St.-Pauli-Blog: Dieser Kiezkicker wird das Spiel gegen den KSC definitiv verpassen
Hamburg – Nach der ausgedehnten Länderspielpause geht es für den FC St. Pauli am Sonntag um 13:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Karlsruher SC weiter.
Bei der Schiedsrichterbesetzung gab es eine Premiere zu verzeichnen.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und sonstige Geschehnisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Marcel Rapp (47) kann für die Partie gegen den Karlsruher SC auf fast den kompletten Kader zurückgreifen. Abgesehen von den Langzeitverletzten wird am Sonntag lediglich Marcus Mathisen (30) fehlen. Der Verteidiger kämpft seit einiger Zeit mit Beschwerden an der Fußsohle.
Die zuletzt angeschlagenen Akteure sowie die Nationalspieler, die in den letzten Tagen aus dem Länderspiel-Einsatz zurückkehrten, stünden laut dem 47-jährigen Trainer alle zur Verfügung. Allerdings muss er noch auf den gesperrten Tomoya Ando (27) verzichten.
Eine Premiere feiert Lukas Benen (34): Der Schiedsrichter wird am Sonntag erstmals ein Spiel des FC St. Pauli leiten. Zuvor war er nur bei der U23 der Kiezkicker im Einsatz.
Spiele des KSC hat er hingegen bereits zweimal gepfiffen, beide Male gingen die Badener als Sieger vom Platz. Ein gutes Omen?
Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre lang zum Trainerstab des FC St. Pauli und entwickelte unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem Spitzenkeeper. Nach dem Aufstieg im Jahr 2024 wechselte er gemeinsam mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, blieb dort jedoch nur für eine Saison.
Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest endete der Vertrag im Sommer, doch inzwischen hat Knoop einen neuen Verein gefunden. Der 48-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bei Trabzonspor in der Türkei, wo er künftig mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren wird.
Der FC St. Pauli hat die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC aufgenommen. Mit dabei waren erneut Tomoya Ando (27), der allerdings gesperrt ist, Branimir Hrgota (33) sowie Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26), der allerdings frühzeitig das Training verließ und einige Runden um den Platz lief.
Nach etwas mehr als einer Stunde begab er sich gemeinsam mit Marcus Mathisen (30), der ebenfalls einige Runden absolvierte, zurück in die Kabine.
Auf dem Feld fehlten weiterhin die beiden Nationalspieler Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29). Zudem meldeten sich Scott Banks (25) und Taichi Hara (27) bereits am Sonntag krank. Hinzu kamen noch Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).
Eric Smith (29) wird mit einem besonderen Gefühl nach Hamburg zurückkehren. Der Profi des FC St. Pauli war erst letzte Woche nachnominiert worden und absolvierte nun zwei weitere Länderspiele für Schweden.
Nach einem Einsatz von knapp 60 Minuten am Freitag stand Smith am Montag gegen Rumänien in der Startelf. Dank eines Tores von Ex-Kiezkicker Victor Gyökeres gewann Schweden mit 1:0 und verteidigte damit die Tabellenführung.
Für Smith war es ein bedeutendes Debüt: Zum ersten Mal stand der 29-Jährige über die komplette Spielzeit für seine Nationalmannschaft auf dem Platz.
Sam Klein (22) spielte beim FC St. Pauli bislang nur eine Nebenrolle, doch der Sommer-Neuzugang aus Australien zeigte gegen Gladbach, weshalb man ihn zum Millerntor holte.
„Er ist ein Spieler, der uns gut tut“, lobte Trainer Marcel Rapp (47) nach der Partie. „Er ist groß, überbrückt Räume und ist sehr laufstark. Eine gute Verpflichtung.“
Klein selbst bezeichnete das Spiel gegen Gladbach als „guten Test“ und zeigte sich zufrieden, endlich länger auf dem Feld gestanden zu haben. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, erklärte er.
Besonders die Zusammenarbeit mit Joel Chima Fujita (24) funktionierte hervorragend. „Er ist ein guter Spieler, wir haben es gut gemacht. Unser Zusammenspiel klappt gut, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht schon im nächsten Spiel gegen den KSC.
Bei dieser Aussage musste er schmunzeln. Alexander Blessin (53) war zwei Jahre lang gewohnt, die Heimkabine am Millerntor zu nutzen. Am Samstag stattete er den Kiezkickern erstmals als Gast einen Besuch ab – und prompt passierte ihm etwas:
„Ich muss ehrlich sein, aber sagt es niemandem weiter“, begann er seine humorvolle Anekdote. „In der Halbzeitpause bin ich in die falsche Kabine gegangen.“ Doch schnell bemerkte er den Irrtum. „Ich war völlig in Gedanken und hoffe, dass es niemand bemerkt hat.“ Ein oder zwei seiner ehemaligen Spieler hätten es wohl doch mitbekommen, scherzte er.
