St.-Pauli-Blog: Ehemaliger Torwarttrainer wechselt zu Klub von Salah
Hamburg – Mit einer überzeugenden Leistung sicherte sich der FC St. Pauli ein 1:1-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach. Am Dienstag begannen die Kiezkicker mit der Vorbereitung auf das bevorstehende Spiel am Sonntag gegen den Karlsruher SC.
Positive Nachrichten gab es von Eric Smith aus der schwedischen Nationalmannschaft, während die Eindrücke vom Trainingsplatz an der Kollaustraße eher durchwachsen waren.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Ereignisse aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Marco Knoop (48) war zwei Jahre lang Teil des Trainerstabs beim FC St. Pauli und trug maßgeblich dazu bei, unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem erstklassigen Torhüter zu entwickeln. Nach dem Aufstieg im Jahr 2024 wechselte er zusammen mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, wo er allerdings nur eine Saison tätig war.
Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest endete seine Zeit dort im Sommer, doch mittlerweile hat Knoop eine neue Herausforderung angenommen. Der 48-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bei Trabzonspor in der Türkei, wo er künftig mit Stars wie Mohamed Salah (34) gemeinsam auf dem Trainingsplatz stehen wird.
Der FC St. Pauli startete in die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC. Mit von der Partie waren erneut Tomoya Ando (27), der allerdings für das kommende Spiel gesperrt sein wird, Branimir Hrgota (33) sowie Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26). Letzterer beendete sein Training jedoch frühzeitig und lief stattdessen einige Runden um den Platz.
Nach etwa einer Stunde verließ er zusammen mit Marcus Mathisen (30), der ebenfalls seine Runden absolviert hatte, wieder den Platz und ging in die Kabine.
Fehlen auf dem Rasen waren weiterhin die beiden Nationalspieler Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29). Außerdem fehlten Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die bereits am Sonntag krankheitsbedingt ausfielen. Hinzu kamen noch Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, ebenfalls krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).
Eric Smith (29) wird mit einem besonderen Gefühl nach Hamburg zurückkehren. Der Profi des FC St. Pauli wurde erst in der vergangenen Woche nachnominiert und kam nun zu weiteren Einsätzen in der schwedischen Nationalmannschaft.
Nach einem Einsatz von knapp 60 Minuten am Freitag stand Smith am Montag beim Spiel gegen Rumänien in der Startelf. Dank eines Treffers des ehemaligen Kiezkickers Victor Gyökeres gewannen die Tre Kronors mit 1:0 und verteidigten somit ihre Tabellenführung.
Für Smith war es ein bedeutendes Debüt: Er stand erstmals über die gesamte Spielzeit von 90 Minuten für sein Heimatland auf dem Platz.
Bisher hatte Sam Klein (22) beim FC St. Pauli nur eine Nebenrolle inne, doch der australische Neuzugang zeigte im Spiel gegen Gladbach, weshalb man ihm eine Chance am Millerntor gegeben hat.
Trainer Marcel Rapp (47) lobte nach der Partie: „Er ist ein Spieler, der uns gut tut. Er ist groß, schafft es, Räume zu überbrücken, und läuft viel. Ein sehr guter Transfer.“
Klein selbst bezeichnete das Spiel gegen Gladbach als „guten Test“ und war sichtlich zufrieden, endlich längere Spielzeit erhalten zu haben. „Ich liebe es, zu spielen, und gebe immer mein Bestes“, sagte er.
Besonders die Zusammenarbeit mit Joel Chima Fujita (24) klappte gut. „Er ist ein starker Spieler, wir haben es gut gemacht. Unser Verständnis stimmt, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht schon im kommenden Spiel gegen den KSC.
Dabei musste Klein selbst schmunzeln. Alexander Blessin (53) war zwei Jahre lang gewohnt, die Heimkabine des FC St. Pauli am Millerntor zu nutzen. Am Samstag besuchte er diese zum ersten Mal als Gast – und was geschah?
„Ich muss ehrlich sein, aber erzählt es niemandem weiter“, begann er seine amüsante Geschichte, „in der Halbzeitpause bin ich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er jedoch seinen Irrtum. „Ich war ganz konzentriert und hoffe, niemand hat es mitbekommen.“ Ein oder zwei seiner Spieler hätten es wohl doch gesehen, wie er ergänzte.
