In diesem Sommer sorgte ein Gerücht rund um den FC Bayern für Aufregung: Angeblich wollte Michael Olise (24) zu Real Madrid wechseln. Auch Sportvorstand Max Eberl (52) fühlte sich dadurch etwas verunsichert, wie er kürzlich erklärte.

„Während der WM schrieb mir Michael eine WhatsApp. Ich habe kurz gezögert, bevor ich die Nachricht geöffnet habe (lacht). Ich war mir nicht sicher, ob er jetzt tatsächlich dieses Thema ansprechen würde“, berichtete Eberl im Gespräch mit „SportBild“.

Der Inhalt der Nachricht hatte jedoch keinerlei Bezug zu einem Transfer. „Es war ein Bild von Manu Kone, den ich damals zu Gladbach geholt hatte, mit einem Herz darunter. Die beiden schickten mir liebe Grüße aus Amerika“, erinnerte sich der 52-jährige Niederbayer.

Im Anschluss unterhielt er sich mit Olise kurz über dessen Rückennummer beim FC Bayern und bot ihm die Nummer elf an. Olise wollte jedoch bei der 17 bleiben.

Tatsächlich habe ihn das Management des Franzosen „kein einziges Mal“ wegen eines möglichen Transfers kontaktiert.

Eine festgelegte Schmerzgrenze gebe es beim Münchner Top-Vorbereiter (31 Vorlagen in der vergangenen Saison) nicht. „Das Schöne bei Bayern München ist, dass man bei keinem Betrag nachgeben muss“, stellte der ehemalige Profi klar.

Obwohl Olise noch bis 2029 unter Vertrag steht, will der deutsche Rekordmeister seine Zukunft mit dem Stürmer bald festlegen.

Eberl betonte, dass er „bis zum nächsten Sommer wissen möchte, ob von seiner Seite eine Tendenz zur Vertragsverlängerung besteht oder nicht“.

Tabelle 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16. Rang) spielt in der sogenannten Relegation um den Verbleib in der Liga. Der Gegner ist dabei der Drittplatzierte aus der 2. Bundesliga.