Neben der amüsanten Geschichte konnte sich der 53-Jährige über den herzlichen Empfang durch die St.-Pauli-Fans freuen. „Man macht sich schon Gedanken. Zum Glück war es sehr herzlich und schön.“
Auch die Treffen mit seinen ehemaligen Spielern und dem Team liefen bestens. „Es war alles super.“ Ganz so, wie er es sich vorgestellt hatte.
Der Applaus für Alexander Blessin (53) war warmherzig, sowohl bei seiner Ankunft am Millerntor als auch bei der Bekanntgabe der Aufstellung der Gladbacher Gäste.
Vor dem Spiel stand der Ex-Trainer nach Gesprächen mit vielen ehemaligen Kollegen wie gewohnt mit verschränkten Armen an der Seitenlinie und beobachtete das Aufwärmprogramm seiner Mannschaft.
Am Mittwoch wurde Eric Smith (29) nachnominiert, am Freitagabend stand er für etwa eine Stunde für Schweden auf dem Platz.
Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde der St.-Pauli-Profi nach 30 Minuten für Carl Starfelt (31) eingewechselt und absolvierte damit sein drittes Länderspiel. Den Führungstreffer erzielte in der 61. Minute der ehemalige Kiezkicker Victor Gyökeres (28).
Mit dem Unentschieden verteidigte Schweden die Tabellenführung vor Bosnien, bei denen Ex-FCSP-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.
Zurück beim FC St. Pauli haben Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin wenig Einsatzzeit erhalten. Beide kamen in der laufenden Saison nur einmal zum Einsatz und spielten zusammen insgesamt 15 Minuten. Eine baldige Veränderung ist nicht absehbar.
„Grundsätzlich sind sie engagiert im Training und machen gute Fortschritte“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Dennoch herrsche großer Konkurrenzkampf, und die anderen Spieler zeigen ebenfalls gute Leistungen, so dass Einsätze schwierig sind.
Der 47-Jährige betonte, dass er keine Probleme damit habe, Banks und Ahlstrand spielen zu lassen. Die Einwechselspieler hätten in dieser Saison bewiesen, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter wird. Nur die beiden hätten sich bislang noch nicht nachhaltig zeigen können.
Beim Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach musste der FC St. Pauli auf mehrere Profis verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fehlten auch drei weitere Spieler.
Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag bereits teilweise wieder am Mannschaftstraining teil, wird aber nicht spielen. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, machte Trainer Marcel Rapp (47) deutlich. Auch Marcus Mathisen (30), der Probleme an der Fußsohle hat, steht nicht zur Verfügung. Beide sollen in der kommenden Woche wieder voll ins Training einsteigen.
Tomoya Ando (28), der sich eine Rückenverletzung zugezogen hatte, absolvierte immerhin schon einige Runden. „Man hatte befürchtet, dass der Rücken schlimmer ist, aber zum Glück ist es nicht so“, erklärte Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“
Wie sieht es bei den Langzeitverletzten aus? Mathias Pereira Lage (29) beginnt laut Trainer wieder mit dem Lauftraining. „Es ist aber noch ein weiter Weg“, so Rapp. Besser sieht es bei Rony Jansson (22) aus, der den Wiedereinstieg vorbereitet.
Anders stellt sich die Lage bei Gisli Thórdarson (22) dar. „Er ist noch weit entfernt. Dieses Jahr wird es wohl schwierig“, gestand der Trainer. So hatte man sich das bei der Leihe nicht vorgestellt.
Gute Nachrichten vom Trainingsplatz! Während Eric Smith (29) mit der schwedischen Nationalmannschaft unterwegs ist, ist Branimir Hrgota (33) zurück im Mannschaftstraining, wenn auch nur teilweise. Der Offensivspieler hatte zuletzt mit Fußproblemen pausiert.
Nicht dabei waren weiterhin Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30), der an Schmerzen in der Fußsohle leidet. Zurück von der Nationalmannschaft ist auch Tomoya Ando (27), der wegen Rückenproblemen nur einige Runden absolvierte.
