Jetzt steht der CFC an: Lok Leipzig hat „endlich eine Partie, in der wir nicht als deutlicher Favorit gelten“
Leipzig – Mit zehn Zählern aus fünf Begegnungen startete Lok Leipzig in die Saison der Regionalliga Nordost und blieb dabei leicht hinter den eigenen Erwartungen zurück. Das wurde inzwischen auch intern bestätigt. Bisher trafen die Sachsen ausschließlich auf Gegner, gegen die Blau-Gelb stets als klarer Favorit ins Spiel ging. Das ändert sich nun.
Am Dienstagabend um 19 Uhr empfängt Lok im Bruno-Plache-Stadion zum Spitzenduell den Chemnitzer FC. Der bisher ungeschlagene Tabellenzweite reist mit viel Selbstvertrauen an und möchte den Vorsprung auf Lok natürlich weiter ausbauen.
Trotzdem blickt man dem Aufeinandertreffen in Probstheida mit großer Vorfreude entgegen, wie Lok-Trainer Torsten Ziegner (48) vor der Partie bei der Pressekonferenz erklärte.
„Endlich ist es soweit, dass wir hier ein Spiel haben, in dem wir im Vorfeld nicht als eindeutiger Favorit gelten“, so der Coach, der betont, dass der CFC bislang eine „sehr abgeklärte“ Saison absolviert habe.
„Jede ihrer Partien wirkt durchdacht. Ein besonderer Schwerpunkt bei Chemnitz liegt auf der Defensive, sie lassen kaum Chancen zu.“
Um dagegenzuhalten, braucht es vor allem eines: Selbstbewusstsein! Dieses brachte insbesondere Dorian Cevis (25) bei der Pressekonferenz zum Ausdruck.
Der Offensivspieler erklärte: „Wir wissen um unsere Qualitäten, und das wird sich am Dienstag auf dem Platz deutlich besser zeigen als in den letzten beiden Heimspielen. Die Trainingswoche verlief sehr gut. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den kommenden Spielen weniger oder sogar gar keine Tore mehr kassieren werden.“
Denn klar ist: Lok träumt wieder von der Meisterschaft. Mit sechs Punkten aus den Duellen gegen Chemnitz und Erzgebirge Aue am Sonntag könnten die Weichen frühzeitig wieder in Richtung Titel gestellt werden.
„Ich bin überzeugt, dass das, was in den vergangenen zwei Jahren möglich war, auch diesmal machbar ist“, so Cevis. Dafür sind aber zwei äußerst konzentrierte Spieltage notwendig.