HSV-Blog: Luka Vuskovic steht vor Einigung mit neuem Klub?
Hamburg – Die Saison ist vorbei! Der HSV blickt auf eine insgesamt starke Spielzeit zurück, die schlussendlich in einem souveränen Klassenerhalt endete.
Während einige Spieler sich nun auf die WM vorbereiten und andere ihre Sommerpause genießen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog halten wir euch über alle Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und Neuigkeiten aus dem Volkspark auf dem Laufenden.
Wie sieht die Zukunft von Luka Vuskovic (19) aus? Eine Rückkehr des vielversprechenden Talents zum HSV wird weiterhin ausgeschlossen. Dennoch scheint es möglich, dass der Kroate Tottenham Hotspur, seinen Stammverein, verlassen könnte.
Nach Angaben von „The Athletic“ hat der Premier-League-Konkurrent Brighton & Hove Albion ein Angebot über 30 Millionen Pfund für den Verteidiger abgegeben.
Vuskovic soll sich den Klub um den ehemaligen St.-Pauli-Coach Fabian Hürzeler gut als nächsten Schritt in seiner Karriere vorstellen können. Laut „Sky“ wurde bereits eine mündliche Vereinbarung zwischen dem Spieler und Brighton erzielt.
Der 19-Jährige steht bei mehreren internationalen Spitzenvereinen auf dem Radar, darunter Real Madrid, FC Barcelona und FC Bayern München. Sein Vertrag bei Tottenham läuft noch bis 2030.
Wegen des Abgangs von Ransförd Königsdörffer (24) und dem sehr wahrscheinlichen Weggang von Robert Glatzel (32) sucht der HSV nach Verstärkungen für den Sturm. Haben die Rothosen in der zweiten Schweizer Liga bereits fündig werden können?
Nach Angaben des Portals „Arménie Football“ auf X besteht Interesse der Hamburger an Keasse Bah (21) vom Stade Lausanne-Ouchy. Der belgische Transferexperte Sacha Tavolieri hatte den Angreifer bereits Ende Mai mit dem HSV in Verbindung gebracht.
Der 21-jährige Bah spielt erst seit einem Jahr in der Schweiz und erzielte in der vergangenen Saison in 33 Ligapartien sieben Tore sowie vier Vorlagen. Sein Marktwert wird derzeit auf etwa 700.000 Euro geschätzt.
Die Gerüchteküche brodelt weiterhin: Nahezu täglich werden neue Namen mit dem HSV in Verbindung gebracht, nachdem sich einige Spieler in den Fokus der Rothosen gespielt haben.
So berichtet die „BILD“, dass auch Laurin Curda vom Aufsteiger SC Paderborn auf dem Zettel des HSV stehen soll. Der 24-Jährige sicherte Paderborn mit seinem Siegtreffer in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg kürzlich den Bundesliga-Aufstieg.
Dem Bericht zufolge ist der HSV jedoch nur einer von mehreren Bundesligisten, die Interesse am Rechtsfuß zeigen – auch der 1. FC Köln soll seine Fühler nach Curda ausgestreckt haben. Der Marktwert des Offensivspielers liegt aktuell bei etwa drei Millionen Euro.
Eine empfindliche Strafe musste der HSV wegen mehrfacher Pyrotechnik-Vergehen seiner Fans hinnehmen: Das DFB-Sportgericht verhängte eine Geldbuße in Höhe von insgesamt 180.000 Euro.
Diese Summe bezieht sich auf vier Begegnungen der letzten Saison, wobei das Auswärtsspiel in Dortmund im März mit Abstand die höchste Strafe nach sich zog. Dort hatten HSV-Anhänger laut Urteil 48 Bengalos, 84 Leuchtstäbe, 10 Rauchbomben, 8 Sprühdosen sowie eine Rakete im Gästeblock gezündet.
Allein dafür wurde eine Zahlung von 153.000 Euro fällig. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Für die zweite Saison nach dem Aufstieg sucht der HSV gezielt nach Verstärkungen. Dabei haben die Rothosen offenbar ein Auge auf Elias Baum (20) von Eintracht Frankfurt geworfen.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass der offensivstarke Außenverteidiger schon längere Zeit auf der Liste der Hanseaten steht. Baum besitzt bei der SGE einen Vertrag bis 2028, hatte jedoch eine enttäuschende Saison mit lediglich fünf Einsätzen.
Beim HSV könnte der Verteidiger die rechte Abwehrseite übernehmen, wo in der abgelaufenen Spielzeit Giorgi Gocholeishvili (25, Rückkehr nach Donezk), William Mikelbrencis (22, vor dem Abschied) und Bakery Jatta (28) zum Einsatz kamen.
