HSV-Blog: Louis Lemke verliert nach unabsichtlichem Tritt von Stuttgarts El Khannouss einen Zahn
Hamburg – Am Samstag gelang dem Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart (1:0) der dritte Sieg in Folge und sicherte den Rothosen damit den neunten Tabellenplatz.
Doch nicht alle gingen unversehrt aus der Partie hervor.
In unserem HSV-Blog informieren wir euch stets über die neuesten Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alle weiteren Geschehnisse im Volksparkstadion.
Im Spiel gegen den VfB Stuttgart erlitt Hamburgs Nachwuchstalent Louis Lemke (17) nach einem unglücklichen Zweikampf einen versehentlichen Tritt von Stuttgarts Bilal El Khannouss (22). Dabei verlor der Abwehrspieler einen Zahn.
Dieser Vorfall trübte Lemkes Laune jedoch nicht – schließlich hatte er gemeinsam mit seinem Team den wichtigen Erfolg errungen.
„Morgen habe ich direkt einen Termin beim Zahnarzt, danach ist alles wieder in Ordnung“, scherzte der 17-Jährige nach dem Abpfiff mit einem breiten Grinsen und seinem halben Schneidezahn. „Schmerzen habe ich keine, also alles bestens.“
Den Sieg wollte Lemke am Abend in den eigenen vier Wänden feiern: „Ich werde noch eine Runde Fifa spielen“, lachte er. „Ansonsten steht nichts Besonderes mehr an.“
Der Schiedsrichter der Begegnung zwischen dem HSV und dem VfB Stuttgart war Robert Hartmann (47). Der erfahrene Unparteiische leitete bereits 15 Spiele mit HSV-Beteiligung, darunter seit der Rückkehr der Rothosen in die Bundesliga jedoch erst eine Partie.
An diese Begegnung hat der HSV gute Erinnerungen: Im Oktober 2025 feierten die Hamburger nach dem Schlusspfiff einen deutlichen 4:0-Heimsieg gegen Mainz 05.
Insgesamt fällt die Bilanz des HSV unter Hartmann solide aus: Von 15 Spielen in der Bundesliga und 2. Liga konnten die Rothosen sieben für sich entscheiden, fünf Mal endete die Partie unentschieden und lediglich viermal mussten sie eine Niederlage einstecken. Es wird die 183. Bundesliga-Begegnung des Schiedsrichters aus dem Allgäu sein.
Positive Neuigkeiten gab es von Kapitän Nicolai Remberg (26): Nach seinem Kreuzbandriss wurde der HSV-Spieler erfolgreich operiert, wie der Verein am Samstag mitteilte.
Auf der Plattform X veröffentlichten die Hamburger ein Bild von „Rambo“ aus dem Krankenhausbett. Mit einem Lächeln und einem Daumen nach oben signalisiert der defensive Mittelfeldspieler, dass die mehrmonatige Reha nun beginnen kann.
Ein echter Kracher steht bevor: Am 15. November um 15 Uhr wird der HSV ein Testspiel gegen den kroatischen Erstligisten Hajduk Split bestreiten – und damit Mario Vuskovic (24) die Gelegenheit geben, gegen seinen ehemaligen Club anzutreten. Nach seiner vierjährigen Dopingsperre ist Vuskovic wieder spielberechtigt.
Dieses Ereignis wird nicht nur für ihn, sondern für seine ganze Familie ein Highlight sein. Denn neben Mario schnürten auch sein Bruder Luka (19), sein Urgroßvater, Großvater sowie Vater Daniel für Hajduk die Schuhe.
Ein besonderer Moment für Daniel Elfadli (29): Der HSV-Leihspieler debütierte am Mittwochabend in der Champions League. Mit dem Linzer ASK traf er auf den FC Liverpool und unterlag in einer turbulenten Partie mit 3:6 (0:3).
„Ich kann es kaum fassen, es fühlt sich unglaublich und fast surreal an“, erzählte Elfadli im Gespräch mit hsv.de. „Man träumt als kleiner Junge davon, wenn man mit dem Fußball anfängt. Ich habe mir das oft vorgestellt, und jetzt ist es Wirklichkeit geworden – unfassbar.“
Diese besonderen Momente teilte der 29-Jährige mit seiner Mutter, seiner Tante und Freunden. „Es war großartig, dass sie dabei waren. Dieses Spiel widme ich vor allem meiner Mutter und meinem Bruder, die mich auf meinem langen Weg immer unterstützt haben.“ Vor viereinhalb Jahren spielte Elfadli noch in der Regionalliga.
