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XXL-WM: Lukas Podolski äußert sich zur Bedeutung des Turniers

Von Carsten Lappe

Köln – Für Lukas Podolski kommt es mittlerweile nicht mehr infrage, nachts wegen der Fußball-WM aufzustehen. Das große Turnier in den USA, Mexiko und Kanada hat für den ehemaligen Profi längst nicht mehr den Stellenwert wie frühere Sportereignisse in Nordamerika.

„Früher habe ich nur wegen der Chicago Bulls oder Mike Tyson mitten in der Nacht den Wecker gestellt“, erklärte der 41-Jährige im Gespräch mit Sport1. Für die WM-Spiele in den späten Stunden werde er sich jedoch nicht aus dem Bett quälen: „Nein, da bin ich raus.“

Der Weltmeister von 2014 würde nur dann eine Ausnahme machen, wenn die deutsche Mannschaft in der K.-o.-Phase nachts aktiv wäre.

„Dann schaue ich natürlich zu. Ansonsten passe ich meinen Tagesrhythmus nicht an das Turnier an“, so Podolski. „Meine Priorität liegt inzwischen auf meinen Kindern und nicht mehr auf dem Fußball.“

Podolski, geboren in Polen, beendete im Mai seine aktive Laufbahn beim polnischen Verein Gornik Zabrze. In der deutschen Bundesliga stand er unter anderem für den 1. FC Köln sowie den FC Bayern München auf dem Platz.