Ein weiteres HSV-Talent verlässt den Klub: Innenverteidiger Lukas Bornschein (21) wird künftig für den VfL Osnabrück spielen, wie beide Vereine am Montag bekanntgaben.
Der Defensivspieler durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften der Hamburger und absolvierte 75 Regionalliga-Partien für die zweite Mannschaft. Zudem wurde er fünfmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft eingesetzt.
Bornschein erklärte: „Der VfL hat mir von Beginn an eine klare Perspektive aufgezeigt. Ich habe gespürt, dass hier Vertrauen in junge Spieler besteht und ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln kann“ – diesen Eindruck vermisste er beim HSV.
Der HSV hat den Dänen Albert Grønbaek fest verpflichtet. Der 25-jährige Mittelfeldspieler, der bisher nur auf Leihbasis vom französischen Verein Stade Rennes spielte, unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei den Hamburgern, wobei die genaue Vertragslaufzeit nicht bekanntgegeben wurde.
HSV-Sportdirektor Claus Costa sagte: „Albert hat während seiner Zeit bei uns schnell gezeigt, welchen besonderen Wert er unserem Spiel verleiht. Mit seiner Spielintelligenz, technischen Fähigkeiten und taktischen Vielseitigkeit bringt er genau die Qualitäten mit, die unserem Team oft weiterhelfen.“
Grønbaek selbst äußerte: „Ich bin überglücklich, weiterhin für den HSV spielen zu können. Es fühlt sich fantastisch an und ist genau das, was ich mir gewünscht habe. Besser hätte es nicht laufen können.“
Nach Medienberichten wird Stürmer Robert Glatzel vom VfL Wolfsburg umworben, die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein.
Der Wahl-Hamburger gilt laut „Hamburger Abendblatt“ als Wunschspieler des neuen VfL-Trainers Tobias Strobl und soll einem Wechsel nicht abgeneigt sein.
Allerdings gibt es noch Differenzen bei den Vertragsdetails, außerdem sind sich die Vereine über die Ablösesumme noch nicht einig.
Der Marktwert von Glatzel wird von Transfermarkt.de auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.
Die HSV-Verantwortlichen kommen offenbar bei ihrer Kaderplanung gut voran. Besonders bei einem Transfer scheinen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss zu stehen: Albert Grønbaek steht kurz vor einer festen Verpflichtung bei den Rothosen.
Nach Angaben des „Hamburger Abendblatts“ konnte der Klub die Ablösesumme, die an Stade Rennes gezahlt werden muss, reduzieren – zuvor war von 4,5 Millionen Euro die Rede.
Weiterhin möchten die Hamburger den vom FC Arsenal ausgeliehenen Fábio Vieira halten. Der 26-Jährige hat ebenfalls signalisiert, weiter in Hamburg spielen zu wollen. Die mit Arsenal vereinbarte Kaufoption von 22 Millionen Euro ist für den HSV jedoch kaum realistisch.
Medien zufolge würden die „Gunners“ den Portugiesen für 10 bis 15 Millionen Euro abgeben, während der HSV eine Summe im einstelligen Millionenbereich anstrebt.
Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat die Marke von 150.000 Mitgliedern überschritten. Dieses Jubiläum wird unter anderem mit einem 1.870 Quadratmeter großen Banner im Hamburger Hafen gefeiert, auf dem die Vornamen aller Mitglieder eingearbeitet sind.
Erst im Oktober 2023 hatte der Klub die 100.000er-Marke geknackt, in weniger als drei Jahren kamen somit weitere 50.000 Mitglieder hinzu.
Vorstand Eric Huwer betonte, dass dies „ein Zeichen ist, das uns bewegt und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke dieses Vereins sind seine Menschen.“
HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) verlässt den Verein und wechselt zum Drittligisten SC Verl, wie beide Parteien am Donnerstag bekanntgaben.
Der offensive Spieler absolvierte 45 Einsätze für die zweite Mannschaft der Rothosen. Obwohl der U17-Weltmeister regelmäßig mit der Profimannschaft trainierte, kam er nicht zum Einsatz – unter anderem aufgrund einer langwierigen Fußverletzung in der letzten Saison.
Sportdirektor Claus Costa würdigte Yalcinkayas Talent und Entwicklung im Nachwuchs und sieht den Wechsel als Chance für den Youngster, wichtige Spielpraxis zu sammeln.