Ein großer Schritt für Mario Vuskovic (24): Ab dem 16. November darf er wieder Pflichtspiele für den HSV bestreiten – als erstes steht das Derby gegen Werder Bremen an. Allerdings fehlt ihm bislang jegliche Spielpraxis, was sich nun ändern soll.
Wie die kroatische Zeitung „24 sata“ berichtet, könnte der HSV ein spektakuläres Testspiel gegen Hajduk Split organisieren. Diese Partie wäre während der Länderspielpause Mitte November geplant, der Austragungsort steht noch nicht fest.
Vuskovic war 2021 zunächst auf Leihbasis von Split zum Hamburger SV gewechselt, ein Jahr später sicherten sich die Rothosen den kroatischen Nachwuchsspieler für 4,2 Millionen Euro fest.
Der HSV begann am Dienstag mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen den VfB Stuttgart, musste dabei jedoch auf mehrere Profis verzichten.
Neben Kapitän Nicolai Remberg (26/Kreuzbandriss) fehlten auch Albert Sambi Lokonga (26) und Mario Vuskovic (24) aus Gründen der Belastungssteuerung. Zudem konnte Bakery Jatta (28) wegen Adduktorenbeschwerden nicht mittrainieren.
Die Rekonvaleszenten Albert Grönbaek (25) und Patson Daka (28) absolvierten vor dem Training individuelle Programme.
Erfreuliche Nachrichten gab es von Bilal Nadir (22/Adduktorenbeschwerden) und Zakaria El Ouahdi (24/Erkältung): Beide begannen mit der Mannschaft das Training, trainierten nach rund 30 Minuten jedoch separat mit Reha-Coach Sebastian Capel (41) weiter.
Neuzugang Kofi Amoako (21), der von Dynamo Dresden zum HSV wechselte, spielte bislang kaum eine Rolle. Bis zum letzten Spieltag kam er nicht zum Einsatz. Im Test während der Länderspielpause konnte er sich jedoch empfehlen und erzielte gegen den FC Kopenhagen ein Tor.
Wegen seiner sportlichen Leistungen hatten bereits einige Vereine, darunter laut „Bild“ auch Hannover 96, Interesse gezeigt – Amoako kennt den Klub aus seiner Zeit in der Jugend zwischen 2016 und 2019 sehr gut.
Der vergangene Samstag veränderte jedoch die Situation: Amoako feierte nicht nur sein Debüt für den HSV, sondern wird nun auch dringender gebraucht, da Kapitän Remberg mit Kreuzbandriss ausfällt. Ein Abschied im Winter ist somit unwahrscheinlich, und der 21-Jährige könnte seine Chance nutzen, um beim HSV durchzustarten.
Ein großer Schock für den HSV: Kapitän Nicolai Remberg (26) erlitt am Samstag einen Kreuzbandriss und wird monatelang ausfallen. Nun äußerte sich der Spieler erstmals dazu.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die passenden Worte zu finden, fällt schwer“, begann er einen emotionalen Instagram-Beitrag. „Manchmal entscheidet eine falsche Bewegung über Erfolg oder Misserfolg – in meinem Fall leider negativ.“
Bisher war Remberg von schwerwiegenden Verletzungen verschont geblieben. „Das nehme ich nie als selbstverständlich hin“, gestand er. Besonders, weil er täglich alles gegeben habe, um dorthin zu kommen, wo er jetzt stehe.
„Die kommende Zeit wird eine Herausforderung, aber macht euch keine Sorgen – ich werde stärker zurückkommen“, versprach der Mittelfeldspieler und fügte selbstbewusst hinzu: „Unsere Athletik- und Reha-Trainer können sich jetzt schon warm anziehen. 😉“
Neben seinem Dank für die Unterstützung versicherte er: „Ihr müsst euch keine Sorgen machen. Ich habe schon andere Herausforderungen gemeistert, und dieses Comeback wird etwas Besonderes.“
Yussuf Poulsen wird im Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstagnachmittag (15:30 Uhr/Sky) in der Startelf stehen. Gemeinsam mit Fabio Vieira als halbem Zehner soll der Stürmer für mehr Offensivkraft sorgen.
Trainer Merlin Polzin, der in der Offensive auf einige Akteure verzichten muss, bezeichnete die beiden als „gute Kombination“, von der die Mannschaft profitieren werde. Vor dem Anpfiff lobte er die hohe Qualität, die Poulsen und Vieira gemeinsam auf den Platz bringen.
