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Überraschende Wendung bei Chemie Leipzig: Stürmer-Vertrag nach nur drei Monaten beendet

Leipzig – Die Offensive der BSG Chemie Leipzig bleibt weiterhin harmlos: In fünf Ligaspielen gelang lediglich ein Treffer. Nun reagierte der Klub und trennte sich von einem seiner Angreifer.

Am Mittwochnachmittag gab Grün-Weiß bekannt, dass Marc Sodji (23) nicht länger zum Kader gehört.

Der 23-Jährige, der erst im Mai vom Bayern-Regionalligisten TSV Schwaben Augsburg zu den Chemikern gewechselt war, wechselt ab sofort zum Bayern-Regionalligisten Wacker Burghausen.

„Verein und Spieler haben sich einvernehmlich auf die Auflösung des Vertrags geeinigt“, teilte man aus Leutzsch mit. Weitere Details zu den Gründen wurden nicht veröffentlicht.

Von Sodji hatte der derzeitige Tabellenletzte der Regionalliga Nordost eigentlich große Hoffnungen gesetzt.

Trainer Alexander Schmidt (57) äußerte sich bei dessen Verpflichtung folgendermaßen: „Marc Sodji passt ideal in unser Profil: Er ist jung, talentiert, sehr schnell, körperlich robust und besitzt dank seiner Größe auch eine Kopfballstärke. Damit ist er auf allen offensiven Positionen einsetzbar. Auch charakterlich passt er gut zu uns.“

Am Ende scheint das jedoch nicht eingetreten zu sein. Wie TAG24 erfuhr, war die Vertragsauflösung des ursprünglich bis 2027 gültigen Kontrakts für alle Beteiligten die beste Lösung.

Der Spieler selbst zeigt sich bereits voller Vorfreude auf seine neue Herausforderung.

„Ich bin sehr glücklich, dass der Wechsel nach Burghausen zustande gekommen ist. Der SV Wacker ist ein Traditionsverein mit großartigen Fans und einem Umfeld, in dem man als Spieler optimale Voraussetzungen für die persönliche und sportliche Weiterentwicklung findet. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr positiv“, erklärte Sodji zu seinem Wechsel an die Salzach.