Yalcinkaya selbst erklärte: „Der HSV ist für mich ein ganz besonderer Verein und wird immer einen festen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin dankbar für die Jahre am Campus sowie das Vertrauen und die Unterstützung, die ich hier erfahren habe.“
Glückwunsch! Der vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehene Emir Sahiti (27) gewann mit dem israelischen Klub den nationalen Pokal. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.
Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt. In einer turbulenten Schlussphase erhielt er noch eine Rote Karte wegen einer Rudelbildung, konnte den Erfolg aber dennoch feiern.
Ein Traum vieler Fans könnte sich erfüllen: Luka Vuskovic (19) könnte in der nächsten Saison doch noch für den HSV auflaufen!
Der Fußballjournalist Miguel Delaney von „The Independent“ berichtet, dass der Kroate bei Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben soll – anschließend könnte er erneut nach Hamburg ausgeliehen werden.
Vuskovic hatte mehrfach betont, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV zu spielen. Möglicherweise wird dieser Traum bald Wirklichkeit.
Wie wird der Kader des HSV in der kommenden Saison aussehen? Diese Frage beschäftigen die Verantwortlichen schon seit Saisonende intensiv.
Ein Ziel ist es, Fábio Vieira (25) dauerhaft vom FC Arsenal zu verpflichten. Nach der einjährigen Leihe bemühen sich die Rothosen laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg derzeit intensiv um eine langfristige Bindung des Portugiesen. Vieira sei offen für eine Verlängerung, alles hänge von der Einigung mit den „Gunners“ ab.
Ähnlich ist die Lage bei Albert Grønbaek (25). Die Hamburger sind überzeugt vom Dänen und wollen die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro reduzieren. Die Gespräche mit Stade Rennes laufen.
Luka Vuskovic (19) verabschiedete sich am Sonntag emotional vom HSV.
„Von dem Moment an, als ich in Hamburg angekommen bin, habe ich etwas Besonderes gespürt. Liebe, Leidenschaft, Unterstützung – ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein. Dieses Trikot mit der Rückennummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb der Youngster auf Instagram.
Er bedankte sich bei seinen Mitspielern, den Mitarbeitern und den Fans. „Ihr habt mich in allen Situationen unterstützt und mir gezeigt, was dieser Verein bedeutet. Auch wenn meine Zeit nur eine Saison dauerte, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Der Verein gab am Freitag bekannt, dass HSV und Saskia Breuer, Leiterin des Frauenfußballs, ab der kommenden Saison getrennte Wege gehen werden.
Ihr Vertrag, der bis zum 30. Juni 2026 läuft, wird nicht verlängert, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Nach einer umfassenden Auswertung der vergangenen Spielzeit und mit Blick auf die Herausforderungen der bevorstehenden Saison habe man sich gemeinsam mit der 43-Jährigen entschieden, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.
Saskia Breuer war im August 2024 zunächst als Koordinatorin zum HSV gekommen und später zur Leiterin des Frauenfußballs aufgestiegen. Während ihrer Amtszeit feierte der HSV-Frauenfußball wichtige Erfolge, darunter den Bundesliga-Aufstieg in der Saison 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der letzten Spielzeit.
Ein Eigengewächs bleibt langfristig: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieben, wie die Rothosen am Donnerstagabend bekanntgaben.
Sportdirektor Claus Costa betonte: „Shafiq hat sich diesen Schritt mit viel Einsatz und Disziplin mehr als verdient. Er zeigte im Profi-Training konstant starke Leistungen und bestritt bereits erste Bundesliga-Partien. Die Vertragsverlängerung ist der logische nächste Schritt in seiner Entwicklung.“
Nandja selbst sagte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, ist dieser Vertrag für mich ein großer Traum, der wahr wird. Ich bin stolz auf diesen Meilenstein, weiß aber, dass ich noch am Anfang stehe und hart weiterarbeiten muss, um mich dauerhaft im Bundesliga-Team zu etablieren.“
Das erste Puzzleteil für die neue Saison ist in Sicht: Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen Medizincheck im Volkspark absolvieren.
Bei erfolgreichem Abschluss wird der Transfer am Freitag offiziell verkündet. Die Rothosen sichern sich den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden.
Ein Stützpfeiler bleibt erhalten: Nach mehreren Medienberichten steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Sein Vertrag verlängerte sich durch den Klassenerhalt automatisch bis 2027, nun soll der neue Vertrag bis 2028 laufen. Laut Medien fehlt nur noch die Unterschrift des Keepers.
Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, dass eine Voraussetzung für die Verlängerung war, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die nächste Saison gehen kann. Dies wurde ihm von den Verantwortlichen zugesichert.