Der HSV startete am Dienstag die Vorbereitung auf die Partie bei der TSG Hoffenheim. Trainer Polzin (35) gab anschließend ein Update zur Personalsituation: Die Rückkehrer Warmed Omari (26), David Möller Wolfe (24) und Sander Tangvik (23) machten einen „guten Eindruck“, seien voller Energie und wurden mit Applaus empfangen.
Zakaria El Ouahdi (24/Marokko) wird erst am Mittwoch zurückerwartet, Immanuel Pherai (25/Suriname) sogar erst am Donnerstag.
Sonst ist die Lage ungewiss. „Wir werden im Laufe der Woche sehen, wer bereit ist“, erklärte Polzin. „Für Albert und Pato ist das Spiel in Hoffenheim zu früh.“ Zuversichtlich zeigte sich der Trainer hingegen bei Yussuf Poulsen (32) und Terem Moffi (27).
Mit drei Punkten aus vier Spielen und einem Torverhältnis von 2:13 verlief der Saisonstart für den HSV äußerst bescheiden. Mehr als die Hälfte der Fußballfans in Deutschland rechnen daher mit einem Abstieg der Rothosen.
Eine repräsentative Umfrage von ONE8Y im Auftrag des Tipico Sportdatencenters (1.675 Befragte) ergab, dass 53 Prozent dem ehemaligen Bundesliga-Dino den Klassenerhalt nicht zutrauen.
Die Analysten des Sportdatencenters bewerten die Lage jedoch entspannter und schätzen die Abstiegswahrscheinlichkeit des HSV aktuell auf „nur“ 30 Prozent.
Während der HSV am Sonntag gegen Kopenhagen testete, waren vier Rothosen parallel für ihre Nationalmannschaften im Einsatz.
Zakaria El Ouahdi (24) kam für Marokko beim 1:1 gegen Mali für zehn Minuten zum Einsatz, Warmed Omari (26) spielte bei der 0:1-Niederlage der Komoren gegen Senegal über die gesamte Spieldauer.
David Möller Wolfe (24) absolvierte ebenfalls die volle Spielzeit bei der 1:2-Pleite Norwegens gegen Portugal. Sander Tangvik (23) saß hingegen 90 Minuten auf der Bank.
Gute Nachrichten gab es von HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (32) nach dem Testspiel gegen Kopenhagen.
„Es war ein Schlag auf die Wade, die sich dann zugemacht hat. Es ist ärgerlich, da ich gern mehr Spielzeit gehabt hätte. Wir wollten kein Risiko eingehen, um keine schlimmere Verletzung zu riskieren. Nächste Woche werde ich aber wieder spielen können“, erklärte der Däne.
Poulsen musste bereits nach 20 Minuten ausgewechselt werden.
Eine traurige Nachricht: Der HSV muss in den kommenden Wochen auf Patson Daka (27) verzichten. Der Stürmer verletzte sich bei der sambischen Nationalmannschaft.
Wie der Verein am Freitag mitteilte, zog sich Daka einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu.
Beim 1:3 gegen Algerien wurde er bereits zur Halbzeit ausgewechselt und danach nicht mehr eingesetzt.
Eine weitere Niederlage musste David Möller Wolfe (24) mit Norwegen in der Nations League hinnehmen. Am Donnerstagabend verloren die „Löwen“ trotz früher Führung mit 1:2 (1:1) gegen Wales, wobei sie ab der 46. Minute in Unterzahl agierten.
Wolfe kehrte nach seinem Platzverweis im ersten Spiel gegen Dänemark zurück in die Startelf und spielte 75 Minuten, während Tangvik nur auf der Bank saß.
Am Sonntag steht das letzte Spiel der Länderspielphase gegen Portugal an, das Hinspiel ging mit 1:2 verloren.
Dem HSV wird weiterhin Interesse an Oguz Aydin (25) von Fenerbahce Istanbul nachgesagt, das laut türkischen Medien wie Aksam offenbar noch besteht.
Berichten zufolge beobachteten HSV-Verantwortliche den türkischen Nationalspieler im Länderspiel gegen Italien. Sollte das weitere Scouting positiv ausfallen, könnte der Verein einen Transferversuch starten.
Aydin, der bisher 14-mal für die Türkei auflief, pendelt bei seinem Klub zwischen Startelf und Bank. In der aktuellen Saison kam er sechsmal zum Einsatz, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere vor.
Ein erfolgreicher Tag für ein HSV-Trio: Zakaria El Ouahdi (24), Patson Daka (27) und Warmed Omari (26) feierten mit ihren Nationalmannschaften Erfolge in der Qualifikation zum Afrika Cup, auch wenn einer davon nur auf der Tribüne saß.
