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Mit positiver Energie auf dem Weg in die 2. Liga: St. Paulis Norweger lobt das harmonische Teamklima

Flachau (Österreich) – Während er im Sommer noch allein „ruderte“, ist Mathias Rasmussen (28) nun gemeinsam mit St. Pauli auf Kurs Richtung 2. Liga. Der Norweger wechselte im vergangenen Winter zum Hamburger Verein und stand seitdem in 13 Pflichtspielen auf dem Platz. Im Trainingslager in Flachau sprach er über den neuen Trainer und das derzeitige Miteinander im Team.

Sein Heimatland nahm an einer WM teil, die in die Annalen des Fußballs eingehen wird.

Der historische Einzug ins Viertelfinale nach dem 2:1-Erfolg gegen Brasilien, virale Memes rund um Erling Haaland (26) oder das berühmte Rudern der norwegischen Fans – sei es am Times Square oder sogar gemeinsam mit Kronprinz Haakon (52) – sorgten weit über die Landesgrenzen hinaus für Begeisterung bei Fußballfans.

Auch Rasmussen unterstützte seine Landsleute, wenn auch eher zurückhaltend, wie er im Interview erzählte. „Ich war meistens alleine – mit meiner Freundin und meinem Kind. Da war nicht viel mit ‚Rudern‘, aber zumindest ab und zu“, erklärte er.

Die besondere Zeit genoss er dennoch, besonders aus sportlicher Perspektive. „Das war etwas ganz Besonderes! Es macht mich stolz zu sehen, dass wir norwegische Spieler haben, die zwar nicht alle auf höchstem Niveau spielen, aber auf der großen Bühne gezeigt haben, dass sie dort mithalten können. Wenn sie als Team auftreten, sind sie stark und beweisen es. Das ist ein Gewinn für den gesamten norwegischen Fußball.“

Sein Blick richtet sich nun jedoch weniger auf Norwegen, sondern vielmehr auf den Hamburger Fußball. Die Energie, die das Team und die Trainercrew während der intensiven Vorbereitung auf die kommende Zweitliga-Saison ausstrahlen, gefällt ihm sehr.

Insbesondere die neuen Gesichter bringen frischen Wind und gute Stimmung in die Mannschaft, so seine Einschätzung.

Vor allem das Trainerduo mit Chefcoach Marcel Rapp (47) und Jens Schuster (49) steche positiv hervor.

„Sie sind wirklich sympathische Typen. Ich habe das Gefühl, dass sie sehr gut trainieren lassen. Wir ziehen alle an einem Strang und bereiten uns intensiv vor.“

Dennoch glaubt Rasmussen nicht, dass der Wechsel im Kader und auf der Trainerbank allein für die verbesserte Atmosphäre verantwortlich ist.

Vielmehr erklärt er sich die positive Stimmung so: „In der letzten Saison stand der Druck hoch im Raum. Es macht keinen Spaß, Spiele zu verlieren. Wenn du nicht erfolgreich bist, lastet das auf dir. Jetzt beginnt eine neue Saison und der Druck ist erstmal weg.“

Auch persönlich fühlt sich der Mittelfeldspieler „sehr wohl“ – sowohl im Trainingslager in Flachau als auch innerhalb des Teams.

„Die Rahmenbedingungen sind hervorragend. Das Hotel ist optimal, alles ist vorhanden, um qualitativ gut zu trainieren.“ Mit dieser positiven Energie im Gepäck möchte der zentrale Mittelfeldspieler am Freitag in das nächste Testspiel gehen. Um 16 Uhr steigt in der Saalfelden Arena das Duell gegen den Premier-League-Klub AFC Bournemouth.