Mit seinem letzten Saisontor verhinderte Fabio Vieira (25) die Champions-League-Teilnahme von Bayer Leverkusen. Für sein Tor wurde er von den Mannschaftskollegen und HSV-Fans lautstark gefeiert. War dies sein Abschied?
Der ausgeliehene Spieler von Arsenal soll eine Ablösesumme von 22 Millionen Euro kosten, was für den HSV zu teuer sei. Im Sommer wird sich zeigen, ob eine günstigere Einigung erzielt wird oder Vieira den Klub verlässt.
Der Portugiese hat sich in Hamburg jedoch sehr wohlgefühlt: „Ich war in dieser Saison sehr glücklich hier und spürte die Liebe der Fans. Ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Verein immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV die Klasse gehalten hat – und ich war ein Teil davon, das freut mich sehr.“
Nun wolle er zunächst mit der Familie in den Urlaub fahren und den Fußball hinter sich lassen, bevor Gespräche mit Arsenal und seinen Beratern über seine Zukunft stattfinden.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Resümee zur HSV-Saison. Trotz holprigem Start hätten die Rothosen vieles richtig gemacht, so der Ex-Profi.
„Das war eine konstante Mannschaft über die gesamte Saison. Das haben sie heute erneut gezeigt. Polzin und sein Team haben eine herausragende Arbeit für einen Aufsteiger geleistet“, lobte Hamann.
Im Idealfall bleibt Schiedsrichter Tobias Stieler (44) nur eine Nebenrolle, wenn er das Duell zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena leitet.
Bayer Leverkusen hat unter seiner Leitung eine hervorragende Bilanz: In 34 Spielen gewann die Werkself 27, verlor nur dreimal und spielte viermal unentschieden.
Die Hanseaten standen erst viermal unter Stielers Leitung, mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen.
Der Abschied von Luka Vuskovic (19) gilt als sicher, doch der Name bleibt erhalten, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder ins HSV-Training einsteigen und ab November sogar auflaufen.
„Es geht ihm gut. Er trainiert täglich, um in bestmöglicher Form zurückzukehren“, sagte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er fitter ist.“
Mario freue sich sehr auf die Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und es genießt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird nächste Saison großartig.“
Positive Neuigkeiten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) hat nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch wieder komplett am Mannschaftstraining teilgenommen. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint möglich.
Nicolas Capaldo (27) pausierte aufgrund von Rückenproblemen. Bei ihm muss in den kommenden Tagen die Entwicklung abgewartet werden. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung womöglich bis Sonntag noch kein Comeback feiern kann.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison kaum überzeugen. Statt auf dem Platz sorgte er eher abseits des Rasens für Aufsehen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader. Laut Trainer Merlin Polzin fühlte sich Dompé nicht fit genug, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch bei den Fans für Gesprächsstoff sorgte.
Ein Fan schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé „endlich die Stadt Hamburg verlässt“ und am Strand liegt. Der Spieler selbst konterte mit dem Kommentar „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.
So oder so ist Dompés Zukunft beim HSV offen, da er nicht an seine Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.
Der Leihabbruch und anschließende Wechsel von Daniel Peretz (24) zum FC Southampton erweist sich als Volltreffer. Dank einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichten die Saints als Vierter die Play-offs für den Aufstieg in die Premier League, wobei die erste Hürde bereits genommen wurde.
Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesborough an. Dort ging es turbulent zu: Bereits nach fünf Minuten kassierte Peretz das Gegentor, doch sein Team erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich.
Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte kurz zuvor für Aufsehen, als er während eines klärenden Gesprächs mit dem Schiedsrichter gegenüber Middlesborough-Coach Kim Hellberg (38) beinahe handgreiflich wurde, wurde aber noch vom vierten Offiziellen zurückgehalten.
In der Verlängerung fielen keine Tore. Erst kurz vor einem Elfmeterschießen konnten die Saints zuschlagen und zogen ins große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion ein. Gegner ist Hull City, der ehemalige Klub des Ex-HSV-Trainers Tim Walter (50).
Die Planung für die neue Saison beim HSV läuft bereits. Die Rothosen suchen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und könnten fündig geworden sein.
„Sky“-Reporter Dennis Bayer berichtet, dass der HSV Interesse an Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim hat. Der in Frankfurt geborene Spieler ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim an Heidenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Behrens auf dem Zettel haben. Die von Hoffenheim erwartete Ablösesumme von fünf Millionen Euro sei für Schalke aber zu hoch.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Rängen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation um den Verbleib in der Liga gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.