El Ouahdi und Marokko sicherten sich im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Beim 2:0 in Lesotho stand der Außenverteidiger 90 Minuten auf dem Feld. Am 4. Oktober steht noch ein Testspiel gegen Ghana an.
Omari durfte ebenfalls 90 Minuten ran und gewann mit den Komoren mit 1:0 gegen Namibia, wo Ex-HSV-Profi Collin Benjamin (48) an der Seitenlinie steht. Am 4. Oktober wartet noch eine Partie gegen Senegal.
Für Daka lief es weniger gut: Er fehlte im Kader Sambias gegen Togo, sah aber einen 2:0-Erfolg von der Tribüne aus. Laut Verein hatte er muskuläre Probleme.
Die Karriere von Jonas David (26) gleicht einer Achterbahnfahrt. Beim HSV schrieb er als Derby-Torschütze gegen den FC St. Pauli 2023 Geschichte, konnte sich bei den Rothosen jedoch nicht dauerhaft durchsetzen.
Nach einer Leihe zu Hansa Rostock verließ er den Verein, wechselte in die österreichische Bundesliga zur WSG Tirol und anschließend zum SSV Ulm. Mit dem SSV stieg er aus der dritten Liga ab und zog sich zudem einen Kreuzbandriss zu, der ihn lange außer Gefecht setzte. Seit diesem Sommer ist er vereinslos.
Doch nun gibt es Hoffnung: Nachdem er sich bei der HSV-U21 fit gehalten hatte, absolviert der 26-Jährige aktuell ein Probetraining bei Drittligaspitzenreiter MSV Duisburg, um sich dort für einen Vertrag zu empfehlen.
Der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol (57), der zwischen September 2016 und Januar 2018 beim HSV an der Seitenlinie stand, steht vor einer neuen Aufgabe.
Nach Medienberichten soll Gisdol den bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia übernehmen. Zuletzt trainierte er von Juli bis Oktober 2025 Kayserispor in der türkischen Süper Lig. Sollte der Deutsche den Posten antreten, trifft er in der Conference League unter anderem auf Trabzonspor mit dem deutschen Trainer Thomas Reis (52) sowie Superstar Mohamed Salah (34).
Eine bittere Nachricht für den HSV: Albert Grønbæk (25), einer der auffälligsten Spieler der Rothosen, wird wochenlang ausfallen. Der Verein gab dies am Samstag bekannt.
Der 25-Jährige zog sich beim Nations-League-Spiel gegen Norwegen (2:3) am Donnerstag einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu, wie ein MRT des dänischen Verbandes bestätigte.
Die genaue Ausfalldauer bleibt offen, jedoch wird es schwer sein, den derzeit in Topform befindlichen Spieler zu ersetzen.
Freud und Leid bei zwei HSV-Profis: Patson Daka (27) und Zakaria El Ouahdi (24) starteten am Freitagabend mit ihren Nationalmannschaften in die Afrika-Cup-Qualifikation – mit unterschiedlichen Resultaten.
Daka stand für Sambia in der Startelf, konnte die 1:3-Niederlage gegen Algerien aber nicht verhindern und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. El Ouahdi hingegen feierte zwar einen 2:0-Sieg Marokkos gegen Gabun, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Auch HSV-Talent Otto Stange (19) war aktiv: Beim 1:0-Erfolg der deutschen U20 gegen Frankreich stand er in der Anfangsformation.
Der HSV trauert um Vereinslegende und ehemaligen Kapitän Peter „Eiche“ Nogly. Der Abwehrspieler verstarb am 24. September im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit.
Der Klub veröffentlichte die Nachricht am Freitag und würdigte Nogly als herausragende Persönlichkeit und Leitfigur: „Die HSV-Familie verliert einen großartigen Menschen. Nogly war ein absoluter Publikumsliebling und einer der besten Verteidiger, die je das HSV-Trikot getragen haben.“
Elf Jahre lang war Nogly Profi beim HSV und absolvierte 634 Einsätze für die Profimannschaft, davon 414 Pflichtspiele, inklusive 320 Bundesliga-Partien. Mit dem Verein gewann er 1976 den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und 1979 die deutsche Meisterschaft.
Die HSV-Verantwortlichen verfolgten die Nations-League-Begegnung zwischen Norwegen und Dänemark am Donnerstagabend wohl mit gemischten Gefühlen. Stolz darüber, dass zwei Spieler aus ihren Reihen auf dem Platz standen, mischte sich Enttäuschung.