Connor Metcalfe (26) wird sich lang an dieses Tor erinnern können. Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag beim Testspiel gegen Brasilien (2:4) die zwischenzeitliche 2:1-Führung. „Das ist definitiv eines der schönsten Tore meiner Karriere“, sagte er kürzlich im Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“
Als er die Aufnahmen seines Treffers sah, konnte er das Geschehen kaum noch beschreiben. „Ich habe den Ball mit einem Kontakt angenommen und dann voll getroffen. Als ich aufschaute, lag er schon im oberen Eck“, berichtete er.
Auf einen großen Jubel verzichtete der 26-Jährige trotz des sehenswerten Treffers. „Ich hatte nicht mehr genug Kraft, zur Eckfahne zu sprinten und einen Salto oder Ähnliches zu machen.“
Metcalfe verriet außerdem, dass das Tor kein Zufall war. „Der Trainer sagte vor dem Spiel: Wenn ihr in diese Halbräume kommt, dann zieht einfach ab.“ Da keine Anspielstation in Sicht war, schoss er mit seinem „ordentlichen linken Fuß“. „Also habe ich es versucht, und es ist lustig, dass es geklappt hat.“
In seinem 42. Länderspiel war es erst sein dritter Treffer, aber einer, an den er sich noch lange erinnern wird.
Große Freude bei Eric Smith (29)! Der Defensivspieler vom FC St. Pauli wurde überraschend für die schwedische Nationalmannschaft nachnominiert, wie der Verband mitteilte. Grund sind mehrere Krankheitsfälle im Team.
Für Smith und Schweden stehen in den nächsten Tagen zwei Partien an. Am Freitag (20:45 Uhr) trifft man zunächst auf Bosnien-Herzegowina. Dabei kommt es für den 29-Jährigen auch zum Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30). Zudem steht am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) das Duell gegen Rumänien an.
Smith absolvierte bislang zwei Einsätze für die Tre Kronors, war trotz Nominierung bei der WM im Sommer jedoch ohne Einsatz.
Mit nur 676,2 gelaufenen Kilometern liegt der FC St. Pauli in dieser Statistik auf dem letzten Platz der 2. Bundesliga. Für Louis Oppie (24) kam das überraschend. „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“
Die Statistik könnte allerdings auch anders interpretiert werden. Vielleicht laufen die Kiezkicker zwar wenig, aber dafür clever. „Es gibt Spieler, die nicht 30 Sprints machen, sondern vielleicht nur fünf, und sind trotzdem brandgefährlich“, erklärte der 24-Jährige, der selbst in den meisten Laufwerten unter den Top 20 rangiert – ebenso wie sein Teamkollege Arkadiusz Pyrka (24).
„Das ist unser Spiel, die Linie rauf und runter zu laufen“, machte Oppie deutlich. Für die kommenden Wochen hat sich der Linksfuß seinen ersten Scorerpunkt vorgenommen. „Mein Ziel ist es, aus einer defensiven Stabilität noch mehr Offensivgefahr zu entwickeln. Besonders meine Flanken müssen noch präziser werden.“
Abdoulie Ceesay (22) sorgte mit Gambia in der Qualifikation zum Afrika Cup für eine kleine Sensation. In Ghana gelang ein 4:2-Sieg, dadurch haben die Skorpione mit zwei Siegen aus zwei Spielen gute Chancen aufs Weiterkommen. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß die vollen 90 Minuten auf der Bank.
Ein ähnliches Schicksal ereilte erneut Dimitar Mitov (29), der beim torlosen Unentschieden zwischen Bulgarien und Estland lediglich auf der Bank Platz nahm. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) hingegen stand über die gesamte Spielzeit auf dem Feld.
Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) so schnell nicht vergessen. Obwohl der St.-Pauli-Profi im zweiten Testspiel mit Australien gegen Brasilien verlor, konnte er zumindest einen Treffer markieren.
Beim Stand von 1:1 erhielt der 26-Jährige in der 33. Minute den Ball am Strafraumeingang, zog ab und erzielte sehenswert das 2:1 ins rechte Eck. Trotz der Führung verloren die Socceroos am Ende mit 2:4 gegen Brasilien. Metcalfe wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Es war sein dritter Treffer im 45. Länderspiel.
Mit gemischten Gefühlen wird Metcalfe somit nach Hamburg zurückkehren.
Der FC St. Pauli ist nach einer trainingsfreien Woche wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt.
Während sich die Mannschaft mit lockeren Übungen aufwärmte, drehte Branimir Hrgota (33) seine Runden um den Platz. Seine Fersenprobleme sind offenbar noch nicht vollständig ausgeheilt.
Weiterhin fehlten Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30).
