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Fußball-Schwergewicht für schuldig befunden! Hintergründe und mögliche Konsequenzen im Überblick

Manchester (England) – Manchester City steht unter großem Druck! Im seit 2023 andauernden umfangreichen Finanzverfahren hat sich die Situation für den englischen Fußball-Klub nun deutlich verschärft.

Wie die Premier League am Dienstag bekannt gab, kam eine eigens eingesetzte Untersuchungskommission zu dem Ergebnis, dass der weltbekannte Verein in den meisten der vorgebrachten Vorwürfe gegen die Finanzvorschriften verstoßen hat.

Die Vorwürfe beziehen sich dabei auf den Zeitraum von 2009 bis 2018. Konkret wird dem Klub vorgeworfen, bei finanziellen Angaben sowie bei Zahlungen an Spieler und Trainer unrechtmäßig gehandelt zu haben.

Aus der offiziellen Stellungnahme der Liga geht hervor, dass es um Einnahmen in Höhe von rund 900 Millionen Pfund (etwa 1,05 Milliarden Euro) geht, die auf diese Weise erzielt worden sein sollen. Zudem werden mögliche Verstöße gegen die Regeln des Financial Fair Play geprüft.

Welche Sanktionen am Ende auf die „Skyblues“ zukommen könnten, ist bislang noch unklar. Die Bandbreite reicht von Geldstrafen über Punktabzüge bis hin zu einem Ausschluss aus der Liga.

Manchester City selbst zeigt sich entschlossen, sich nicht kampflos zu ergeben und äußerte sich kämpferisch: „Der Klub weist die von der Premier League erhobenen Anschuldigungen entschieden zurück und verfügt über eine umfangreiche, unwiderlegbare Beweissammlung, die sämtliche Standpunkte in diesem Fall unterstützt“, erklärte der Arbeitgeber von Starspieler Erling Haaland (26) in einem veröffentlichten Statement.

„Der Verein beabsichtigt daher, in allen relevanten regulatorischen und juristischen Verfahren konsequent und, wenn notwendig, auch proaktiv vorzugehen.“

Darüber hinaus betonte der Club, dass man sich keiner Schuld bewusst sei: „Der Klub hat über einen Zeitraum von acht Jahren stets die geltenden Verfahrensregeln eingehalten, in der Erwartung, dass Vorstand und Geschäftsführung der Premier League als unabhängige, unparteiische und faire Regulierungsinstanz agieren – frei von jeglichen parteiischen Einflüssen.“