Der 3:2-Sieg Norwegens bedeutete für David Möller Wolfe (24) und Albert Grønbæk (25) kein gutes Ende. Wolfe wurde erst in der 66. Minute eingewechselt, erhielt kurz vor Schluss Gelb-Rot nach einem taktischen Foul und fehlt damit am Sonntag gegen Portugal.
Grønbæk kam erst in der 82. Minute aufs Feld, verletzte sich jedoch am Oberschenkel. Nationaltrainer Brian Riemer (48) bestätigte die Verletzung und berichtete, dass der 25-Jährige vorzeitig nach Hamburg zurückkehrt.
Torhüter Sander Tangvik (23) saß bei Norwegen 90 Minuten auf der Bank.
Warmed Omari (26) musste mit den Komoren zwar eine 1:3-Niederlage gegen Kamerun hinnehmen, erzielte dabei aber in seinem 13. Länderspiel sein erstes Tor – ein persönlicher Erfolg.
Ein Jahr nach dem Wiederaufstieg meldet sich der Hamburger SV finanziell stärker denn je zurück.
Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte der Klub einen Umsatz von 182,1 Millionen Euro – ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert in der Vereinsgeschichte. Damit übertraf der HSV den Rekord aus der Saison 2008/09 (161,2 Mio. Euro). Auch der Gewinn stieg von 4,4 auf 8,1 Millionen Euro. Dies gab der Traditionsverein am Donnerstag bekannt.
„Jeder Aufstieg bringt höhere Einnahmen, entscheidend ist aber, wie man sie einsetzt“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer. Der Verein habe die zusätzlichen Mittel nicht nur konsumiert, sondern gezielt in Mannschaft, Nachwuchs und Infrastruktur investiert.
„Danke an alle, die dazu beitragen, den HSV in der Bundesliga zu etablieren und diese Entwicklung möglich machen“, ergänzte Huwer.
Nach dem ersten erlösenden Saisonsieg gegen den 1. FC Köln steht nun die lange Länderspielpause an. Der HSV wird dabei auf insgesamt acht Profis verzichten müssen, von denen drei im direkten Duell gegeneinander antreten.
Zum Auftakt der Nations League treffen Sander Tangvik (23) und David Möller Wolfe (24) mit Norwegen auf Albert Grønbæk (25) und Dänemark. Gespielt wird am 24. September um 20:45 Uhr in Oslo. Außerdem stehen für Tangvik und Wolfe noch zwei weitere Spiele gegen Portugal (27. September und 4. Oktober) sowie gegen Wales (1. Oktober) an. Grønbæk und Dänemark spielen gegen Portugal (1. Oktober) und Wales (27. September und 4. Oktober).
Drei HSV-Spieler sind in der Qualifikation zum Afrika-Cup im Einsatz: Zakaria El Ouahdi (24) und Marokko treffen auf Gabun (25. September) und Lesotho (29. September), dazu kommt ein Freundschaftsspiel gegen Ghana (4. Oktober). Für Patson Daka (27) und Sambia stehen die Begegnungen gegen Algerien (25. September) und Togo (29. September) an. Warmed Omari (26) und die Komoren wollen sich gegen Kamerun (24. September) und Namibia (29. September) durchsetzen, zudem ist ein Testspiel gegen Senegal am 4. Oktober geplant.
Auch Otto Stange (19) und Louis Lemke (16) sind für die deutsche Nachwuchsauswahl nominiert worden. Stange spielt mit der U20 gegen Frankreich (25. September), Italien (29. September) und England (3. Oktober). Lemke misst sich mit der U19 gegen die Ukraine (27. September), Finnland (30. September) und Tschechien (3. Oktober).
Bei der Partie gegen den 1. FC Köln (2:1) stand Yussuf Poulsen kurz vor Spielbeginn fast zu spät auf dem Platz. Trainer Merlin Polzin hatte den Stürmer erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt, doch Poulsen konnte seine Schienbeinschoner nicht finden.
„Ich bin nochmal zurück in die Kabine gesprintet. Das war ein bisschen hektisch“, berichtete der 32-Jährige nach dem Spiel lachend. In der Eile hatte er kurz vor Anpfiff nichts finden können.
Um rechtzeitig auf dem Platz zu sein, lieh er sich die Schoner kurzerhand von einem Mitspieler. „Am Ende lagen sie aber doch in der Kabine“, gab er zu.
1. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) erhält die Chance, sich in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga den Klassenerhalt zu sichern.