Neben dieser lustigen Begebenheit freute sich der 53-Jährige auch über den herzlichen Empfang der Fans von St. Pauli. „Man macht sich schon Gedanken“, gab er zu. „Es war zum Glück sehr freundlich und herzlich.“
Ebenso positiv verliefen die Begegnungen mit seinen ehemaligen Spielern und dem Trainerteam. „Alles war super.“ So, wie er es sich vermutlich vorgestellt hatte.
Beim Betreten des Millerntors wurde Alexander Blessin (53) mit viel Applaus begrüßt, auch bei der Bekanntgabe der Aufstellung der Gäste aus Gladbach erhielt er freundliche Reaktionen.
Vor dem Spiel stand Blessin, nachdem er sich mit zahlreichen ehemaligen Kollegen ausgetauscht hatte, wie gewohnt mit verschränkten Armen an der Seitenlinie und verfolgte das Aufwärmen seiner Mannschaft.
Am Mittwoch war Eric Smith (29) kurzfristig nachnominiert worden, am Freitagabend durfte er schließlich für etwa eine Stunde für die schwedische Nationalmannschaft auflaufen.
Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde der St.-Pauli-Profi nach einer halben Stunde für Carl Starfelt (31) eingewechselt. Somit erlebte Smith seinen dritten Länderspieleinsatz für die Tre Kronors. Den Führungstreffer erzielte in der 61. Minute der frühere Kiezkicker Victor Gyökeres (28).
Durch das Unentschieden verteidigte Schweden die Tabellenführung vor Bosnien, deren Ex-St.-Pauli-Torwart Nikola Vasilj (30) auf der Bank Platz nahm.
Nach der Rückkehr zum FC St. Pauli haben es Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin schwer. Beide kamen in dieser Saison bisher nur jeweils zu einem Einsatz und spielten zusammen gerade einmal 15 Minuten. Eine Veränderung dieser Situation ist nicht in Sicht.
Trainer Marcel Rapp (47) betonte: „Grundsätzlich sind sie engagiert im Training und machen ihre Sache gut. Allerdings herrscht ein harter Konkurrenzkampf, und die Mitspieler zeigen ebenfalls gute Leistungen. Das macht es schwierig.“
Er stellte jedoch klar, dass er kein Problem damit hätte, Banks und Ahlstrand einzusetzen, da die Einwechselspieler bisher bewiesen hätten, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter geworden sei. Nur das Duo hatte bisher kaum Gelegenheit, sich zu präsentieren.
Im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach musste der FC St. Pauli auf mehrere Spieler verzichten. Neben den Nationalspielern und den Langzeitverletzten fehlten auch noch drei weitere Akteure.
Branimir Hrgota (33) war zwar am Freitag schon wieder teilweise ins Mannschaftstraining eingestiegen, wird aber nicht spielen können. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, stellte Trainer Marcel Rapp (47) klar. Auch Marcus Mathisen (30), der an Problemen an der Fußsohle laboriert, steht nicht zur Verfügung. Beide sollen aber in der kommenden Woche wieder vollständig ins Training einsteigen.
Tomoya Ando (28), der sich eine Rückenverletzung zugezogen hat, absolvierte immerhin einige Runden um den Platz. „Man hatte gedacht, sein Rücken fällt auseinander, aber es ist zum Glück nicht so schlimm“, sagte Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“
Wie sieht es bei den Langzeitverletzten aus? Mathias Pereira Lage (29) beginnt laut Trainer wieder mit dem Lauftraining. „Es ist aber noch ein weiter Weg“, erklärte dieser. Besser sieht die Situation bei Rony Jansson (22) aus, der wieder ins Training einsteigen soll.
Ganz anders gestaltet sich die Lage bei Gisli Thórdarson (22). „Er ist noch weit entfernt, dieses Jahr wird es wohl schwer“, gestand Rapp ein. So hatte man sich die Leihe nicht vorgestellt.
Gute Nachrichten vom Trainingsplatz! Während Eric Smith (29) für Schweden im Einsatz ist, ist Branimir Hrgota (33) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, wenn auch nur teilweise. Der Offensivspieler hatte zuletzt mit Problemen an den Fersen pausiert.
Weiterhin fehlen Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30) aufgrund seiner Fußsohlenbeschwerden. Zurück von der Nationalmannschaft ist Tomoya Ando (27), der wegen Rückenproblemen nur seine Runden drehte.