Wie beim FC St. Pauli saß auch Torwart Dimitar Mitov (29) bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Ersatzbank. Von dort aus sah er trotz Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg beim Auftakt der Nations League.
Auf der Gegenseite stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste aber bereits zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) erklärte nach dem Spiel, dass Sinani für die nächsten Begegnungen ausfallen wird. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Abdoulie Ceesay (22) ist aktuell einer von vier St.-Pauli-Profis, die für ihre Nationalteams aktiv sind. Für ihn und Gambia begann am Freitagabend die Qualifikation für den Afrika Cup.
Ceesay stand im Auftaktspiel gegen Somalia in der Startaufstellung, wurde nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf konnte er dennoch jubeln, denn sein Team gewann mit 2:1. Am Dienstag steht das zweite Gruppenspiel gegen Ghana an.
Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit der australischen Nationalmannschaft lange an einem Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.
Der Kiezkicker stand gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause aberkannt wurde. Im zweiten Abschnitt sorgten die Socceroos für das Highlight der Partie: Nestory Irankunda (20), ein ehemaliger Bayern-Spieler, erzielte in der 68. Minute per Traumfreistoß die Führung.
Diese Führung hielt lange bis in die Nachspielzeit, doch in der 90. + 5 Minute erzielte Rayan (20) den Ausgleich. Metcalfe war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt (84. Minute). Am Dienstag treffen beide Teams erneut aufeinander.
Tomoya Ando (27) kam am Donnerstag beim 3:1-Sieg Japans gegen Uruguay nicht zum Einsatz.
Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei kamen auch Fragen zu seiner Zeit bei FC St. Pauli auf.
„Ihr werdet nie erleben, dass ich negativ über meine Vergangenheit spreche“, betonte der 53-Jährige, der insgesamt von einer schönen Zeit berichtete. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite nicht so sehr. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei gute und zwei schlechte Phasen, die letzten Endes zu lang waren und den Abstieg zur Folge hatten.“
Trotz des enttäuschenden Endes hat er viel Positives aus seiner Zeit am Millerntor mitgenommen. „Ich habe mich auch als Trainer weiterentwickelt. Man lernt nie aus, ich bin ja kein Allwissender. St. Pauli ist ein großartiger Verein.“ Genau auf diesen trifft er bereits am 3. Oktober in einem Testspiel wieder.
Seit Dienstag steht es fest: Der ehemalige St.-Pauli-Coach Alexander Blessin (53) wird neuer Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach.
Nach Medienberichten unterzeichnete der Schwabe einen Vertrag über zwei Jahre bei den Fohlen. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen und verließ anschließend den Klub.
„Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profiverein Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit unterstützt der Verein die Arbeit der UEC für mehr sportliches Gleichgewicht, finanzielle Nachhaltigkeit und verbesserte Governance im europäischen Fußball“, teilte der Klub am Montagnachmittag mit.
Für den FC St. Pauli stellt der Beitritt einen weiteren Schritt dar, sich für fairere Bedingungen im europäischen Fußball einzusetzen. Dazu gehören aus Sicht des Vereins neben einem ausgewogeneren Wettbewerb und stabilen wirtschaftlichen Strukturen auch transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine verschiedener Größen und aus unterschiedlichen Ligen. Ziel ist es, auch denen eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu geben, die bislang nur wenig in Entscheidungsprozesse eingebunden sind.
Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten beim FC St. Pauli räumen. Doch eine Rückkehr ans Millerntor könnte für ihn bald Realität werden.
Medienberichten zufolge gilt der 53-Jährige als Top-Kandidat für die offene Trainerposition bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Genau gegen diese Mannschaft testen die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause.
Es wird spannend sein, wie die Fans auf eine mögliche Rückkehr Blessins reagieren würden.
Der FC St. Pauli nutzt die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Testspiel. Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfangen die Kiezkicker Bundesligist Borussia Mönchengladbach am Millerntor.
Die Begegnung wird wie üblich in zwei Halbzeiten à 45 Minuten ausgetragen. Die Hamburger werden bald Informationen zum Ticketverkauf bekanntgeben.
St.-Pauli-Fans aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Zweitliga-Spieltage 7 bis 13 mit genauen Anstoßzeiten festgelegt. Die Kiezkicker dürfen unter anderem dreimal am Abend spielen.
Hier die Übersicht der Spiele:
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga entscheidet Folgendes: Wer am Saisonende auf Platz eins steht, ist Meister der Zweiten Liga und steigt direkt in die Bundesliga auf. Dasselbe gilt für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte bestreitet eine Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Verbleib oder Aufstieg in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.