zurück

Zwei Jahre nach Olympia-Streit: Das deutsche Leichtathletik-Traumpaar hat geheiratet!

Hannover – Haben sie vielleicht sogar zum Traualtar gesprintet? Die beiden deutschen Athleten Luna Bulmahn (26) und Jean Paul Bredau (26) haben den Bund fürs Leben geschlossen.

Auf Instagram präsentierte das frisch vermählte Paar Aufnahmen ihres besonderen Hochzeitstages, der bereits am 12. Juni stattfand. Die 400-Meter-Sprinterin erschien in einem weißen Maxikleid mit Neckholder-Ausschnitt und langer Schleppe, während ihr Bräutigam einen beigen Anzug mit gepunkteter Krawatte trug.

Beide entschieden sich zudem dafür, künftig den Nachnamen Bredau zu tragen. Die deutsche Meisterin von 2019 wird demnach zukünftig bei Wettkämpfen unter dem Namen ihres Mannes antreten.

Ursprünglich hatte die gebürtige Niedersächsin ihren Mädchennamen bereits 2020 im Rahmen ihrer ersten Ehe mit Henrik Thiel abgelegt, nach der Scheidung im Jahr 2024 trat sie jedoch wieder unter dem Namen Bulmahn an und bildete seitdem mit Bredau das neue Traumpaar der deutschen Leichtathletik.

Doch auch wenn Liebe im Profisport nicht immer leicht ist, mussten beide dies unmittelbar vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris am eigenen Leib erfahren.

Bulmahn und Bredau äußerten Kritik an der Entscheidung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DVL), die Bückeburgerin trotz der zweitbesten Zeit nicht für die Mixed-Staffel nominiert zu haben. Stattdessen wurde Alica Schmidt (27) bevorzugt.

Der öffentliche Streit hatte schließlich gravierende Folgen für die heute 26-Jährige: Bulmahn wurde komplett vom Verband ausgeschlossen und durfte bei dem Großereignis auch nicht in der Damen-Staffel starten.