Connor Metcalfe (26) wird sich wohl noch lange an sein Tor erinnern. Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag im Test gegen Brasilien das zwischenzeitliche 2:1 (Endstand 2:4). „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, schilderte er in einem Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“
Als er sich die Aufnahmen seines Treffers ansah, fiel es ihm schwer, die Situation genau zu beschreiben: „Ich habe den Ball mit einem Kontakt mitgenommen und dann voll getroffen. Als ich aufschaute, schlug der Ball schon im oberen Eck ein.“
Trotz des sehenswerten Tores verzichtete der 26-Jährige auf ausgelassenen Jubel: „Ich hatte nicht mehr die Kraft, zur Eckfahne zu laufen und einen Backflip oder Ähnliches zu machen.“
Metcalfe verriet, dass das Tor kein Zufall war: „Der Trainer hatte vor dem Spiel gesagt: Wenn ihr in diese Halbräume kommt, dann schießt einfach ab.“ Da er keine Anspielstation sah, zog er mit seinem „guten linken Fuß“ einfach ab. „Ich habe es versucht, und lustigerweise hat es geklappt.“
In seinem 42. Länderspiel erzielte er damit erst sein drittes Tor – ein Treffer, an den er sich noch lange erinnern wird.
Große Freude bei Eric Smith (29)! Der Defensivspieler vom FC St. Pauli wurde vom schwedischen Verband kurzfristig nachnominiert, nachdem es mehrere Krankheitsfälle im Team gab.
In den kommenden Tagen stehen für Smith und Schweden zwei Spiele an. Am Freitag (20.45 Uhr) trifft man zunächst auf Bosnien-Herzegowina, womit für den 29-Jährigen auch ein Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30) verbunden ist. Am Montag (5. Oktober, 20.45 Uhr) folgt dann das Duell gegen Rumänien.
Smith bestritt bislang zwei Länderspiele für Schweden, blieb trotz Nominierung aber bei der WM im Sommer ohne Einsatz.
Mit nur 676,2 gelaufenen Kilometern belegt der FC St. Pauli in dieser Statistik den letzten Platz in der 2. Bundesliga. Für Louis Oppie (24) kam das überraschend. „Vom Gefühl her nicht“, meinte er mit Blick auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“
Die Statistik könnte aber auch ganz anders interpretiert werden: Vielleicht laufen die Kiezkicker zwar wenig, dafür aber clever. „Es gibt Spieler, die machen nicht 30 Sprints, sondern nur fünf – aber die sind brandgefährlich“, erklärte der 24-Jährige, der in den meisten Laufstatistiken selbst unter den Top 20 zu finden ist – ebenso wie sein Teamkollege Arkadiusz Pyrka (24).
„Das ist unser Spiel: die Linie rauf und runter zu rennen“, betonte Oppie. Für die kommenden Wochen hat sich der Linksfuß den ersten Scorerpunkt zum Ziel gesetzt. „Mein Anspruch ist, aus einer defensiven Stabilität heraus noch mehr Gefahr nach vorne zu bringen. Vor allem meine Flanken müssen noch präziser werden.“
Abdoulie Ceesay (22) hat mit Gambia in der Qualifikation zum Afrika-Cup eine kleine Sensation geschafft. In Ghana gelang ein 4:2-Sieg, der den Skorpions mit zwei Erfolgen aus zwei Spielen große Chancen aufs Weiterkommen verschafft. Leider saß Ceesay 90 Minuten lang auf der Bank.
Ähnlich erging es Dimitar Mitov (29). Beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland blieb der Torwart ohne Einsatz auf der Bank. Dagegen spielte Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) die vollen 90 Minuten.
Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) so schnell nicht vergessen. Obwohl der St.-Pauli-Profi den zweiten Test mit Australien gegen Brasilien verlor, gelang ihm zumindest ein Treffer.
Beim Stand von 1:1 erhielt der 26-Jährige in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und traf sehenswert zum 2:1 ins rechte Eck. Trotz der Führung verloren die Socceroos am Ende mit 2:4 gegen Brasilien. Metcalfe wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Es war sein dritter Treffer im 45. Länderspiel.
Mit gemischten Gefühlen wird Metcalfe nach Hamburg zurückkehren.
Der FC St. Pauli hat nach einer trainingsfreien Woche wieder mit dem Training begonnen.
Während sich die Mannschaft mit lockeren Übungen aufwärmte, drehte Branimir Hrgota (33) seine Runden um den Platz. Der Offensivspieler hat seine Fersenprobleme noch nicht vollständig auskuriert.
Neben den verletzten Rony Jansson (22) und Gisli Thórdarson (22) fehlt auch Marcus Mathisen (30).
