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Nach zwei Jahrzehnten ist Schluss – die Margon Arena erhält einen neuen Namen

Dresden – Symbolträchtiger könnte der Wechsel kaum sein: Obwohl der Förderbescheid vom Bund noch aussteht und die Ausschreibung der Sanierungsmaßnahmen ins Stocken geraten ist, wird die sanierungsbedürftige Mehrzweckhalle an der Bodenbacher Straße technisch auf den neuesten Stand gebracht und trägt ab sofort einen neuen Namen – Cyberport Arena!

Nach 20 Jahren endete der Vertrag mit Margon, weshalb die Stadt nach einem neuen Partner suchte: Gefunden wurde Cyberport! Oberbürgermeister Dirk Hilbert (54, FDP) zeigte sich erfreut darüber, dass ein bedeutendes Unternehmen aus der Region die Namensrechte übernommen hat.

Über die genaue Höhe der Zahlungen machte Hilbert keine Angaben: „Das ist streng vertraulich, aber es ist für beide Seiten eine attraktive Vereinbarung. Der Vertrag läuft über drei Jahre.“

Dies stellt einen kleinen Erfolg dar, denn die Arena stand zuletzt aufgrund von Wasserschäden und dringendem Sanierungsbedarf immer wieder in der Kritik. Cyberport – der erfolgreiche Onlinehändler für Computertechnik, der 1998 in Dresden gegründet wurde – hofft dennoch auf eine Imageverbesserung.

„Wir möchten verstärkt als regionaler Akteur wahrgenommen werden“, erläutert Geschäftsführer Maik Friedrich. „Wir sind national bekannt – warum nicht auch in der Region?“ Genau das soll sich ändern. Die Halle, die sich aktuell von einer heruntergekommenen Stätte zu einem echten Schmuckstück verwandelt, scheint dafür ideal geeignet.

Hinzu kommt, dass mit den DSC-Volleyballerinnen deutscher Spitzensport in der Arena vertreten ist und die Basketballer der Titans als ambitionierter Drittligist hier ihre Heimat gefunden haben. Ob die beiden Vereine vom neuen Namensgeber profitieren werden? „Dazu sind noch Gespräche geplant“, so Friedrich.

Was die Sanierung betrifft: Ende April wurden vom Bund 2,25 Millionen Euro für die zuletzt auf fünf Millionen Euro geschätzten Renovierungskosten bewilligt – allerdings liegt der offizielle Bescheid noch nicht vor. „Wir hoffen auf eine Entscheidung im Oktober“, sagt Eigenbetriebsleiter Gunnar Krisch. „Mit den Arbeiten am Boden und der Technik soll Mitte Mai 2027 begonnen werden.“

Neu ist auch das Catering, das ab der kommenden Saison von der Eislöwen Event GmbH übernommen wird.