Wie beim FC St. Pauli saß Torhüter Dimitar Mitov (29) auch bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Bank. Von dort aus sah er trotz Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg zum Auftakt der Nations League.
Auf der Gegenseite stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste jedoch bereits zur Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) erklärte, dass Sinani für die kommenden Begegnungen ausfällt. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Abdoulie Ceesay (22) ist einer von vier St.-Pauli-Profis, die derzeit für ihre Nationalmannschaften aktiv sind. Für den 22-Jährigen und Gambia begann am Freitagabend die Qualifikation zum Afrika-Cup.
Ceesay stand beim Auftaktspiel gegen Somalia in der Startelf, wurde nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurze Zeit später jubelte er dennoch, denn seine Mannschaft gewann mit 2:1. Am Dienstag steht das zweite Gruppenspiel gegen Ghana an.
Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit der australischen Nationalmannschaft lange Zeit an einem Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.
Der Kiezkicker stand gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause aberkannt wurde. Im zweiten Durchgang sorgte der Ex-Bayern-Profi Nestory Irankunda (20) mit einem Traumfreistoß für die Führung der Socceroos in der 68. Minute.
Diese Führung hielt bis in die Nachspielzeit, doch dann kam Rayan (20) und erzielte in der 90.+5 Minute den Ausgleich. Metcalfe hatte das Spielfeld bereits in der 84. Minute verlassen. Am Dienstag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Teams.
Tomoya Ando (27) kam beim 3:1-Sieg Japans gegen Uruguay am Donnerstag nicht zum Einsatz.
Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei kamen auch Fragen zu seiner Zeit beim FC St. Pauli auf.
„Ihr werdet nie erleben, dass ich schlecht über Vergangenes spreche“, sagte der 53-Jährige und sprach insgesamt von einer schönen Zeit. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite weniger. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei positive wie zwei negative Phasen, die letztlich zu lang waren und zum Abstieg führten.“
Trotz des bitteren Endes zog er viel Positives aus seiner Zeit am Millerntor. „Es hat mich als Trainer weitergebracht. Man lernt nie aus, ich habe ja nicht alle Weisheiten gepachtet. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Und genau gegen diesen Klub wird er am 3. Oktober im Rahmen eines Testspiels wieder antreten.
Seit Dienstag ist klar: Der ehemalige St.-Pauli-Coach Alexander Blessin (53) wird künftig als Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach an der Seitenlinie stehen.
Medienberichten zufolge unterschrieb der Schwabe einen Zweijahresvertrag bei den Fohlen. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen und verließ den Verein anschließend.
„Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profiverein Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit möchte der Verein die Arbeit der UEC für mehr sportliches Gleichgewicht, finanzielle Nachhaltigkeit und verbesserte Governance im europäischen Fußball unterstützen“, teilte der Klub am Montagnachmittag mit.
Für St. Pauli ist der Beitritt ein weiterer Schritt, sich für gerechtere Bedingungen im europäischen Fußball einzusetzen. Aus Sicht des Vereins gehören dazu neben einem ausgewogeneren Wettbewerb und nachhaltigen wirtschaftlichen Strukturen auch transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine verschiedenster Größen und Ligen. Ziel ist es, auch kleineren Clubs eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu verschaffen, die bislang nur begrenzt in Entscheidungsprozesse eingebunden sind.
Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten beim FC St. Pauli räumen. Doch ein baldiges Comeback am Millerntor ist möglich.
Laut übereinstimmenden Medienberichten gilt der 53-Jährige als Top-Kandidat auf die freie Trainerstelle beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Eben gegen diesen Gegner testen die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause.
Es wird spannend sein zu beobachten, wie die Fans auf eine mögliche Rückkehr Blessins reagieren würden.
Der FC St. Pauli nutzt die zweiwöchige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober für ein Testspiel. Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfangen die Kiezkicker den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am Millerntor.
Das Spiel wird über zwei Halbzeiten von jeweils 45 Minuten ausgetragen. Die Hamburger werden zeitnah Informationen zum Ticketverkauf bekanntgeben.
St.-Pauli-Anhänger aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Spieltage 7 bis 13 der 2. Bundesliga mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht. Die Kiezkicker dürfen dabei unter anderem dreimal am Abend ran.
Hier die Übersicht der anstehenden Spiele:
Tabelle der 2. Bundesliga
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende auf Platz 1 steht, ist Meister der zweiten Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den zweiten Platz. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.